Gefahr – …und die Bun­des­wehr kommt sofort

Der wehr­ver­fas­sungs­recht­li­che Par­la­ments­vor­be­halt ist nicht auf Ein­sät­ze bewaff­ne­ter Streit­kräf­te inner­halb von Sys­te­men gegen­sei­ti­ger kol­lek­ti­ver Sicher­heit beschränkt, son­dern gilt all­ge­mein für bewaff­ne­te Ein­sät­ze deut­scher Sol­da­ten im Aus­land und unab­hän­gig davon, ob die­se einen krie­ge­ri­schen oder kriegs­ähn­li­chen Cha­rak­ter haben. Bei Gefahr im Ver­zug ist die Bun­des­re­gie­rung aus­nahms­wei­se berech­tigt, den Ein­satz bewaff­ne­ter Streit­kräf­te

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Bah­n­im­mo­bi­li­en und der Par­la­ments­vor­be­halt

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Antrag der Frak­ti­on DIE LINKE im Organ­streit "Bah­n­im­mo­bi­li­en" ver­wor­fen. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts besteht kein par­la­men­ta­ri­sches Zustim­mungs­recht des Deut­schen Bun­des­tag­hes bei der Ver­äu­ße­rung von Ver­mö­gens­wer­ten durch die Deut­sche Bahn AG. Vor­ge­schich­te: Die Bahn­re­form Im Zuge der Bahn­re­form wur­den Anfang 1994 die Deut­sche Bun­des­bahn und die

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Bun­des­wehr­ein­satz im Innern

Für Bun­des­wehr­ein­sät­ze im Aus­land hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bereits 1994 eine Ermäch­ti­gung in Form eines Beschlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges gefor­dert. Nun stand die Über­prü­fung des Bun­des­wehr­ein­sat­zes beim G8-Gip­­fel in Hei­li­gen­damm vor drei Jah­ren auf der Agen­da des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – doch für einen sol­chen Ein­satz im Innern so sah das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kei­nen

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Besteue­rung umwand­lungs­steu­er­recht­li­cher Über­nah­me­ge­win­ne 1999

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Beschluss ein bei ihm anhän­gi­ges Revi­si­ons­ver­fah­ren aus­ge­setzt und hin­sicht­lich einer Rege­lung des Steu­er­be­rei­ni­gungs­ge­set­zes 1999 die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ein­ge­holt. Der Rechts­streit betrifft § 54 Abs. 9 Satz 1 des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes in der Fas­sung des Steu­er­be­rei­ni­gungs­ge­set­zes vom 22. Dezem­ber 1999, in dem fest­ge­legt wird, dass

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