Sportler-Doping in der DDR - und die Opferentschädigungsansprüche

Sport­ler-Doping in der DDR – und die Opfer­ent­schä­di­gungs­an­sprü­che

Die Ver­ab­rei­chung von Doping­sub­stan­zen an eine min­der­jäh­ri­ge Hoch­leis­tungs­sport­le­rin in der ehe­ma­li­gen DDR stellt einen vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriff im Sin­ne des Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­set­zes dar. Das Sozi­al­ge­richt Mag­de­burg hat­te über den Fall einer 1963 gebo­re­nen Sport­le­rin zu ent­schei­den, die zwi­schen ihrem 13. und 20. Lebens­jahr in der ehe­ma­li­gen DDR Hoch­leis­tungs­sport­le­rin in der

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Die 16jährige Sportlerin - und ihre angebliche Einwilligung ins Doping

Die 16jährige Sport­le­rin – und ihre angeb­li­che Ein­wil­li­gung ins Doping

Von einer Ein­wil­li­gung einer 16jährigen Sport­le­rin der DDR in den Gebrauch von Doping­mit­teln kann nicht aus­ge­gan­gen wer­den, wenn sie von ihrem Trai­ner bewusst im unkla­ren gelas­sen gewor­den ist, um was für Sub­stan­zen es sich eigent­lich han­delt. Wegen der aus dem Doping­ge­brauch resul­tie­ren­den gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen ist der Sport­le­rin eine

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Gewaltopferentschädigung bei sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung bei sexu­el­lem Miss­brauch in der Kind­heit

Ein Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach dem OEG setzt zunächst vor­aus, dass die all­ge­mei­nen Tat­be­stands­merk­ma­le des § 1 Abs 1 S. 1 OEG gege­ben sind1. Danach erhält eine natür­li­che Per­son ("wer"), die im Gel­tungs­be­reich des OEG durch einen vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriff eine gesund­heit­li­che Schä­di­gung erlit­ten hat, wegen der gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen auf Antrag Ver­sor­gung

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Gewaltopferentschädigung und die glaubhaften Angaben des Opfers

Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung und die glaub­haf­ten Anga­ben des Opfers

Nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz kann eine Per­son Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bean­spru­chen, wenn sie infol­ge eines vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriffs eine gesund­heit­li­che Schädi­gung erlit­ten hat. Dabei kann die Glaub­haft­ma­chung des schä­di­gen­den Vor­gan­ges durch das Opfer aus­rei­chen: Der Ent­schei­dung über die Gewäh­rung einer Beschä­dig­ten­ren­te nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz sind, wie jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt klar­ge­stellt hat, die

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Die Frage der Opferentschädigung für die Mutter einer Ermordeten

Die Fra­ge der Opfer­ent­schä­di­gung für die Mut­ter einer Ermor­de­ten

Hängt die psy­chi­sche Erkran­kung einer Mut­ter nicht unmit­tel­bar mit dem Mord an ihrer Toch­ter zusam­men, son­dern beruht auf den nach dem Mord ver­än­der­ten Lebens­um­stän­den, so besteht für die Mut­ter kein Anspruch auf Opfer­ent­schä­di­gung. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau, die seit der Ermor­dung

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Die Beschädigten-Grundrente und die Asylbewerberleistungen

Die Beschä­dig­ten-Grund­ren­te und die Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen

Die Beschä­­di­g­­ten-Grun­d­­ren­­te nach dem Opferent­schädigungsgesetz ist nicht dem Ein­kom­men im Sin­ne des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes zuzu­rech­nen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge des Lan­de­krei­ses Schwein­furt auf Erstat­tung zuviel­ge­zahl­ter Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen. Die bei­gela­de­ne Bezie­he­rin von Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz wur­de im Dezem­ber 2001 Opfer von Gewalt­ta­ten. Auf ihren

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