BGH Karlsruhe

Neu­es Vor­brin­gen in der Revisionsinstanz

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Berück­sich­ti­gung neu­en Vor­brin­gens in der Revi­si­ons­in­stanz in Fäl­len zuläs­sig, in denen einer der in § 580 Nr. 1 bis 7 Buchst. a ZPO gere­gel­ten Resti­tu­ti­ons­grün­de gel­tend gemacht wird und, soweit die­se auf einer straf­ba­ren Hand­lung beru­hen (§ 580 Nr. 1 bis 5 ZPO), des­we­gen eine rechts­kräf­ti­ge Ver­ur­tei­lung ergangen

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Oberlandesgericht München

Neu­er unstrei­ti­ger Vor­trag in der Berufungsinstanz

Ist der neue Vor­trag in der Beru­fungs­in­stanz unstrei­tig geblie­ben, darf er vom Beru­fungs­ge­richt nicht gemäß § 531 Abs. 2 Nr. 3 ZPO zurück­ge­wie­sen wer­den. Denn unstrei­ti­ge Tat­sa­chen, die erst­mals im Beru­fungs­rechts­zug vor­ge­tra­gen wer­den, sind stets zu berück­sich­ti­gen , und zwar selbst dann, wenn der unstrei­ti­ge Vor­trag im Hin­blick auf Fol­ge­fra­gen eine Beweisaufnahme

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