Bekämp­fung der Obdach­lo­sig­keit – mit den Mit­teln des Poli­zei­rechts

Obdach­lo­se kön­nen ihre Unter­brin­gung nach einem Eil­be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin nicht dau­er­haft auf der Grund­la­ge des Poli­zei­rechts bean­spru­chen. Die­ser Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin lag der Fall eri­ner Fami­lie mit vier min­der­jäh­ri­gen Kin­dern zugrun­de, die rumä­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge sind. Sie begeh­ren ihre Unter­brin­gung nach Maß­ga­be des Poli­zei­rechts wegen ansons­ten ein­tre­ten­der Obdach­lo­sig­keit. Im

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Die Beschlag­nah­me eines Gebäu­des für Flücht­lin­ge

Die Beschlag­nah­me eines Gebäu­des durch eine Stadt zur Unter­brin­gung von Flücht­lin­gen ist rechts­wid­rig, wenn nicht beach­tet wor­den ist, dass der Eigen­tü­mer als nicht­ver­ant­wort­li­cher Drit­ter nur unter den engen Vor­aus­set­zun­gen des sog. poli­zei­li­chen Not­stands und als "letz­tes Mit­tel" in Anspruch genom­men wer­den darf. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Lüne­burg in dem

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Behin­der­ten­ge­rech­te Duschen in der Obdach­lo­sen­un­ter­kunft

Eine Not­un­ter­kunft nach dem Obdach­lo­sen­recht erfor­dert ledig­lich ein Aus­stat­tungs­ni­veau, das der Grund­an­for­de­rung der Men­schen­wür­de im Sin­ne des Grund­ge­set­zes genügt. Daher ist schon eine Dusche nicht not­wen­di­ger Bestand­teil einer Obdach­lo­sen­un­ter­kunft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg einen Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt, in einer städ­ti­schen Obdach­lo­sen­un­ter­kunft eine bar­rie­re­freie

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Woh­nungs­be­schlag­nah­me

Nach dem Nie­der­säch­si­schen Gesetz über die öffent­li­che Sicher­heit und Ord­nung ist die Beschlag­nah­me einer Woh­nung zur Abwen­dung einer dro­hen­den Obdach­lo­sig­keit mög­lich. Wenn die ehe­ma­li­gen Mie­ter die Woh­nung nach einem rechts­kräf­ti­gen zivil­recht­li­chen Urteil schon längst hät­ten räu­men müs­sen, ist aber Vor­aus­set­zung, dass die Behör­de durch eige­ne Anstren­gun­gen der Gemein­de nach­weist, dass

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Haus­ver­bot für Not­un­ter­künf­te

Ein unbe­fris­te­tes und für sämt­li­che Not­un­ter­künf­te einer Stadt gel­ten­des Haus­ver­bot für einen Obdach­lo­sen ist rechts­wid­rig. Es belas­tet den Obdach­lo­sen in unan­ge­mes­se­ner Wei­se und nimmt ihm jeg­li­che Per­spek­ti­ve, im Bedarfs­fal­le inner­halb die­ser Stadt unter­ge­bracht zu wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Stadt Georgs­ma­ri­en­hüt­te

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Kon­kur­ren­ten­kla­ge in der Ber­li­ner Stra­ßen­so­zi­al­ar­beit

Die Ber­li­ner Stra­ßen­so­zi­al­ar­beit muss wohl zukünf­tig ohne Mase­ra­ti erfol­gen. Das Eil­rechts­schutz­be­geh­ren der Tre­ber­hil­fe gegen die öffent­li­che För­de­rung von zwei Kon­kur­ren­ten, die wie sie Bera­tungs­stel­len für obdach­lo­se Men­schen und Stra­ßen­so­zi­al­ar­beit betrei­ben, hat­te auch in zwei­ter Instanz vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg kei­nen Erfolg. Wie hat nun auch das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg gegen die

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Kon­kur­ren­ten­kla­ge in der Obdach­lo­sen­hil­fe

Die Ber­li­ner Tre­ber­hil­fe kann nicht ver­hin­dern, dass öffent­li­che För­der­mit­tel für die Arbeit mit obdach­lo­sen Men­schen an Kon­kur­ren­ten aus­ge­zahlt wer­den. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hat einen ent­spre­chen­den Eil­an­trag zurück­ge­wie­sen. Die Tre­ber­hil­fe erbringt ambu­lan­te Hilfs­an­ge­bo­te und Hil­fe­stel­lun­gen für obdach­lo­se Men­schen in Ber­lin. Im Sep­tem­ber 2010 bean­trag­te sie beim Lan­des­amt für Gesund­heit und Sozia­les

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Dro­hen­de Obdach­lo­sig­keit des Ver­mie­ters

Bei einer anste­hen­den Zwangs­räu­mung kann die Kom­mu­ne die betrof­fe­nen Mie­ter wegen der dro­hen­den Obdach­lo­sig­keit unter Umstän­den auch in die bis­he­ri­ge Woh­nung zwangs­wei­se wie­der ein­wei­sen. Doch gilt dies auch, wenn gleich­zei­tig dem des­we­gen auch wei­ter­hin von der Nut­zung sei­ner Woh­nung aus­ge­schlos­se­nen Eigen­tü­mer selbst die Obdach­lo­sig­keit droht? Mit einem sol­chen Fall hat­te

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