Die Aus­sa­ge der 10jährigen Toch­ter der Ex-Lebensgefährtin

Die Beweis­wür­di­gung ist Sache des Tat­ge­richts (§ 261 StPO). Es obliegt allein ihm, sich unter dem umfas­sen­den Ein­druck der Haupt­ver­hand­lung ein Urteil über die Schuld oder Unschuld des Ange­klag­ten zu bil­den. Sei­ne Schluss­fol­ge­run­gen brau­chen nicht zwin­gend zu sein; es genügt, dass sie mög­lich sind. Der Beur­tei­lung durch das Revi­si­ons­ge­richt unter­liegt nur,

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Zeu­gen­be­weis – und die Fra­ge der Glaubwürdigkeit

Bei der Bewer­tung des Gerichts, ob es auf­grund einer Beweis­auf­nah­me durch Zeu­gen­ver­neh­mung von der Rich­tig­keit einer Tat­sa­che über­zeugt ist, kommt es nicht dar­auf an, ob der Zeu­ge an sich, son­dern ob die Aus­sa­ge glaub­wür­dig ist. Die Bewer­tung ist auf­grund der sog. Null­hy­po­the­se vor­zu­neh­men. Bei der Ana­ly­se der Glaub­haf­tig­keit einer spezifischen

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