Betäu­bungs­mit­tel – und die Bestim­mung der nicht gerin­gen Men­ge

Das Tat­ge­richt hat nach der vom Bun­des­ge­richts­hof in stän­di­ger Recht­spre­chung ange­wand­ten Metho­de den Grenz­wert der nicht gerin­gen Men­ge eines Betäu­bungs­mit­tels stets in Abhän­gig­keit von des­sen kon­kre­ter Wir­kungs­wei­se und inten­si­tät fest­zu­le­gen. Maß­geb­lich ist zunächst die äußerst gefähr­li­che, gar töd­li­che Dosis des Wirk­stoffs . Feh­len hier­zu gesi­cher­te Erkennt­nis­se, so errech­net sich der

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Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln – durch die Post

Eine Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge im Sin­ne des § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG liegt vor, wenn eine Über­tra­gung der eige­nen tat­säch­li­chen Ver­fü­gungs­macht an einen Drit­ten mit der Wir­kung erfolgt, dass die­ser frei über die Betäu­bungs­mit­tel ver­fü­gen kann . Die Vor­schrift erfasst sowohl die unei­gen­nüt­zi­ge Abga­be als auch

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Syn­the­ti­sche Can­na­bi­noi­de – und die nicht gerin­ge Men­ge

Die Fest­le­gung des Grenz­werts der nicht gerin­gen Men­ge im Sin­ne von § 29a Abs. 1 BtMG auf jeweils ein Gramm der syn­the­ti­schen Can­na­bi­noi­de AB-CHMINACA und 5F-AB-PINACA ist für den Bun­des­ge­richts­hof nicht zu bean­stan­den. Das sach­ver­stän­dig bera­te­ne Land­ge­richt hat­te für die Bestim­mung des Grenz­werts die durch den Bun­des­ge­richts­hof in stän­di­ger Recht­spre­chung ver­wen­de­te

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Die nicht gerin­ge Men­ge Ecsta­sy

Die Schuld­fra­ge ist durch die feh­ler­haf­te Anwen­dung eines Grenz­werts von nur 10 g MDMA-Base durch das Land­ge­richt nicht berührt, weil die Grenz­men­ge auch bei einem Wert von 30 g MDMA-Base mehr­fach über­schrit­ten wor­den wäre. Der Bestand des Straf­aus­spruchs wird nicht dadurch gefähr­det, dass sich die Straf­kam­mer bei dem auch Ecsta­­sy-Table­t­­ten umfas­sen­den Fall des uner­laub­ten

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Ecsta­sy – und die nicht gerin­ge Men­ge

Den Grenz­wert der "nicht gerin­gen Men­ge" bei Ecsta­­sy-Table­t­­ten sieht der Bun­des­ge­richts­hof nach wie vor bei 30 Gramm MDMA-Base . Aus dem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs vom 03.12 2008 ergibt sich nichts ande­res. Der Bun­des­ge­richts­hof hat dort aus­drück­lich offen gelas­sen, ob die nicht gerin­ge Men­ge der Amphe­t­a­min-Deri­va­­te (MDA, MDMA, MDE) in Über­ein­stim­mung

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BTM-Han­del – und die Über­schrei­tung der "nicht gerin­gen Men­ge"

Beim Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge darf nur die Tat­be­ge­hung mit einer "nicht gerin­gen Men­ge" für sich genom­men nicht bei der Straf­zu­mes­sung berück­sich­tigt wer­den; jedoch kann das Maß der Über­schrei­tung des Grenz­werts in die Straf­zu­mes­sung ein­flie­ßen, soweit es sich nicht ledig­lich um eine Über­schrei­tung in einem Baga­tell­be­reich han­delt.

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BTM-Erwerb – sowohl zum Wei­ter­ver­kauf wie zum Eigen­ver­brauch

Ist nur ein Teil der erwor­be­nen Betäu­bungs­mit­tel zum gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­kauf, ein ande­rer zum Eigen­ver­brauch bestimmt, so rich­tet sich die recht­li­che Ein­ord­nung nach den jewei­li­gen Ein­zel­men­gen. Nicht anders ist vor­zu­ge­hen, wenn der Täter die Betäu­bungs­mit­tel nicht per­sön­lich kon­su­mie­ren, son­dern einer ihm nahe ste­hen­den Per­son unent­gelt­lich über­las­sen will. Liegt die Han­dels­men­ge über

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Metham­phet­amin – und die nicht gerin­ge Men­ge

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs beginnt bei Metham­phet­amin die nicht gerin­ge Men­ge bei 5 g Metham­phet­amin­ba­se . Eine gerin­ge Über­schrei­tung der Unter­gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ist ein Straf­mil­de­rungs­grund. Auch das 1, 8fache der nicht gerin­gen Men­ge an Betäu­bungs­mit­teln ist noch der­art gering, dass dies jeden­falls nicht als bestim­men­der Straf­zu­mes­sungs­grund gewer­tet

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