Vor­über­ge­hen­de Pacht­ver­zichts bei Betriebs­auf­spal­tung

Auf­wen­dun­gen, die dem Gesell­schaf­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft durch die Nut­zungs­über­las­sung eines Wirt­schafts­guts an die Gesell­schaft ent­ste­hen, sind nicht vor­ran­gig durch die Beteiligungs‑, son­dern durch die Miet- oder Pacht­ein­künf­te ver­an­lasst und daher unge­ach­tet des § 3c Abs. 2 EStG in vol­lem Umfang abzieh­bar, wenn die Nut­zungs­über­las­sung zu Kon­di­tio­nen erfolgt, die einem Fremd­ver­gleich stand­hal­ten.

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Die "über­las­sungs­un­wür­di­ge" GmbH und das Eigen­ka­pi­ta­ler­satz­recht

Die Gesell­schaft ist im Sinn der Recht­spre­chungs­re­geln zum Eigen­ka­pi­ta­ler­satz­recht über­las­sungs­un­wür­dig, wenn ihr ein ande­rer als der Gesell­schaf­ter ange­sichts ihrer finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se den Gegen­stand nicht zur Nut­zung als Mie­ter oder Päch­ter über­las­sen wür­de. Für die Bestim­mung der Über­las­sungs­un­wür­dig­keit ist die Boni­tät der Gesell­schaft als Mie­ter oder Päch­ter ent­schei­dend und nicht, ob

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Nut­zungs­über­las­sung eines Grund­stücks – und die Zwangs­ver­wal­tung

Durch die Beschlag­nah­me im Rah­men der Zwangs­ver­wal­tung endet die vom Grund­stücks­ei­gen­tü­mer an eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts als Gesell­schaf­ter­bei­trag gewähr­te Nut­zungs­über­las­sung. Das zwi­schen den Eigen­tü­mern und der GbR begrün­de­te Besitz­mitt­lungs­ver­hält­nis ende­te jedoch mit der Beschlag­nah­me des Grund­stücks und Besitz­ein­wei­sung des Ver­wal­ters (§ 148 Abs. 2 ZVG). Denn mit der Beschlag­nah­me ver­lo­ren die

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Vor­steu­er­ab­zug des Gesell­schaf­ters

Der V. Senat hält an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung fest, nach der ein Gesell­schaf­ter, der ein Wirt­schafts­gut außer­halb einer eige­nen wirt­schaft­li­chen (unter­neh­me­ri­schen) Tätig­keit nach § 2 UStG erwirbt und die­ses sei­ner Gesell­schaft unent­gelt­lich zur Nut­zung über­lässt, nicht zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt ist. Er stimmt daher der vom XI. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs ange­frag­ten Abwei­chung

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Rück­wir­kung von Neu­re­ge­lun­gen im Steu­er­recht – Die vor­aus­be­zahl­ten Erb­bau­zin­sen

Wer­den im Jahr 2005 auf­grund eines nach dem 15. Dezem­ber 2004 zustan­de gekom­me­nen Kauf­ver­trags über ein Woh­nungs­erbbau­recht Erb­bau­zin­sen in einer Sum­me für die gesam­te Lauf­zeit des Erb­bau­rechts im Vor­aus geleis­tet, so liegt in der Anwen­dung des § 11 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 52 Abs. 30 Satz 1 EStG kei­ne Rück­wir­kung

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Die Hoch­schu­le als Unter­neh­me­rin

Die Über­las­sung von Räum­lich­kei­ten und Ein­rich­tun­gen an Hoch­schul­be­diens­te­te gegen Zah­lung eines pau­scha­lier­ten Nut­zungs­ent­gel­tes unter­liegt nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter nicht der Umsatz­steu­er. Im Streit­fall hat­te die kla­gen­de Uni­ver­si­tät Hoch­schul­mit­ar­bei­tern Räu­me, Appa­ra­te, Mate­ria­li­en und Per­so­nal über­las­sen. Die Mit­ar­bei­ter benö­tig­ten die­se Gegen­stän­de bzw. das Per­so­nal für ärzt­li­che (z.B. his­to­lo­gi­sche, umwelt­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chun­gen,

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