Die nicht ausgeübte Auflassungsvollmacht der  Notarangestellten

Die nicht aus­ge­üb­te Auflassungsvollmacht der Notarangestellten

Ein Notar ver­letzt sei­ne Amtspflichten nicht dadurch, dass er es unter­lässt, auf sei­ne Angestellten ein­zu­wir­ken, namens der Bauträgerin die Auflassung der gekauf­ten Eigentumswohnung auf die Erwerber in Untervollmacht zu erklä­ren. Dabei kann auf sich beru­hen, ob ein Notar ver­pflich­tet ist, sei­ne Angestellten zur Ausübung einer wirk­sam erteil­ten Vollmacht anzu­wei­sen. Diese

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Die von den Vertragsparteien bevollmächtigte Notarangestellte - und die Anweisungspflicht des Notars

Die von den Vertragsparteien bevoll­mäch­tig­te Notarangestellte – und die Anweisungspflicht des Notars

Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 BNotO ist der Notar zum Schadensersatz ver­pflich­tet, wenn er die einem ande­ren gegen­über oblie­gen­de Amtspflicht fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich ver­letzt und dadurch ein Schaden ent­steht. Der Notar ist jedoch nciht ver­pflich­tet, sei­ne von den Beteiligten bevoll­mäch­tig­teb Angestellten anzu­wei­sen, für die Käufer oder die Verkäuferin die Auflassung

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Notarhaftung - und der zu ersetzende Schaden

Notarhaftung – und der zu erset­zen­de Schaden

Zur Beantwortung der Frage, wel­chen Schaden eine Amtspflichtverletzung zur Folge hat, ist in den Blick zu neh­men, wel­chen Verlauf die Dinge bei pflicht­ge­mä­ßem Verhalten genom­men hät­ten und wie die Vermögenslage des Betroffenen sein wür­de, wenn der Notar die Pflichtverletzung nicht began­gen hät­te . Die erfor­der­li­che Feststellung die­ses Ursachenzusammenhangs gehört zur

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Annahme eines Kaufangebots - und die Haftung des Notars

Annahme eines Kaufangebots – und die Haftung des Notars

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG hat der Notar den Willen der Beteiligten zu erfor­schen, den Sachverhalt zu klä­ren und über die recht­li­che Tragweite des Geschäfts zu beleh­ren. Damit soll gewähr­leis­tet wer­den, dass die zu errich­ten­de Urkunde den Willen der Parteien voll­stän­dig sowie inhalt­lich rich­tig und ein­deu­tig wie­der­gibt. Demzufolge hat

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Hinterfragen einer vorformulierten Vertragsklausel - und die Amtspflichten des Notars

Hinterfragen einer vor­for­mu­lier­ten Vertragsklausel – und die Amtspflichten des Notars

Ein Notar hat grund­sätz­lich die Pflicht, das Aushandeln einer Vertragsbestimmung (§ 305 Abs. 1 Satz 3 BGB) bei Zweifeln zu hin­ter­fra­gen. Hierauf kommt es jedoch nicht an, wenn die ent­spre­chen­de Vertragsklausel (hier: eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Bindungsfrist zwi­schen der Käuferin und dem Grundstückseigentümer) unstrei­tig indi­vi­du­ell aus­ge­han­delt wur­de. Dabei spielt es kei­ne Rolle, ob

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Wohnungskauf beim Mitternachtsnotar

Wohnungskauf beim Mitternachtsnotar

Die Vereinbarung eines frei­en Rücktrittsrechts in einem nota­ri­el­len Kaufvertrag recht­fer­tigt es nicht, dass der Notar die Beurkundung ohne Einhaltung der Regelfrist von zwei Wochen nach § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG (hier: in der Fassung vom 23.07.2002) vor­nimmt. Nimmt der Notar die Beurkundung trotz­dem vor, trifft ihn die Darlegungs-

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