Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht der Ehe­frau – und Spon­tan­äu­ße­run­gen beim Not­ruf

Zu von den Beschrän­kun­gen des § 252 StPO aus­ge­nom­me­nen Spon­tan­äu­ße­run­gen kön­nen auch Mit­tei­lun­gen im Rah­men von Not­ru­fen zäh­len. Der Über­gang von der (blo­ßen) Ent­ge­gen­nah­me spon­ta­ner Äuße­run­gen zu einer Ver­neh­mung (mit Pflicht zur Beleh­rung) bestimmt sich anhand objek­ti­ver und sub­jek­ti­ver Kri­te­ri­en. Dem­nach muss neben dem Moment, in wel­chem der Beam­te sub­jek­tiv

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Not­ruf nur noch mit SIM-Kar­te

War die Not­ruf­num­mer 112 bis­her von jedem Han­dy aus auch ohne SIM-Kar­­te erreich­bar, ändert sich dies jetzt: Ab dem 1. Juli 2009 sind Not­ru­fe in Deutsch­land von Mobil­te­le­fo­nen aus nur noch absetz­bar, wenn sich in dem Han­dy eine akti­vier­te Mobil­funk­kar­te (SIM-Kar­­te) befin­det, die eine ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­ka­ti­on des Kar­ten­in­ha­bers ermög­licht. Auch

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Not­ruf­ver­ord­nung

Am Mitt­woch ist die Not­ruf­ver­ord­nung in Kraft getre­ten. Bei der Not­ruf­ver­ord­nung han­delt es sich um eine Ver­ord­nung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie, die am 13. Febru­ar 2009 vom Bun­des­rat gebil­ligt wur­de. Mit der Not­ruf­ver­ord­nung wer­den die recht­li­chen Vor­ga­ben des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes für den Not­ruf ergänzt. Unter ande­rem wird in der

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