Behin­der­ten­ge­rech­te Duschen in der Obdach­lo­sen­un­ter­kunft

Eine Not­un­ter­kunft nach dem Obdach­lo­sen­recht erfor­dert ledig­lich ein Aus­stat­tungs­ni­veau, das der Grund­an­for­de­rung der Men­schen­wür­de im Sin­ne des Grund­ge­set­zes genügt. Daher ist schon eine Dusche nicht not­wen­di­ger Bestand­teil einer Obdach­lo­sen­un­ter­kunft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg einen Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt, in einer städ­ti­schen Obdach­lo­sen­un­ter­kunft eine bar­rie­re­freie

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Haus­ver­bot für Not­un­ter­künf­te

Ein unbe­fris­te­tes und für sämt­li­che Not­un­ter­künf­te einer Stadt gel­ten­des Haus­ver­bot für einen Obdach­lo­sen ist rechts­wid­rig. Es belas­tet den Obdach­lo­sen in unan­ge­mes­se­ner Wei­se und nimmt ihm jeg­li­che Per­spek­ti­ve, im Bedarfs­fal­le inner­halb die­ser Stadt unter­ge­bracht zu wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Stadt Georgs­ma­ri­en­hüt­te

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