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Aus­kunft über alle frü­he­ren Beurkundungen

§ 51 BeurkG ver­pflich­tet den Notar weder dazu, einem Urkund­s­be­tei­lig­ten oder sei­nem Rechts­nach­fol­ger Aus­kunft dar­über zu ertei­len, ob er oder sein Rechts­vor­gän­ger über­haupt an der Errich­tung von Nie­der­schrif­ten betei­ligt waren, die in dem Nota­ri­at errich­tet wur­den oder ver­wahrt wer­den, noch dazu, ihnen alle Nie­der­schrif­ten zu benen­nen, an denen die­se beteiligt

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Notar

Der Gesell­schaf­ter­be­schluss einer GmbH – und sei­ne Beurkundungsbedürftigkeit

Ein Notar begeht unge­ach­tet der Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs vom 08.01.2019 kei­ne Pflicht­ver­let­zung, wenn er den Urkund­s­be­tei­lig­ten als sichers­ten Weg die nota­ri­el­le Beur­kun­dung des Gesell­schaf­ter­be­schlus­ses einer GmbH emp­fiehlt, mit dem die Gesell­schaf­ter der Über­tra­gung des Gesell­schafts­ver­mö­gens oder eines wesent­li­chen Teils davon zustim­men. Bei der hier gewähl­ten Ver­trags­ge­stal­tung unter Ein­be­zie­hung des notariell

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Notar

Anmel­dung zum Han­dels­re­gis­ter – und die erfor­der­li­che Signatur

Die Anmel­dung einer Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter ist gemäß § 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 Halb­satz 2 HGB mit einem ein­fa­chen elek­tro­ni­schen Zeug­nis eines Notars gemäß § 39a BeurkG elek­tro­nisch ein­zu­rei­chen. Die Ein­rei­chung mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur des Aus­stel­lers der Anmel­dung gemäß § 126a BGB reicht nicht aus. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat eine in das Handelsregister

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Landgericht Hamburg

Notar­kos­ten – und die getrenn­te Beur­kun­dung von Grund­stücks­kauf und Auflassung

Die getrenn­te Beur­kun­dung von Grund­stücks­kauf­ver­trag und Auf­las­sung stellt kei­ne unrich­ti­ge Sach­be­hand­lung im Sin­ne des § 21 Abs. 1 Satz 1 GNotKG dar; dies gilt auch, wenn der Notar die Betei­lig­ten nicht über kos­ten­güns­ti­ge­re ande­re Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten belehrt. Eine unrich­ti­ge Sach­be­hand­lung im Sin­ne von § 21 Abs. 1 Satz 1 GNotKG liegt nur bei einem offen

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Kalender

Nota­ri­el­le Fach­prü­fung – und die Antrags­frist bei Verfahrensmängeln

§ 18 Abs. 2 NotFV stellt eine Aus­schluss­frist dar. So hat­te in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall das Kam­mer­ge­richt in der Vor­in­stanz zu Recht ange­nom­men, dass sich die Klä­ge­rin auf den von ihr behaup­te­ten Man­gel einer Lärm­be­läs­ti­gung wäh­rend der Klau­sur nicht beru­fen kann, weil sie die­sen nicht recht­zei­tig gel­tend gemacht hat.

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Notar Kanzleischild

Die Nut­zung des Notarand­er­kon­tos – und der Beur­tei­lungs­spiel­raum des Notars

Dem Notar steht bei der Prü­fung der Fra­ge, ob ein berech­tig­tes Siche­rungs­in­ter­es­se für eine Hin­ter­le­gung von Geld auf einem Notarand­er­kon­to besteht, ein gericht­lich nur ein­ge­schränkt über­prüf­ba­rer Beur­tei­lungs­spiel­raum zu. Dem­entspre­chend kommt ein Ein­schrei­ten der Dienst­auf­sicht nur in ein­deu­ti­gen Fäl­len in Betracht, etwa wenn der Notar sei­nen Beur­tei­lungs­spiel­raum ersicht­lich nicht aus­ge­übt oder

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Bücherschrank

Nota­ri­el­le Fach­prü­fung – und die Grund­zü­ge eines Rechtsgebiets

Der Notar­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te sich aktu­ell mit der Bedeu­tung der Beschrän­kung des Prü­fungs­stoffs auf die Grund­zü­ge eines Rechts­ge­biets und zur Recht­mä­ßig­keit von Bewer­tun­gen schrift­li­cher Prü­fungs­leis­tun­gen bei der nota­ri­el­len Fach­prü­fung zu befas­sen: Nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 NotFV umfasst der Prü­fungs­stoff das Recht der Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten und Kör­per­schaf­ten ein­schließ­lich der Grund­zü­ge des

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Kalender

Anfech­tung einer nota­ri­el­len Fach­prü­fung – und neu­es Vor­brin­gen in der Berufungsinstanz

Zwar hat das Beru­fungs­ge­richt bei der Ent­schei­dung über den Zulas­sungs­grund des § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO grund­sätz­lich auch vom Antrag­stel­ler erst­mals inner­halb der Antrags­frist vor­ge­tra­ge­ne und nach mate­ri­el­lem Recht ent­schei­dungs­er­heb­li­che Tat­sa­chen zu berück­sich­ti­gen. Das gilt indes nicht, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des § 128a Abs. 1 VwGO vor­lie­gen, unter denen das Berufungsgericht

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Bücherschrank

Nota­ri­el­le Fach­prü­fung – und die Bewer­tung der Korrektoren

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung dür­fen zutref­fen­de Ant­wor­ten und brauch­ba­re Lösun­gen nicht als falsch bewer­tet wer­den. Soweit die Rich­tig­keit oder Ange­mes­sen­heit von Lösun­gen wegen der Eigen­art der Prü­fungs­fra­ge nicht ein­deu­tig bestimm­bar sind, die Beur­tei­lung viel­mehr unter­schied­li­chen Ansich­ten Raum lässt, muss dem Prüf­ling ein ange­mes­se­ner Ant­wort­spiel­raum zuge­stan­den wer­den. Eine ver­tret­ba­re und mit gewichtigen

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Notar Kanzleischild

Das nota­ri­el­le Tes­ta­ment – und die Ver­schwie­gen­heits­pflicht des Notars gegen­über den gesetz­li­chen Erben

Im Rah­men des § 18 Abs. 2, 2. Halbs. BNo­tO hat die Auf­sichts­be­hör­de nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen zu ent­schei­den, ob der ver­stor­be­ne Betei­lig­te, wenn er noch leb­te, bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung der Sach­la­ge die Befrei­ung ertei­len wür­de oder ob unab­hän­gig hier­von durch den Todes­fall das Inter­es­se an einer wei­te­ren Geheim­hal­tung ent­fal­len ist. Dabei

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Notar

Dis­zi­pli­nar­k­la­ge gegen einen Notar – und die Bei­la­dung der Notarkammer

Unab­hän­gig von der – vom Bun­des­ge­richts­hof aus­drück­lich offen gelas­se­nen – Fra­ge, ob eine Bei­la­dung Drit­ter in der mit dem Ziel einer Ent­fer­nung aus dem Amt erho­be­nen Dis­zi­pli­nar­k­la­ge gegen einen Notar nicht von vorn­her­ein aus­ge­schlos­sen ist, fehlt es jeden­falls an einem recht­li­chen Inter­es­se der Notar­kam­mer im Sin­ne von § 65 Abs. 1 VwGO,

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Notar

Erstel­lung eines nota­ri­el­len Nach­lass­ver­zeich­nis­ses – und die „Corona“-Ausrede

Der blo­ße Ver­weis auf die eige­ne stark erhöh­te Gefähr­dungs­la­ge wäh­rend der Coro­­na-Pan­­de­­mie reicht als Grund nicht aus, wes­halb trotz Ein­hal­tung der gebo­te­nen Schutz­maß­nah­men die Wahr­neh­mung eines Ter­mins zur Erstel­lung eines nota­ri­el­len Nach­lass­ver­zeich­nis­ses unzu­mut­bar ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beschwer­de einer 77-jährigen

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Notar

Meh­re­re Erklä­run­gen – aber nur eine nota­ri­el­le Unterschriftsbeglaubigung

Dem Notar steht für die Beglau­bi­gung einer Unter­schrift auch dann nur eine Gebühr nach Nr. 25100 oder Nr. 25101 zu, wenn der unter­zeich­ne­te Text meh­re­re Erklä­run­gen ent­hält, die ver­schie­de­ne Gegen­stän­de betref­fen. Nach Nr. 25100 KV GNotKG erhält der Notar für die Beglau­bi­gung einer Unter­schrift oder eines Hand­zei­chens (nach­fol­gend nur Unterschrift)

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Notar

Befrei­ung von der Ver­schwie­gen­heits­pflicht des Notars

Für die Ertei­lung der Befrei­ung von der Ver­schwie­gen­heits­pflicht gemäß § 18 Abs. 2, 2. Halbs. BNo­tO genügt es, wenn durch den Todes­fall das Inter­es­se des oder der Urkund­s­be­tei­lig­ten an einer wei­te­ren Geheim­hal­tung ent­fal­len ist. Die wei­te­re in dem Beschluss des Bun­des­ge­richts­hofs für Notar­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs vom 10.03.2003 genann­te Vor­aus­set­zung für die

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Ver­jäh­rung des nota­ri­el­len Amtshaftungsanspruchs

Die Ver­jäh­rung des nota­ri­el­len Amts­haf­tungs­an­spruchs beginnt, wenn dem Geschä­dig­ten Tat­sa­chen bekannt oder grob fahr­läs­sig unbe­kannt sind, die auch aus der Per­spek­ti­ve eines Lai­en das Vor­ge­hen des Notars als irre­gu­lär und daher mög­li­cher­wei­se pflicht­wid­rig erschei­nen las­sen. Bei Amts­haf­tungs­an­sprü­chen beginnt die Ver­jäh­rung nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB erst, wenn der Geschädigte

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Notar

Erstel­lung einer Gesell­schafter­lis­te – und die Notarkosten

Die Erstel­lung der Gesell­schafter­lis­te im Zusam­men­hang mit der Beur­kun­dung des GmbH­Grün­dungs­ver­trags ist nach Nr. 22110 KVG­NotKG mit einer 0, 5 Gebühr abzu­rech­nen. Im Gegen­satz zur Auf­fas­sung des Ober­lan­des­ge­richts Nürn­berg ist die Erstel­lung der Gesell­schafter­lis­te im Zusam­men­hang mit der Beur­kun­dung des GmbH­Grün­dungs­ver­trags nach der Nr. 22110 KVG­NotKG mit einer 0, 5 Gebühr abzurechnen

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Notar

Pol­ni­sche Nota­re – und der Erbschein

Die Nota­re in Polen, die auf gemein­sa­men Antrag aller Betei­lig­ten des nota­ri­el­len Ver­fah­rens eine Urkun­de über die Bestä­ti­gung der Erben­stel­lung errich­ten, sind kei­ne „Gerich­te“ im Sin­ne der Erb­sa­chen­ver­ord­nung, und die­se Urkun­de ist folg­lich kei­ne in einer Erb­sa­che erlas­se­ne „Ent­schei­dung“. Die­se Urkun­de ist jedoch eine „öffent­li­che Urkun­de“ Dies ent­schied jetzt Gerichtshof

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Notar

Zwei­spra­chi­ge nota­ri­el­le Niederschrift

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Abgren­zung der Kon­stel­la­ti­on einer (aus­nahms­wei­sen) nota­ri­el­len Nie­der­schrift in zwei gleich­wer­ti­gen Sprach­fas­sun­gen von der Kon­stel­la­ti­on zu befas­sen, in der aus­schließ­lich die deut­sche Sprach­fas­sung für die nota­ri­el­le Nie­der­schrift ver­bind­lich ist, wäh­rend der fremd­spra­chi­ge Text eine fakul­ta­ti­ve oder im Fall des § 16 Abs. 2 Satz 2 BeurkG

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Notar

Nota­ri­el­le Beleh­rungs­pflich­ten – und ihr Schutzbereich

Die nota­ri­el­len Beleh­rungs­pflich­ten gemäß § 17 Abs. 1 und 2 BeurkG beschrän­ken sich grund­sätz­lich auf das kon­kret zu beur­kun­den­de Geschäft. Ein für die Scha­dens­zu­rech­nung erfor­der­li­cher inne­rer Zusam­men­hang einer durch die Ver­let­zung die­ser Pflich­ten geschaf­fe­nen Gefah­ren­la­ge kann daher nur mit einem Scha­den bestehen, der im Bereich des beur­kun­de­ten Geschäfts ent­stan­den ist. Die notariellen

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Der auf einem Notarand­er­kon­to hin­ter­leg­te Kauf­prei­ses – und die treu­wid­ri­gen Ver­fü­gun­gen des Notars

Der Aus­zah­lung des auf einem Notarand­er­kon­to hin­ter­leg­ten Kauf­prei­ses an den Ver­käu­fer steht nicht ent­ge­gen, dass der beur­kun­den­de Notar treu­wid­ri­ge Abbu­chun­gen von die­sem Kon­to ver­an­lasst und spä­ter den Fehl­be­stand durch eine eben­falls treu­wid­ri­ge Über­wei­sung von einem ande­ren auf sei­nen Namen lau­ten­den Notarand­er­kon­to aus­ge­gli­chen hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall verkaufte

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Die nicht aus­ge­üb­te Auf­las­sungs­voll­macht der Notarangestellten

Ein Notar ver­letzt sei­ne Amts­pflich­ten nicht dadurch, dass er es unter­lässt, auf sei­ne Ange­stell­ten ein­zu­wir­ken, namens der Bau­trä­ge­rin die Auf­las­sung der gekauf­ten Eigen­tums­woh­nung auf die Erwer­ber in Unter­voll­macht zu erklä­ren. Dabei kann auf sich beru­hen, ob ein Notar ver­pflich­tet ist, sei­ne Ange­stell­ten zur Aus­übung einer wirk­sam erteil­ten Voll­macht anzu­wei­sen. Diese

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Unter­schrifts­be­glau­bi­gun­gen in Grund­stücks­sa­chen – nur durch Notare?

Die Mit­glied­staa­ten kön­nen den Nota­ren die Vor­nah­me von Beglau­bi­gun­gen der Echt­heit von Unter­schrif­ten auf Urkun­den, die für die Schaf­fung oder Über­tra­gung von Rech­ten an Lie­gen­schaf­ten erfor­der­lich sind, vor­be­hal­ten. Die­ses Erfor­der­nis trägt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zur Gewähr­leis­tung der Rechts­si­cher­heit von Grund­stücks­trans­ak­tio­nen und zur Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Grund­buchs bei.

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Bezirks­no­ta­re – und die Nota­ri­ats­re­form in Baden-Württemberg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Bezirks­no­tars, die sich gegen die Reform des Nota­ri­ats­we­sens in Baden-Wür­t­­te­m­­berg rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Nota­ri­ats­re­form ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht gegen Art. 33 Abs. 5 GG. Inhalts­über­sichtDas Nota­ri­ats­we­sen in Baden-Würt­tem­berg­No­ta­­ri­ats­­re­­form in Baden-Würt­tem­berg­Die Ent­schei­dun­gen der Ver­wal­tungs­ge­richt­Die Ent­schei­dung des BundesverfassungsgerichtsBezirks­no­ta­re – und die hergebrachten

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Wie­der­be­stel­lung als Anwaltsnotarin

Der Anspruch auf Wie­der­be­stel­lung in das Notar­amt gemäß § 48c Abs. 1 Satz 1 BNo­tO ohne ein Aus­­­schrei­­bungs- und Aus­wahl­ver­fah­ren sowie ohne Bedarfs­prü­fung gemäß § 4 BNo­tO gilt ledig­lich für die­je­ni­ge am bis­he­ri­gen Amts­sitz i.S.v. § 10 Abs. 1 Satz 1 BNo­tO. Für eine – hier begehr­te – Ver­knüp­fung der Wie­der­be­stel­lung zur Nota­rin gemäß §

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Amts­ent­he­bung – und die Wirt­schafts­füh­rung des Notars

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Art der Wirt­schafts­füh­rung im Sin­ne des § 50 Abs. 1 Nr. 8 Fall 2 BNo­tO zu bean­stan­den, wenn sich ein Notar wie­der­holt erst nach Bean­tra­gung von Zwangs­voll­stre­ckungs­maß­nah­men bereit­fin­det oder in die Lage ver­setzt wird, gegen ihn gerich­te­te titu­lier­te For­de­run­gen zu beglei­chen. Dies begrün­det auch die Gefährdung

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Die von den Ver­trags­par­tei­en bevoll­mäch­tig­te Notar­an­ge­stell­te – und die Anwei­sungs­pflicht des Notars

Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 BNo­tO ist der Notar zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet, wenn er die einem ande­ren gegen­über oblie­gen­de Amts­pflicht fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich ver­letzt und dadurch ein Scha­den ent­steht. Der Notar ist jedoch nciht ver­pflich­tet, sei­ne von den Betei­lig­ten bevoll­mäch­tig­teb Ange­stell­ten anzu­wei­sen, für die Käu­fer oder die Ver­käu­fe­rin die Auflassung

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AG/LG Düsseldorf

Nota­ri­el­le Voll­machts­be­schei­ni­gung – und die Vollmachtskette

Eine durch Rechts­ge­schäft erteil­te Ver­tre­tungs­macht, die auf die gesetz­li­chen Ver­tre­ter einer im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen juris­ti­schen Per­son zurück­geht, kann dem Grund­buch­amt durch eine nota­ri­el­le Voll­machts­be­schei­ni­gung nur nach­ge­wie­sen wer­den, wenn der Notar sämt­li­che Ein­zel­schrit­te der Voll­machts­ket­te nach § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bzw. Abs. 3 BNo­tO beschei­nigt. Die Beschei­ni­gung einer Voll­machts­ket­te kann in

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Badi­sches staat­li­ches Nota­ri­at – und die dienst­li­che Bewer­tung des Notarbewerbers

Bei der durch Stel­lung eines Ent­las­sungs­an­trags mit der Bewer­bung auf einen Dienst­pos­ten in den Abtei­lun­gen „Beur­kun­dung und vor­sor­gen­de Rechts­pfle­ge“ der staat­li­chen Nota­ria­te (hier: durch einen Bezirks­no­tar) nach­zu­wei­sen­den Bereit­schaft, mit dem Ablauf des 31.12 2017 aus dem Beam­ten­ver­hält­nis aus­zu­schei­den, han­delt es nicht um ein einer dienst­li­chen Beur­tei­lung zugäng­li­ches Leis­­tungs- oder Befähigungsmerkmal

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Sys­te­ma­ti­sche Auf­spal­tung nota­ri­el­ler Grundstückskaufverträge

Die Auf­spal­tung von Ver­trä­gen erfolgt „sys­te­ma­tisch“ im Sin­ne von § 14 Abs. 3 BNo­tO iVm Ziff. II Nr. 1 Buchst. d RL F, wenn sich der Notar über das Erfor­der­nis eines sach­li­chen Grun­des hin­weg­setzt und das Feh­len des sach­li­chen Grun­des bewusst hin­nimmt. De hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall betraf einen hes­si­schen Anwalts­no­tar. Mit

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Im Immo­bi­li­en­sumpf – oder: die her­ab­wür­di­gen­de Eigen­wer­bung eines Rechtsanwalts

Nutzt ein Rechts­an­walt sei­ne Kon­tak­te zu Medi­en, um über eine Bericht­erstat­tung zu aktu­el­len Rechts­strei­tig­kei­ten vor­ran­gig poten­ti­el­le Man­dan­ten auf sei­ne anwalt­li­chen Dienst­leis­tun­gen auf­merk­sam zu machen, liegt eine geschäft­li­che Hand­lung im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG vor. Zwi­schen einem Rechts­an­walt und einem Anwalts­no­tar, die bei­de am sel­ben Ort im Bereich des

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Notar

Nota­ri­el­les Nach­lass­ver­zeich­nis – und die Ermitt­lungs­pflicht des Notars

In der Recht­spre­chung ist aner­kannt, dass die Aus­kunfts­pflicht des § 2314 BGB auf die Wei­ter­ga­be von Wis­sen gerich­tet ist, das der Ver­pflich­te­te hat oder sich ver­schaf­fen muss. Das nota­ri­el­le Nach­lass­ver­zeich­nis gemäß § 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB soll eine grö­ße­re Gewähr für die Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit der Aus­kunft bie­ten als ein privates

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Falsch­be­ur­kun­dung im Amt – und der unzu­tref­fen­de Wohnort

Macht sich ein Notar gemäß § 348 Abs. 1 StGB straf­bar, wenn er bei der Beur­kun­dung eines Ver­tra­ges einen unzu­tref­fen­den Wohn­ort eines Ver­trags­be­tei­lig­ten beur­kun­det? Der Bun­des­ge­richts­hof dif­fe­ren­ziert hier: Der 1. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­ho­fes hat­te dar­über zu befin­den, ob ein Notar Erklä­run­gen beur­kun­det hat­te, die tat­säch­lich nicht erfolgt waren. Der Ent­schei­dung lag im

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Bewer­tung der Not­ar­be­wer­ber – und die Anzahl der Dezimalstellen

Die für die Bewer­tung der fach­li­chen Eig­nung der kon­kur­rie­ren­den Bewer­ber gemäß § 6 Abs. 3 Satz 3 BNo­tO maß­geb­li­che und sich zu 60 % nach dem Ergeb­nis der nota­ri­el­len Fach­prü­fung und zu 40 % nach dem Ergeb­nis der die juris­ti­sche Aus­bil­dung abschlie­ßen­den Staats­prü­fung bestim­men­de Gesamt­punkt­zahl ist rech­ne­risch nur bis auf zwei Dezi­mal­stel­len zu ermit­teln. Die

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Bewer­tung der Not­ar­be­wer­ber – und die Fortbildung

Der Begriff „jähr­lich“ im Sin­ne des § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 BNo­tO ist dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass der Bewer­ber in jedem auf das Bestehen der nota­ri­el­len Fach­prü­fung fol­gen­den Jahr die erfor­der­li­chen Fort­bil­dungs­maß­nah­men ergrif­fen haben muss. Die Fort­bil­dung muss dabei jeweils vor Ablauf des jewei­li­gen Kalen­der­jahrs erfolgt sein. Die Fra­ge, ob die Teilnahme

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Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen badi­sche Amtsnotare

Das Antrags­recht nach § 32 Abs. 1 Nr. 8 LRiS­tAG BW steht neben Rich­tern sämt­li­chen gesetz­lich gleich­ge­stell­ten Per­so­nen, auch den sog. „badi­schen Amts­no­ta­ren“, zu. Damit ist bei die­sem Per­so­nen­kreis auch die dar­auf bezo­ge­ne Hin­weis­pflicht in § 75 Abs. 7 Satz 2 LRiS­tAG BW zu beach­ten. Nach § 75 Abs. 7 Satz 1 und Satz 2 LRiS­tAG gibt

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Nota­ri­el­le Beur­kun­dung von Ket­ten­kauf­ver­trä­gen mit „kick back“-Absicht

Nach § 14 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 BNo­tO und § 17 Abs. 2 BeurkG ist ein Notar nicht Ver­tre­ter einer Par­tei, son­dern unab­hän­gi­ger und unpar­tei­ischer Betreu­er der Betei­lig­ten (§ 14 Abs. 1 Satz 2 BNo­tO). Er hat sei­ne Amts­tä­tig­keit zu ver­sa­gen, wenn sie mit sei­nen Amts­pflich­ten nicht ver­ein­bar wäre, ins­be­son­de­re wenn sei­ne Mitwirkung

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Nota­rhaf­tung – und der zu erset­zen­de Schaden

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge, wel­chen Scha­den eine Amts­pflicht­ver­let­zung zur Fol­ge hat, ist in den Blick zu neh­men, wel­chen Ver­lauf die Din­ge bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten genom­men hät­ten und wie die Ver­mö­gens­la­ge des Betrof­fe­nen sein wür­de, wenn der Notar die Pflicht­ver­let­zung nicht began­gen hät­te. Die erfor­der­li­che Fest­stel­lung die­ses Ursa­chen­zu­sam­men­hangs gehört zur haf­tungs­aus­fül­len­den Kausalität,

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Annah­me eines Kauf­an­ge­bots – und die Haf­tung des Notars

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG hat der Notar den Wil­len der Betei­lig­ten zu erfor­schen, den Sach­ver­halt zu klä­ren und über die recht­li­che Trag­wei­te des Geschäfts zu beleh­ren. Damit soll gewähr­leis­tet wer­den, dass die zu errich­ten­de Urkun­de den Wil­len der Par­tei­en voll­stän­dig sowie inhalt­lich rich­tig und ein­deu­tig wie­der­gibt. Dem­zu­fol­ge hat

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Vor­läu­fi­ge Amts­ent­he­bung des Notars – und der Notariatsverwalter

Im Fal­le der vor­läu­fi­gen Amts­ent­he­bung des Notars kann unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 56 Abs. 4 BNo­tO ein Nota­ri­ats­ver­wal­ter bestellt wer­den. Der Tat­be­stand der Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge ist erfüllt, nach­dem der Notar gemäß §§ 96 Abs. 1 S. 1 BNo­tO, 38 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BDG wirk­sam vor­läu­fig des Amtes ent­ho­ben wur­de. Die Recht­mä­ßig­keit der vorläufigen

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Vor­läu­fi­ge Amts­ent­he­bung des Notars – und die Bestel­lung eines Notariatsverwalters

Bei § 56 Abs. 4 BNo­tO han­delt es sich um eine gesetz­li­che Ermäch­ti­gung, die nach Inhalt, Zweck und Aus­maß hin­rei­chend bestimmt und begrenzt ist. § 56 Abs. 4 BNo­tO bil­det die gesetz­li­che Grund­la­ge für die Bestel­lung einer Nota­ri­ats­ver­wal­te­rin des Notars­amts des vor­läu­fig sei­nes Amtes ent­ho­be­nen Notars. Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Vorschrift

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Betreu­ungs­ge­richt­li­che Geneh­mi­gung – und die Dop­pel­voll­macht des Notars

Dem Notar kann wirk­sam eine sog. Dop­pel­voll­macht zur Ent­ge­gen­nah­me der gericht­li­chen Geneh­mi­gung und Mit­tei­lung der­sel­ben an den Ver­trags­part­ner jeweils als Bevoll­mäch­tig­ter des Betreu­ers sowie zur Ent­ge­gen­nah­me der Mit­tei­lung als Bevoll­mäch­tig­ter des Ver­trags­part­ners erteilt wer­den. Zur wirk­sa­men Vor­nah­me der Mit­tei­lung muss der Notar sei­nen Wil­len hier­zu äußer­lich erkenn­bar machen. Inso­weit hat

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War­te­frist zum Anwalts­no­ta­ri­at – und die Elternzeit

Die Rege­lung in § 6 Abs. 2 Satz 7 BNo­tO ist dahin aus­zu­le­gen, dass auch ohne Ver­zicht auf die Zulas­sung zur Anwalt­schaft Unter­bre­chun­gen der anwalt­li­chen Tätig­keit für die Dau­er von bis zu zwölf Mona­ten wegen Schwan­ger­schaft oder Betreu­ung eines Kin­des oder eines pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen nicht als „Unter­bre­chung“ der Tätig­keit im Sin­ne des §

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Anwalts­no­ta­ri­at – und der Nach­weis der anwalt­li­chen Tätigkeit

Zwar ist das Vor­lie­gen der Bestel­lungs­vor­aus­set­zun­gen vom Bewer­ber nach­zu­wei­sen (§ 6 Abs. 2 Satz 1 BNo­tO). Die Beant­wor­tung der Fra­ge nach Art, Umfang und Beur­tei­lung der erfor­der­li­chen Nach­wei­se hängt aber maß­ge­bend von den Umstän­den des Ein­zel­falls ab. Uner­heb­lich ist bei Fra­gen des Bewei­ses von Tat­sa­chen ins­be­son­de­re, wie im Bereich ande­rer Lan­des­jus­tiz­ver­wal­tun­gen ver­fah­ren wird. Der

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Anwalts­no­ta­ri­at – und der Anspruch auf eine Notarstelle

Ein Rechts­an­walt kann mit sei­nem Ver­pflich­tungs­an­trag, eine aus­ge­schrie­be­ne Stel­le mit ihm zu beset­zen, schon des­halb nicht durch­drin­gen kann, weil die Bun­des­no­tar­ord­nung dem Bewer­ber für das Amt des Notars kei­nen Anspruch auf Bestel­lung gibt, son­dern ledig­lich die Vor­aus­set­zun­gen regelt, unter denen das Amt ver­lie­hen wer­den kann. Dar­aus folgt nicht, dass ein Bewerber,

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Beur­kun­dung ver­meint­li­cher Firmenbestattungen

Der Notar muss sei­ne Mit­wir­kung bereits bei Hand­lun­gen ver­sa­gen, bei denen erkenn­bar der Ver­dacht besteht, dass uner­laub­te oder unred­li­che Zwe­cke ver­folgt wer­den (§ 14 Abs. 2 BNo­tO, § 4 BeurkG). Der Bun­des­ge­richts­hof sieht ein Dienst­ver­ge­hen des Notars bereits dar­in, dass der Notar ent­ge­gen § 14 Abs. 2, Abs. 3 Satz 2 BNo­tO, § 4 BeurkG

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Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen einen Notar – und die Erkennt­nis­se aus der Geschäftsprüfung

Der Dienst­vor­ge­setz­te hat die Dienst­pflicht, das behörd­li­che Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ein­zu­lei­ten, sobald zurei­chen­de tat­säch­li­che Anhalts­punk­te vor­lie­gen, die den Ver­dacht eines Dienst­ver­ge­hens recht­fer­ti­gen (§ 17 Abs. 1 Satz 1 BDG, § 96 Abs. 1 Satz 1 BNo­tO). Gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 BDG ist der Beam­te über die Ein­lei­tung des Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens unver­züg­lich zu unter­rich­ten, sobald dies ohne

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Bücherregal

Geschäfts­un­fä­hig­keit – und das Zeug­nis des beur­kun­den­den Notars

Bei der Beur­tei­lung, ob sich jemand in einem bestimm­ten Zeit­punkt in einem die freie Wil­lens­bil­dung aus­schlie­ßen­den Zustand krank­haf­ter Stö­rung der Geis­tes­tä­tig­keit befun­den hat, auch die Ein­schät­zung von Per­so­nen von Bedeu­tung sein, die kei­ne medi­zi­ni­sche Aus­bil­dung haben oder die den Betrof­fe­nen nicht gezielt auf sei­nen Geis­tes­zu­stand unter­sucht haben. Vor­lie­gend beruht die Feststellung

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Beschwer­de­frist im Notarbeschwerdeverfahren

Die Beschwer­de gegen die Ver­wei­ge­rung der Urkunds- oder sons­ti­gen Amts­tä­tig­keit des Notars ist weder von einer Beschwer­de­frist noch von der Über­schrei­tung eines Beschwer­de­werts von 600 € abhän­gig. Gegen­stand einer Beschwer­de nach § 15 Abs. 2 BNo­tO kann nicht nur die Ver­wei­ge­rung einer Amts­tä­tig­keit durch den Notar sein, son­dern auch die Ankün­di­gung, eine

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Die Wei­sung an den Notar – und der Streit um ihre Wirksamkeit

Der Notar darf eine Wei­sung, deren Wirk­sam­keit eine Ver­trags­par­tei mit beacht­li­chen Grün­den bestrei­tet, nicht aus­füh­ren, wenn dadurch – der Ent­schei­dung des Streits der Betei­lig­ten vor­grei­fend – dem Wider­spre­chen­den unter Umstän­den unbe­rech­tig­ter­wei­se sei­ne Rech­te genom­men wür­den. Er hat dann die Betei­lig­ten auf den Pro­zess­weg zu ver­wei­sen. Die Ankün­di­gung des Notars in

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Der eng­li­sche Notar in Deutschland

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines eng­li­schen Notars gegen die Ver­sa­gung, in Deutsch­land eine nach deut­schem Recht aus­schließ­lich in Deutsch­land bestell­ten Nota­ren vor­be­hal­te­ne Tätig­keit aus­zu­üben, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Der eng­li­sche Nota­ry ist Rechts­an­walt und war bis zum Errei­chen der Alters­gren­ze Notar im Bezirk des Ber­li­ner Kam­mer­ge­richts. Er ist ferner

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Grund­schul­den – und ihre Bestel­lung durch Notariatsmitarbeiter

Mit dem Amts­pflich­ten­ver­stoß eines Notars, der Grund­schuld­be­stel­lun­gen ohne sach­li­chen Grund durch sei­ne in den zugrun­de lie­gen­den Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen bevoll­mäch­tig­ten Mit­ar­bei­ter beur­kun­det, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 17 Abs. 2a Satz 1 Nr. 1 BeurkG soll der Notar bei Ver­brau­cher­ver­trä­gen dar­auf hin­wir­ken, dass die rechts­ge­schäft­li­chen Erklä­run­gen des Ver­brau­chers von diesem

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