Die Personengesellschaft im Entschädigungsgesetz

Die Per­so­nen­ge­sell­schaft im Ent­schä­di­gungs­ge­setz

Berech­tig­ter im Sin­ne von § 7 Ent­schG ist der­je­ni­ge, der durch die Maß­nah­me, die den Ent­schä­di­gungs­an­spruch aus­ge­löst hat, unmit­tel­bar geschä­digt wur­de (Bestä­ti­gung der im Urteil vom 16. Sep­tem­ber 2004 – BVerwG 3 C 32.03 – begrün­de­ten Recht­spre­chung). Ist eine Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft mit bin­den­der Wir­kung als Berech­tig­te im Sin­ne von § 6 Abs. 1a Satz

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Rückwirkende Friständerungen im Vermögensgesetz

Rück­wir­ken­de Fris­tän­de­run­gen im Ver­mö­gens­ge­setz

Die rück­wir­ken­de Ände­rung des Geset­zes über die Rege­lung offe­ner Ver­mö­gens­fra­gen (Ver­mö­gens­ge­setz) im Jahr 1998 ver­letzt das Recht auf Ach­tung des Eigen­tums nach Arti­kel 1 Pro­to­koll Nr. 1 EMRK. So das heu­ti­ge Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te in dem Ver­fah­ren Alt­hoff und ande­re gegen Deutsch­land. Die Beschwer­de­füh­rer sind die Erben eines Eigen­tü­mers

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Sammlungsankauf in der Nazizeit

Samm­lungs­an­kauf in der Nazi­zeit

Die Uni­ver­si­tät Leip­zig muss die alt­ägyp­ti­sche Samm­lung Stein­dorff an die Jewish Claims Con­fe­rence (JCC) zurück­über­tra­gen. Dies hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­den. Stein­dorff war jüdi­scher Abstam­mung, seit 1893 außer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Leip­zig und von 1904 bis zu sei­ner Eme­ri­tie­rung 1934 Inha­ber des dor­ti­gen Lehr­stuhls für Ägyp­to­lo­gie. In die­ser

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