Der Tod des Insol­venz­schuld­ners

Nach dem Tod des Schuld­ners rich­tet sich der Anspruch des Neugläu­bi­gers auf Aus­gleich einer Nach­lass­ver­bind­lich­keit gegen den Erben. Die For­de­rung des Neugläu­bi­gers (hier: Miet­for­de­run­gen) unter­lie­gen nicht der Durch­set­zungs­sper­re des § 87 InsO. Die Sper­re erfasst nur Insol­venz­gläu­bi­ger. Gemäß § 38 InsO sind dies nur die­je­ni­gen Gläu­bi­ger, die einen bereits zur

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Geschäfts­füh­rer­haf­tung in der Unter­neh­mens­kri­se – und ihre Ver­jäh­rung

Der Anspruch auf Ersatz des Neugläu­bi­ger­scha­dens gemäß § 823 Abs. 2 BGB, § 64 Abs. 1 GmbHG aF (jetzt: § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 InsO) ver­jährt nach den für delik­ti­sche Ansprü­che all­ge­mein gel­ten­den Vor­schrif­ten; § 43 Abs. 4 GmbHG fin­det kei­ne ent­spre­chen­de Anwen­dung. Der Ver­jäh­rungs­be­ginn für den hier gel­tend gemach­ten delik­ti­schen

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