Sant' Anna di Staz­ze­ma – das Mas­sa­ker vom 12. August 1944

Der gegen die Ein­stel­lung der Ermitt­lun­gen wegen des Mas­sa­kers von Sant' Anna di Staz­ze­ma gerich­te­te Kla­ge­er­zwin­gungs­an­trag hat vor dem Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he über­wie­gend kei­nen Erfolg. Das Ober­lan­des­ge­richt hat den gegen die Ein­stel­lungs­be­schei­de der Staats­an­walt­schaft Stutt­gart und der Gene­ral­an­walt­schaft Stutt­gart gerich­te­ten Kla­ge­er­zwin­gungs­an­trag zurück­ge­wie­sen, soweit es vier Beschul­dig­te anbe­langt; hin­sicht­lich des wei­te­ren Beschul­dig­ten

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Ent­schä­di­gung für "zu­ge­schwom­me­ne" Be­triebs­grund­stücke

Grund­stücks­be­zo­ge­ne Ver­bind­lich­kei­ten (hier: Grund­schuld), die in der Zeit vom 15. Sep­tem­ber 1935 bis 8. Mai 1945 ent­stan­den sind, blei­ben auch dann gemäß § 2 Satz 5 Teil­satz 3 NS-VEntschG un­be­rück­sich­tigt, wenn sie an einem sog. „zu­ge­schwom­me­nen“ (im Sin­ne von § 3 Abs. 1 Satz 4 VermG spä­ter an­ge­schaff­ten) Grund­stück von dem Nach­fol­ge­un­ter­neh­men ein­ge­gan­gen wur­den. Für die

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Pla­kat­samm­lung Sachs – Die ver­schol­le­ne NS-Raub­kunst

Der Eigen­tü­mer eines durch natio­nal­so­zia­lis­ti­sches Unrecht ent­zo­ge­nen Kunst­werks kann die­ses nach all­ge­mei­nen zivil­recht­li­chen Vor­schrif­ten (§ 985 BGB) von dem heu­ti­gen Besit­zer her­aus­ver­lan­gen, wenn das Kunst­werk nach dem Krieg ver­schol­len war und des­halb nicht nach den Vor­schrif­ten des alli­ier­ten Rück­erstat­tungs­rechts zurück­ver­langt wer­den konn­te. Mit die­ser Begrün­dung ent­schied nun der Bun­des­ge­richts­hof, dass

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