Die gestun­de­te Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung – und der Erbe

Die unver­zins­li­che lebens­läng­li­che Stun­dung einer Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung ist im Hin­blick auf den gewähr­ten Nut­zungs­vor­teil eine der Schen­kungsteu­er unter­lie­gen­de frei­ge­bi­ge Zuwen­dung. Wird der aus­gleichs­ver­pflich­te­te Ehe­gat­te beim Tod des aus­gleichs­be­rech­tig­ten Ehe­gat­ten des­sen Allein­er­be, steht der fin­gier­te Fort­be­stand von Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung und ‑ver­bind­lich­keit nach § 10 Abs. 3 ErbStG der Berich­ti­gung des Kapi­tal­werts des als Vor­er­werb

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Zins­lo­se Dar­le­hen zwi­schen Toch­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten

Gewäh­ren sich eine Toch­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft einer ande­ren ein zins­lo­ses Dar­le­hen, so ist ein bei der Mut­ter­ge­sell­schaft anzu­set­zen­de Auf­wand aus dem Ver­brauch des Nut­zungs­vor­teils (Zins­vor­teil als vGA) nach § 3c Abs. 1 Halb­satz 1 EStG 2002 vom Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug aus­ge­schlos­sen. Gemäß den auch nach Ein­füh­rung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens (heu­te: Teil­ein­künf­te­ver­fah­rens) zu beach­ten­den Grund­sät­zen des Beschlus­ses des

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