Bundesfinanzhof (BFH)

Orts­üb­li­che Ver­gleichs­mie­te – und ihre Schät­zung für Steuerzwecke

Die orts­üb­li­che Ver­gleichs­mie­te kann nicht auf der Grund­la­ge sta­tis­ti­scher Annah­men mit der sog. EOP-Metho­­de bestimmt wer­den. Damit schließt sich der Bun­des­fi­nanz­hof der (miet­recht­li­chen) Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hof an. Las­sen sich ver­gleich­ba­re Objek­te nicht fin­den, muss das Gericht einen erfah­re­nen und mit der kon­kre­ten ört­li­chen Markt­si­tua­ti­on ver­trau­ten Sach­ver­stän­di­gen, z.B. einen erfah­re­nen Makler,

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Verbilligte Überlassung von Wohnraum - und die ortsübliche Miete

Ver­bil­lig­te Über­las­sung von Wohn­raum – und die orts­üb­li­che Miete

Unter orts­üb­li­cher Mie­te für Woh­nun­gen ver­gleich­ba­rer Art, Lage und Aus­stat­tung ist die orts­üb­li­che Brut­to­mie­te ‑d.h. die Kalt­mie­te zuzüg­lich der nach der Betriebs­kos­ten­ver­ord­nung umla­ge­fä­hi­gen Kos­­ten- zu ver­ste­hen. Im Rah­men des § 21 Abs. 2 EStG ist für die Berech­nung der Ent­gelt­lich­keits­quo­te nicht die orts­üb­li­che Kalt, son­dern die Warm­mie­te zugrun­de zu legen. Dabei ist

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