Aus­sch­witz und die Bei­hil­fe des Buch­hal­ters – nicht nur an der Rampe

Den SS-Ange­­hö­­ri­­gen, die durch die Selek­ti­on an der Ram­pe und die Aus­füh­rung der unmit­tel­ba­ren Tötungs­hand­lun­gen durch Ein­wer­fen des „Zyklon B“ in die Gas­kam­mern täter­schaft­li­che Mord­ta­ten ver­üb­ten, leis­te­te in ihrem Tun im Sin­ne des § 27 Abs. 1 StGB Hil­fe, wer einer­seits durch die Bewa­chung des Gepäcks dazu bei­trug, die Arg­lo­sig­keit der

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Aus­sch­witz und sei­ne Helfer

Das „Ausch­witz, Urteil“ des Land­ge­richts Lüne­burg ist rechts­kräf­tig, der Bun­des­ge­richts­hof hat sowohl die Revi­si­on des Ange­klag­ten wie auch die Revi­sio­nen meh­re­rer Neben­klä­ger zurück­ge­wie­sen. Das Land­ge­richt Lüne­burg hat­te den Ange­klag­ten, einen im Tat­zeit­raum 22 bzw. 23 Jah­re alten SS-Ange­­hö­­ri­­gen, wegen Bei­hil­fe zum Mord in 300.000 recht­lich zusam­men­tref­fen­den Fäl­len zu einer Freiheitsstrafe

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