Per­so­nal­ge­stel­lung in der Ver­sor­gungs­ver­wal­tung NRW

Das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len war berech­tigt, im Rah­men der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on sei­ner Ver­sor­gungs­ver­wal­tung die dort täti­gen Mit­ar­bei­ter im Wege der Per­so­nal­ge­stel­lung dem Land­schafts­ver­band Wes­t­­fa­­len-Lip­­pe in Müns­ter zur Erbrin­gung der Arbeits­leis­tung zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dies bestä­tig­te jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt. Nach § 1 Abs. 2 Vers­ÄmtEin­glG gehen die tarif­lich Beschäf­tig­ten (und die Beam­ten) der Ver­sor­gungs­äm­ter

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Der ver­fas­sungs­wid­ri­ge Lan­des­haus­halt

Das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Nach­trags­haus­halts­ge­setz 2010 ist ver­fas­sungs­wid­rig, wie soeben der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter ent­schie­den hat. Kon­kret hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof fest­ge­stellt, dass das Nach­trags­haus­halts­ge­setz 2010 wegen Über­schrei­tung der Kre­dit­gren­ze gegen Art. 83 Satz 2 der Ver­fas­sung für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ver­stößt. Nach die­ser Vor­schrift der Lan­des­ver­fas­sung dür­fen die Ein­nah­men

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Rauch­ver­bot im Nicht­rau­cher­club

In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len geht es jetzt auch eini­gen Pseudo-"Raucherclubs" an den Kra­gen: So bestä­tig­te etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen im Rah­men vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Bot­trop, mit der das Rauch­ver­bot des nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Nicht­rau­cher­schutz­ge­set­zes auch in einem "Rau­cher­club" durch­ge­setzt wur­de. Der Bot­tro­per Gast­stät­ten­be­trei­ber hat­te auf einem zum Erd­ge­schoss offe­nen

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Klä­ger­wech­sel nach obli­ga­to­ri­scher Streit­schlich­tung

Ist ein nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 NRW­GüSchlG vor­ge­schrie­be­nes Schlich­tungs­ver­fah­ren durch­ge­führt wor­den, macht ein im Ver­lauf des gericht­li­chen Ver­fah­rens vor­ge­nom­me­ner Par­tei­wech­sel auf Klä­ger­sei­te kei­nen neu­en Schlich­tungs­ver­such erfor­der­lich. Ziel des nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Güte­stel­­len- und Schlich­tungs­ge­set­zes ist die Ent­las­tung der Zivil­ge­rich­te. Zu die­sem Zweck wur­de es den Län­dern durch die Öff­nungs­klau­sel des §

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Stra­ßen­rei­ni­gungs­ge­büh­ren für land­wirt­schaft­lich genutz­te Grund­stü­cke

Bei Stra­ßen inner­halb der geschlos­se­nen Orts­la­ge besteht eine Stra­ßen­rei­ni­gungs­ge­büh­ren­pflicht in Nie­der­sach­sen auch für anlie­gen­de land­wirt­schaft­lich genutz­te Grund­stü­cke. Dies bestä­tig­te jetzt noch­mals aus­drück­lich das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg. Es kommt nach nie­der­säch­si­schem Lan­des­recht hin­sicht­lich der Gebüh­ren­pflicht nicht dar­auf an, ob das Grund­stück inner­halb der geschlos­se­nen Orts­la­ge liegt. Maß­geb­lich ist viel­mehr die

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Waren­au­to­mat ist eine bau­li­che Anla­ge

Ein Waren­au­to­mat ist eine bau­li­che Anla­ge und unter­liegt, wie das OVG Müns­ter jetzt in einem Beschluss deut­lich her­aus­stellt, als bau­li­che Anla­ge den Vor­schrif­ten des Bau­rechts. Liegt for­mel­le und mate­ri­el­le Ille­ga­li­tät vor, so ist die Anord­nung der Ent­fer­nung ver­hält­nis­mä­ßig, da die­ser mit gerin­gem Auf­wand und vor allem ohne Sub­stanz­ver­lust ent­fernt wer­den

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