Ver­samm­lungs­recht­li­che Rede­ver­bo­te

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb aktu­ell ein Eil­an­trag der Par­tei "DIE RECHTE" gegen als ver­samm­lungs­recht­li­che Auf­la­ge aus­ge­spro­che­ne Rede­ver­bo­te ohne Erfolg. Im Vor­feld einer vom Lan­des­ver­band Baden-Wür­t­­te­m­berg geplan­ten Ver­samm­lung hat­te die Ver­samm­lungs­be­hör­de der Stadt Karls­ru­he als Auf­la­ge Rede­ver­bo­te für neun der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Red­ner aus­ge­spro­chen. Hier­ge­gen wen­de­te sich der Antrag­stel­ler – Mit­glied

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Die Gro­ße Koal­ti­on – und die Mit­glie­der­be­fra­gung der SPD

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Antrag abge­lehnt, der SPD im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung zu unter­sa­gen, eine Abstim­mung ihrer Mit­glie­der über das Zustan­de­kom­men einer Gro­ßen Koali­ti­on durch­zu­füh­ren. Nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts wäre auch eine die­se Abstim­mung bean­stan­den­de Ver­fas­sungs­be­schwer­de unzu­läs­sig. Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall – auch

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Par­tei­en und die Bun­des­tags­wahl

Par­tei­en sind Ver­ei­ni­gun­gen von Bür­gern, die dau­ernd oder für län­ge­re Zeit für den Bereich des Bun­des oder eines Lan­des auf die poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung Ein­fluss neh­men und an der Ver­tre­tung des Vol­kes im Deut­schen Bun­des­tag oder einem Land­tag mit­wir­ken wol­len, wenn sie nach dem Gesamt­bild der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se, ins­be­son­de­re nach Umfang

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Eine Par­tei mehr

Erst­ma­lig konn­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bereits im Vor­feld einer Bun­des­tags­wahl über die vor­schlags­be­rech­tig­ten Par­tei­en ent­schei­den. Am 4. und 5. Juli 2013 hat der Bun­des­wahl­aus­schuss fest­ge­stellt, wel­che Ver­ei­ni­gun­gen als wahl­vor­schlags­be­rech­tig­te Par­tei­en für die Wahl zum 18. Deut­schen Bun­des­tag anzu­er­ken­nen sind. Gegen die Nicht­an­er­ken­nung haben zwölf Ver­ei­ni­gun­gen Beschwer­de beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein­ge­legt. Das Ver­fah­ren

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Die Rechen­schafts­be­rich­te der Par­tei­en

Nach Ab­lauf der in § 19a Abs. 3 Satz 1 und 2 PartG ge­re­gel­ten Frist kann eine re­chen­schafts­pflich­ti­ge Par­tei den von ihr ein­ge­reich­ten Re­chen­schafts­be­richt grund­sätz­lich nur noch unter den in § 23b Abs. 2 Satz 1 PartG ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen als Ge­gen­stand des vom Prä­si­den­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges nach § 23a PartG ein­ge­lei­te­ten Prü­fungs­ver­fah­rens ver­än­dern.

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Sank­tio­nen in der Par­tei­en­fi­nan­zie­rung – der Rechen­schafts­be­richt der NPD

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat die Fest­set­zung einer Zah­lungs­ver­pflich­tung durch den Prä­si­den­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges wegen Unrich­tig­kei­ten im Rechen­schafts­be­richt der NPD für das Jahr 2007 teil­wei­se als rechts­wid­rig auf­ge­ho­ben. Mit Bescheid vom 26. März 2009 stell­te der beklag­te Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges fest, dass wegen fest­ge­stell­ter Unrich­tig­kei­ten in Höhe von

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Auch Par­tei­en benö­ti­gen eine Ver­an­stal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Eil­an­trag ohne Erfolg, mit dem der baye­ri­sche NPD-Kreis­­ver­­­band Gün­z­bur­g/­­Neu-Ulm die Stadt Günz­burg zur Über­las­sung eines städ­ti­schen Saals ver­pflich­ten woll­te. Der antrag­stel­len­de NPD-Kreis­­ver­­­band erstreb­te die Über­las­sung eines städ­ti­schen Saals zur Abhal­tung des Lan­des­par­tei­tags der baye­ri­schen NPD am 24. Novem­ber 2012. Die Stadt­ver­wal­tung ver­wehr­te dies mit

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Streit um Lis­ten­auf­stel­lung der Pira­ten­par­tei

Bei ver­eins­in­ter­nen Strei­tig­kei­ten um eine Kan­di­da­ten­auf­stel­lung muss ein Par­tei­mit­glied zuerst die Par­tei­schieds­ge­rich­te anru­fen. Es kann des­halb grund­sätz­lich erst nach erfolg­lo­ser Aus­schöp­fung des par­tei­in­ter­nen Rechts­mit­tel­we­ges die staat­li­chen Gerich­te in Anspruch neh­men. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag eines Mit­glieds der Pira­ten­par­tei Nie­der­sach­sen auf

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Geld für die Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen der Par­tei­en

Für Zuwen­dun­gen aus dem Kin­­der- und Jugend­plan des Bun­des 2006 an die Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen der poli­ti­schen Par­tei­en gibt es kei­ne wirk­sa­me gesetz­li­che Grund­la­ge. Die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­ons der Par­tei "Die Lin­ken" hat somit kei­nen Anspruch auf die­se Zuwen­dung – die den Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen der ande­ren poli­ti­schen Par­tei­en gewähr­ten Zuwen­dun­gen aus dem Kin­­der- und Jugend­plan

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Freie Wäh­ler

Für die Namen von Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen gilt das stren­ge Prio­ri­täts­prin­zip gemäß § 4 Abs. 1 PartG nicht. Für ihre ori­gi­nä­re Unter­schei­dungs­kraft ist es daher erfor­der­lich, aber auch aus­rei­chend, dass eine bestimm­te beschrei­ben­de Ver­wen­dung nicht fest­zu­stel­len ist. Der Ver­kehr geht davon aus, dass bei Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen nach­ge­stell­te geo­gra­phi­sche Anga­ben bei im Übri­gen glei­cher Bezeich­nung eben­so

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Die NPD, ihr Rechen­schafts­be­richt und das Trans­pa­renz­ge­bot

Der Sank­ti­ons­be­scheid der Bun­des­tags­ver­wal­tung wegen Unrich­tig­kei­ten im Rechen­schafts­be­richt 2007 der NPD, der eine Zah­lungs­ver­pflich­tung der Par­tei in Höhe von 2.504.799,10 € fest­ge­stellt hat, ist jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg bestä­tigt wor­den. Auch nach Auf­fas­sung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts hat die NPD in ihrer dama­li­gen Rech­nungs­le­gung nicht den spe­zi­fi­schen Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen des Par­tei­en­geset­zes genügt und ins­ge­samt

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Die Stadt­hal­le für den Lan­des­par­tei­tag

Die kurz­fris­ti­ge Ände­rung der Miet- und Benut­zungs­ord­nung einer Stadt­hal­le ist teil­wei­se unwirk­sam, soweit sie – ohne eine Über­gangs­re­ge­lung, die bereits gestell­te Über­las­sungs­an­trä­ge von der Anwen­dung der Neu­re­ge­lun­gen aus­nimmt – gezielt erfolgt, um den bereits gestell­ten Über­las­sungs­an­trag einer poli­ti­schen Par­tei ableh­nen zu kön­nen. Dies ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­che Ober­lan­des­ge­richt in Lüne­burg

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Die falsch auf­ge­häng­ten Wahl­pla­ka­te

Auch eine poli­ti­sche Par­tei muss sich bei der Anbrin­gung ihrer Wahl­pla­ka­te an gesetz­li­che Vor­ga­ben und behörd­li­che Auf­la­gen hal­ten, wenn sie nicht deren kos­ten­pflich­ti­ge Ent­fer­nung ris­kie­ren will. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den die Kla­ge des Kreis­ver­bands einer im Bun­des­tag sowie im Säch­si­chen Land­tag ver­tre­te­nen Par­tei gegen einen ent­spre­chen­den Kos­ten­be­scheid der

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Ver­schlei­er­te Par­tei­spen­den sind kei­ne Untreue

Die Ver­schleie­rung von Par­tei­en­spen­den ist regel­mä­ßig kei­ne Untreue­hand­lung. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof das Urteil des Land­ge­richts Köln in der Köl­ner Par­tei­spen­den­af­fä­re auf­ge­ho­ben. Die unzu­läs­si­ge Auf­nah­me rechts­wid­rig erlang­ter Par­tei­spen­den in den Rechen­schafts­be­richt einer Par­tei stellt auch dann kei­ne pflicht­wid­ri­ge Hand­lung im Sin­ne des Straf­tat­be­stan­des der Untreue gemäß §

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Spar­kas­sen­kon­to für extre­me Par­tei­en

Die Ber­li­ner Spar­kas­se muss nach einem Eil­be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin vor­über­ge­hend ein Giro­kon­to für den Ber­li­ner Lan­des­ver­band der Bür­ger­be­we­gung Pro Deutsch­land ein­rich­ten. Nach­dem eine pri­va­te Bank das bis­lang für die Par­tei bestehen­de Kon­to zum 26. April 2011 gekün­digt hat­te, hat­te sich Pro Deutsch­land zunächst ver­geb­lich bemüht, ein Giro­kon­to bei der

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For­ma­lis­mus bei der Wahl­prü­fungs­be­schwer­de

Der Zwei­te Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat die von dem Bun­des­vor­sit­zen­den der PARTEI im eige­nen Namen erho­be­ne Wahl­prü­fungs­be­schwer­de, die sich gegen die Gül­tig­keit der Bun­des­tags­wahl 2009 wen­det, als unzu­läs­sig ver­wor­fen. Die Par­tei für Arbeit, Rechts­staat, Tier­schutz, Eli­ten­för­de­rung und Basis­de­mo­kra­ti­sche Initia­ti­ve (DIE PARTEI) war vom Bun­des­wahl­aus­schuss nicht als Par­tei aner­kannt und damit

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Das Rat­haus und die Öffent­lich­keits­ar­beit der Rats­frak­tio­nen

Der Rats­frak­ti­on einer poli­ti­schen Par­tei brau­chen von der Gemein­de kei­ne Räum­lich­kei­ten im Rat­haus zur Durch­füh­rung all­ge­mein­po­li­ti­scher Aktio­nen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung wies jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf eine Fest­stel­lungs­kla­ge der Wup­per­ta­ler Rats­frak­ti­on Die Lin­ke ab. Mit ihrer Kla­ge woll­te die Frak­ti­on Die Lin­ke gericht­lich klä­ren las­sen, dass ein

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Groß­for­ma­ti­ge Wahl­sicht­wer­bung in Saar­brü­cken

Bereits im April hat­te das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lands eine Ent­schei­dung der Lan­des­haupt­stadt Saar­brü­cken gebil­ligt, die Geneh­mi­gung zur Auf­stel­lung von groß­for­ma­ti­gen Wahl­plakat­ta­feln des For­mats 18/​1 in der Grö­ße 3,56 m x 2,52 m im Bereich der Lan­des­haupt­stadt Saar­brü­cken wäh­rend der dies­jäh­ri­gen Wahl­kämp­fe zu ver­wei­gern. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des hat nun die Beschwer­de des CDU-Kreis­­ver­­ban­­des Saar­­brü­­cken-Stadt gegen die­sen Beschluss

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Wahl­pla­ka­te

In den für die­ses Jahr noch anste­hen­den Wahl­kämp­fen wer­den wir sie wie­der über­all sehen: die Wahl­pla­ka­te der poli­ti­schen Par­tei­en, mit denen dem Wahl­volk deut­lich gemacht wer­den soll, war­um eine bestimm­te Par­tei unbe­dingt gewählt gehört, auch wenn sie in der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode viel­leicht doch nicht soviel geleis­tet hat. Ob Wahl­pla­ka­te wirk­lich

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