Stillhalterprämien aus Optionsgeschäften

Still­hal­ter­prä­mi­en aus Opti­ons­ge­schäf­ten

Gemäß § 8b Abs. 2 KStG 2002 blei­ben Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, deren Leis­tun­gen beim Emp­fän­ger zu Ein­nah­men i.S. des § 20 Abs. 1 Nrn. 1, 2, 9 und 10 Buchst. a EStG 2002 füh­ren, außer Ansatz. Prä­mi­en, wel­che der Ver­äu­ße­rer als sog. Still­hal­ter für Opti­ons­ge­schäf­te im

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Ausgleichsfähigkeit der Gewinne und Verluste aus Börsentermingeschäften

Aus­gleichs­fä­hig­keit der Gewin­ne und Ver­lus­te aus Bör­sen­ter­min­ge­schäf­ten

Die Ein­nah­men aus Opti­ons­ge­schäf­ten sind gemäß § 22 Nr. 2 i. V. mit § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG (bis 1998) bzw. § 23 Abs. 1 Nr. 4 EStG (ab 1999) als Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te steu­er­pflich­tig, soweit der Zeit­punkt zwi­schen dem Erwerb und der Ver­äu­ße­rung der Opti­ons­schei­ne nicht mehr als sechs Mona­te (bis

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Haftung des ausländischen Brokers für den inländischen Terminoptionsvermittler

Haf­tung des aus­län­di­schen Bro­kers für den inlän­di­schen Ter­mi­n­op­ti­ons­ver­mitt­ler

In einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil hat der Bun­des­ge­richts­hof die delik­ti­sche Haf­tung einer aus­län­di­schen Bro­ker­fir­ma wegen der Betei­li­gung an dem sit­ten­wid­ri­gen Geschäfts­mo­dell eines inlän­di­schen Ter­mi­n­op­ti­ons­ver­mitt­lers bejahrt. Der Bun­des­ge­richts­hof hat damit den von einer deut­schen Anle­ge­rin gegen eine Bro­ker­fir­ma mit Sitz im US-Bun­­­des­­staat New Jer­sey gel­tend gemach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen Ver­lus­ten aus Opti­ons­ge­schäf­ten

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Verfall einer Option ist kein privates Veräußerungsgeschäft

Ver­fall einer Opti­on ist kein pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft

Lässt der Inha­ber einer erwor­be­nen Kauf­op­ti­on die­se ver­fal­len, ist der Tat­be­stand eines pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­tes i.S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes nicht erfüllt. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt für das Jahr 2000 ent­schie­den. Im Streit­fall hat­te der Erwer­ber einer Kauf­op­ti­on die Auf­wen­dun­gen für die Anschaf­fung des Opti­ons­rechts

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Barausgleich (cash-settlement) beim Stillhaltergeschäft

Bar­aus­gleich (cash-sett­le­ment) beim Still­hal­ter­ge­schäft

Der vom Still­hal­ter einer Kauf­op­ti­on auf den DAX an den Opti­ons­be­rech­tig­ten gezahl­te Bar­aus­gleich (cash-set­t­­le­­ment) ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus § 22 Nr. 3 EStG abzieh­bar. Im ent­schie­de­nen Fall unter­nahm der Klä­ger im Jahr 1994 Opti­ons­ge­schäf­te an der Deut­schen Ter­min­bör­se. Er räum­te Kauf­op­tio­nen

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Spekulieren mit Mieteinnahmen

Spe­ku­lie­ren mit Miet­ein­nah­men

Wer sei­ne Miet­ein­nah­men dazu ver­wen­det, um Opti­ons­ge­schäf­te durch­zu­füh­ren, kann dar­aus ent­ste­hen­de Ver­lus­te nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann nicht als Wer­bungs­kos­ten bei sei­nen Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung gel­tend machen, wenn er beab­sich­tig­te, die ange­leg­ten Beträ­ge wie­der­um für Zwe­cke der Ver­mie­tung zu ver­wen­den.

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