Die über­se­he­ne Gewinn­aus­schüt­tung – und der Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid

Ein Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid ist offen­bar unrich­tig, wenn die Steu­er­pflich­ti­ge die Zei­le 44a der Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung nicht aus­ge­füllt hat, obwohl sich aus den dem Finanz­amt vor­lie­gen­den Steu­er­be­schei­ni­gun­gen und der Anla­ge WA zur Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung ergibt, dass die Steu­er­pflich­ti­ge eine Gewinn­aus­schüt­tung einer GmbH erhal­ten und das Finanz­amt in der Anrech­nungs­ver­fü­gung zum Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid die Kapi­tal­ertrag­steu­er auf

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Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen – und die offen­ba­re Unrich­tig­keit

Die in der Recht­spre­chung des BFH zu § 129 AO ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze gel­ten auch bei der Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen. Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanz­be­hör­de Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­ti­gen. Bei berech­tig­tem Inter­es­se des Betei­lig­ten ist zu berich­ti­gen

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Die vom Finanz­ge­richt offen­bar über­se­he­ne Revi­si­ons­zu­las­sung

Nach § 115 Abs. 1 FGO steht den Betei­lig­ten gegen das Urteil des Finanz­ge­richts die Revi­si­on an den Bun­des­fi­nanz­hof nur zu, wenn das Finanz­ge­richt oder auf die Beschwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on der Bun­des­fi­nanz­hof sie zuge­las­sen hat. Ent­hält das Urteil des Finanz­ge­richts kei­nen Aus­spruch über die Zulas­sung, so ist die

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Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – Fest­set­zungs­ver­jäh­rung und Außen­prü­fung

Die Fest­stel­lungs­frist läuft nicht ab, bevor der auf­grund der vor Ablauf der Fest­set­zungs­frist begon­nen Außen­prü­fung erlas­se­ne Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid unan­fecht­bar gewor­den ist (§ 171 Abs. 4 Satz 1, § 181 Abs. 1 Satz 1 AO). Gemäß § 169 Abs. 1 Satz 1, § 181 Abs. 1 Satz 1 AO ist die Ände­rung eines ‑auch unter Vor­be­halt der Nach­prü­fung

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Offen­ba­re Unrich­tig­keit – und die unvoll­stän­di­ge Steu­er­erklä­rung

Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanz­be­hör­de Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­ak­tes unter­lau­fen sind, jeder­zeit (inner­halb der Ver­jäh­rungs­frist) berich­ti­gen. Bei berech­tig­tem Inter­es­se des Betei­lig­ten ist zu berich­ti­gen (§ 129 Satz 2 AO). Offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten i.S. von § 129 AO sind mecha­ni­sche Ver­se­hen wie bei­spiels­wei­se

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Berich­ti­gung wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit

Nach § 129 AO kön­nen Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­tigt wer­den. Offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten in die­sem Sin­ne sind mecha­ni­sche Ver­se­hen wie bei­spiels­wei­se Ein­ga­­be- oder Über­tra­gungs­feh­ler. Dage­gen schlie­ßen Feh­ler bei der Aus­le­gung oder Nicht­an­wen­dung einer Rechts­norm, eine unrich­ti­ge Tat­sa­chen­wür­di­gung oder die unzu­tref­fen­de

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Urteils­be­rich­ti­gung wegen fal­scher Wil­lens­bil­dung des Gerichts?

§ 319 Abs. 1 ZPO lässt bei Schreib­feh­lern, Rechen­feh­lern und ähn­li­chen offen­ba­ren Unrich­tig­kei­ten jeder­zeit eine Berich­ti­gung von Amts wegen zu. Nur eine ver­se­hent­li­che Abwei­chung des vom Gericht Erklär­ten von dem von ihm Gewoll­ten, nicht dage­gen eine fal­sche Wil­lens­bil­dung des Gerichts kann mit Hil­fe die­ser Bestim­mung kor­ri­giert wer­den. Stets muss der Irr­tum

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Geson­der­te Fest­stel­lung des Bestands des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos – und die Berich­ti­gung offen­ba­rer Unrich­tig­kei­ten

Die geson­der­te Fest­stel­lung des Bestands des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos gem. § 27 Abs. 2 KStG ist wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit nach § 129 AO nicht zu berich­ti­gen, wenn dem Finanz­amt zusätz­lich zu der unzu­tref­fen­den Fest­stel­lungs­er­klä­rung kei­ne wei­te­ren Unter­la­gen vor­ge­legt wer­den, aus denen sich ergibt, dass eine von dem fest­ge­stell­ten Betrag abwei­chen­de Kapi­tal­rück­la­ge tat­säch­lich

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Über­nah­me mecha­ni­scher Feh­ler aus der Steu­er­erklä­rung

Feh­ler bei der Aus­le­gung oder (Nicht-)Anwendung einer Rechts­norm schlie­ßen die Annah­me einer offen­ba­ren Unrich­tig­keit und damit die Anwen­dung des § 129 AO aus. § 129 AO ermög­licht auch dann nicht die Berich­ti­gung "ver­meint­li­cher" mecha­ni­scher Feh­ler des Steu­er­pflich­ti­gen, wel­che tat­säch­lich auf der unzu­tref­fen­den Anwen­dung einer Rechts­norm beru­hen, wenn sie aus der

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Auto­ma­ti­sier­te Prüf­hin­wei­se – und die Nicht­be­ach­tung durch den Ver­an­la­gungs­be­am­ten

Die Nicht­be­ach­tung eines auto­ma­ti­sier­ten Prüf­hin­wei­ses durch den Ver­an­la­gungs­be­am­ten kann die Ände­rung eines bestands­kräf­ti­gen Ein­kom­men­steu­er­be­scheids wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit recht­fer­ti­gen. Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanz­be­hör­de Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­ti­gen. Sol­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten sind ins­be­son­de­re mecha­ni­sche Ver­se­hen, bei­spiels­wei­se Ein­ga­­be-

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Die ver­ges­se­ne Daten­ein­ein­ga­be als Flüch­tig­keits­feh­ler des Steu­er­be­scheids

Eine – zur Kor­rek­tur des bestands­kräf­ti­gen Steu­er­be­scheids berech­ti­gen­de – offen­ba­re Unrich­tig­keit kann auch dann vor­lie­gen, wenn der Ver­an­la­gungs­be­am­te Daten ver­se­hent­lich nicht in ein Com­pu­ter­pro­gramm ein­gibt . Die­ser Feh­ler ist hier­nach dann "offen­bar", wenn er auf der Hand liegt, durch­schau­bar, ein­deu­tig oder augen­fäl­lig ist. Maß­ge­bend ist, ob der Feh­ler bei Offen­le­gung

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Haf­tungs­be­scheid statt Nach­for­de­rungs­be­scheid

Der wäh­rend des gegen einen Nach­for­de­rungs­be­scheid gerich­te­ten finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens ergan­ge­ne Haf­tungs­be­scheid wird nach § 68 FGO zum Gegen­stand des Kla­ge­ver­fah­rens. Inso­weit bedarf es kei­ner Ent­schei­dung dar­über, ob die­ser Bescheid den zunächst ergan­ge­nen Nach­for­de­rungs­be­scheid i.S. von § 68 Satz 1 FGO geän­dert oder ersetzt hat, wenn der Haf­tungs­be­scheid in sei­nen Erläu­te­run­gen auf

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Offen­ba­re Unrich­tig­keit – die unter­blie­be­ne Kos­ten­ent­schei­dung

Eine offen­ba­re Unrich­tig­keit im Sin­ne des § 319 Abs. 1 ZPO liegt nicht vor, wenn eine Ent­schei­dung über die Kos­ten der Neben­in­ter­ven­ti­on aus Ver­se­hen voll­stän­dig unter­blie­ben ist. Mit einer Berich­ti­gung nach § 319 Abs. 1 ZPO, der auf Beschlüs­se ent­spre­chend anwend­bar ist , soll eine ver­se­hent­li­che Abwei­chung des vom Gericht Erklär­ten von

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Offen­ba­re Unrich­tig­keit: Berück­sich­ti­gung von Umsatz­steu­er­zah­lun­gen als Betriebs­aus­ga­ben

Über­sieht das Finanz­amt bei der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung, dass der Steu­er­pflich­ti­ge in sei­ner vor­ge­leg­ten Gewinn­ermitt­lung die bei der Umsatz­steu­er­erklä­rung für den­sel­ben Ver­an­la­gungs­zeit­raum erklär­ten und im Umsatz­steu­er­be­scheid erklä­rungs­ge­mäß berück­sich­tig­ten Umsatz­steu­er­zah­lun­gen nicht als Betriebs­aus­ga­be erfasst hat, liegt inso­weit eine von Amts wegen zu berich­ti­gen­de offen­ba­re Unrich­tig­keit nach § 129 AO vor . Nach §

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Sach­ver­halts­auf­klä­rung bei offen­ba­rer Unrich­tig­keit

Ob ein mecha­ni­sches Ver­se­hen die Ursa­che für einen unter­blie­be­nen Nach­prü­fungs­vor­be­halt war und die­ser ggf. wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit nach­ge­holt wer­den kann, ist anhand der objek­ti­ven Umstän­de beim Erlass des betrof­fe­nen Steu­er­be­scheids zu beur­tei­len. Indi­zie­ren die bekann­ten objek­ti­ven Umstän­de ein mecha­ni­sches Ver­se­hen und ist ein Feh­ler bei der Rechts­an­wen­dung oder der Sach­ver­halts­er­mitt­lung

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Offen­ba­re Unrich­tig­keit eines Steu­er­be­schei­des

Offen­ba­re Unrich­tig­keit, § 129 AO Nach § 129 AO kön­nen Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­tigt wer­den. Offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten i.S. des § 129 AO sind mecha­ni­sche Ver­se­hen, wie bei­spiels­wei­se Ein­ga­­be- und Über­tra­gungs­feh­ler. Nicht erfasst sind hin­ge­gen Feh­ler bei der Aus­le­gung oder

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"Berich­ti­gung einer ähn­li­chen offen­ba­ren Unrich­tig­keit"

Der Begriff der "Berich­ti­gung einer ähn­li­chen offen­ba­ren Unrich­tig­keit" im Sin­ne von § 129 Satz 1 AO erfasst auch sprach­li­che Klar­stel­lun­gen und Prä­zi­sie­run­gen, mit­tels derer ein bis­her aus­le­gungs­be­dürf­ti­ger Ver­fü­gungs­satz in einem nun­mehr zwei­fels­frei­en Sin­ne zum Aus­druck gebracht wird. Ändert das Finanz­amt nach Erhe­bung der Kla­ge sei­ne Beschei­de, wer­den damit die neu­en Beschei­de

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Berich­ti­gung eines Steu­er­be­scheids wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit

Eine die Berich­ti­gung nach § 129 AO ermög­li­chen­de offen­ba­re Unrich­tig­keit kann auch vor­lie­gen, wenn das Finanz­amt eine in der Steu­er­erklä­rung ent­hal­te­ne offen­ba­re Unrich­tig­keit des Steu­er­pflich­ti­gen als eige­ne über­nimmt. Die Unrich­tig­keit ist offen­bar, wenn sie sich ohne wei­te­res aus der Steu­er­erklä­rung des Steu­er­pflich­ti­gen, deren Anla­gen sowie den in den Akten befind­li­chen

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