Schmiergeldzahlungen, Kick-back-Zahlungen -  als Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die kon­klu­den­te Dro­hung

Die räu­be­ri­sche Erpres­sung erfor­dert eben­so wie der Raub einen fina­len Zusam­men­hang zwi­schen dem Nöti­gungs­mit­tel und der von dem Opfer vor­zu­neh­men­den ver­mö­gens­schä­di­gen­den Hand­lung. Eine kon­klu­den­te Dro­hung genügt; sie kann sich grund­sätz­lich auch dar­aus erge­ben, dass der Täter dem Opfer durch sein Ver­hal­ten zu ver­ste­hen gibt, er wer­de zuvor zu ande­ren Zwe­cken

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Mehraktige Tatgeschehen - und der fehlgeschlagene Versuch

Mehr­ak­ti­ge Tat­ge­sche­hen – und der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such

Ein Ver­such ist fehl­ge­schla­gen, wenn die Tat nach dem Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt, oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung der Tat nicht mehr für mög­lich hält1. Bei einem mehr­ak­ti­gen Gesche­hen

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Bedrohung - und die versuchte Nötigung

Bedro­hung – und die ver­such­te Nöti­gung

Auch in den Fäl­len der ver­such­ten Nöti­gung tritt die Bedro­hung hin­ter die­se zurück1. Etwas Ande­res gilt jedoch, wenn die Bedro­hungs­hand­lung (hier: das Hal­ten eines Mes­sers in Rich­tung des Hal­ses des Geschä­dig­ten) nicht der nach­fol­gen­den Nöti­gung dien­te, die (hier) dar­in lag, dass der Ange­klag­te, nach­dem er das Mes­ser hat­te sin­ken las­sen,

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Besonders schwerer Raub - und der Wurf mit dem Tresor

Beson­ders schwe­rer Raub – und der Wurf mit dem Tre­sor

Der Begriff des Ver­wen­dens im Sin­ne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB umfasst jeden zweck­ge­rich­te­ten Gebrauch. Er bezieht sich auf den Ein­satz des Nöti­gungs­mit­tels im Grund­tat­be­stand, so dass ein Ver­wen­den immer dann zu beja­hen ist, wenn der Täter zur Weg­nah­me einer frem­den beweg­li­chen Sache eine Waf­fe oder ein gefähr­li­ches Werk­zeug

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Erpressung - und das abgenötigte Schuldanerkenntnis

Erpres­sung – und das abge­nö­tig­te Schuld­an­er­kennt­nis

Zwar kann nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs durch die Abga­be eines schrift­li­chen Aner­kennt­nis­ses einer nicht bestehen­den Ver­bind­lich­keit (Schuld­schein) bereits ein Ver­mö­gens­nach­teil im Sin­ne des § 253 Abs. 1 StGB begrün­det wer­den1. Dies setzt aller­dings ein­deu­ti­ge Fest­stel­lun­gen des Tat­ge­richts vor­aus, dass das Tat­op­fer tat­säch­lich eine nicht bestehen­de Ver­bind­lich­keit schrift­lich aner­kannt hat. Bun­des­ge­richts­hof,

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Erpressung - und keine eigenständige Nötigung

Erpres­sung – und kei­ne eigen­stän­di­ge Nöti­gung

Eine Dro­hung ist die Ankün­di­gung eines künf­ti­gen Übels, auf des­sen Ein­tritt der Dro­hen­de Ein­fluss hat oder zu haben vor­gibt1. Sie kann auch kon­klu­dent erfol­gen2. Emp­find­lich ist ein ange­droh­tes Übel aller­dings nur dann, wenn der in Aus­sicht gestell­te Nach­teil so erheb­lich ist, dass sei­ne Ankün­di­gung den Bedroh­ten im Sin­ne des Täter­ver­lan­gens

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