Haf­tungs­be­schei­de für Par­tei­spen­den – und ihre zwei­stu­fi­ge Prü­fung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Ent­schei­dung über die Inan­spruch­nah­me eines Haf­tungs­schuld­ners zwei­glied­rig auf­ge­baut: Danach hat das Finanz­amt zunächst zu prü­fen, ob in der Per­son, die es zur Haf­tung her­an­zie­hen will, die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der jewei­li­gen Haf­tungs­norm erfüllt sind. Inso­weit ist die Ent­schei­dung kei­ne Ermes­sens­ent­schei­dung i.S. von § 5 AO,

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Die NPD und die Grund­schuld

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Eil­an­trag der NPD auf Rück­über­tra­gung einer als Sicher­heits­leis­tung abge­tre­te­nen Grund­schuld ohne Erfolg. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Antrag der NPD auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen die Ver­wal­tung des Deut­schen Bun­des­ta­ges abge­lehnt. Mit Bescheid des Prä­si­den­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges vom 16.02.2016 wur­de der NPD die

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Par­tei­en­fi­nan­zie­rung – die Möl­le­mann-Spen­den und der Sank­ti­ons­be­scheid gegen die FDP

Der Sank­ti­ons­be­scheid, mit dem der Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges die Beschei­de über die Gewäh­rung staat­li­cher Mit­tel an die Freie Demo­kra­ti­sche Par­tei (FDP) für die Jah­re 1997 bis 2001 sowie 2003 teil­wei­se zurück­ge­nom­men und gegen die Par­tei Rück­er­sta­t­­tungs- und Abfüh­rungs­ver­pflich­tun­gen i.H.v. ins­ge­samt rund 3,5 Mio. € fest­ge­setzt hat, ist inso­weit rechts­wid­rig,

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Geset­zes­wid­ri­ge Wahl­kampf­fi­nan­zie­rung im rhein­land-pfäl­zi­schen CDU-Wahl­kampf 2006

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Revi­sio­nen des ehe­ma­li­gen Par­­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der CDU Rhein­­land-Pfalz, Chris­toph Böhr, und des sei­ner­zei­ti­gen Wahl­kampf­be­ra­ters und spä­te­ren Ham­bur­gi­schen Finanz­mi­nis­ters, Cars­ten Frig­ge, gegen ein Urteil des Land­ge­richts Mainz ver­wor­fen, das die geset­zes­wid­ri­ge Finan­zie­rung des CDU-Wahl­­kam­p­­fes für die Land­tags­wahl in Rhein­­land-Pfalz im März 2006 zum Gegen­stand hat­te. Gleich­zei­tig

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Par­tei­spen­den – und die Per­son des Spen­ders

Für die nach § 25 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 PartG 1994 bzw. § 25 Abs. 2 Nr. 6 PartG 2002 erfor­der­li­che Fest­stel­lung der Iden­ti­tät des Spen­ders kommt es dann nicht auf die Kennt­nis einer zur Ent­ge­gen­nah­me, Ver­wal­tung und Ver­wen­dung der Spen­de berech­tig­ten Per­son im Zeit­punkt der Annah­me der Spen­de an, wenn die­se Per­son

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Ein Kon­to bei der Spar­kas­se

Die Wei­ge­rung einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Spar­kas­se, für eine nicht vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ver­bo­te­ne Par­tei ein Giro­kon­to zu eröff­nen und zu füh­ren, ver­stößt u. a. gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 GG und das Par­tei­en­pri­vi­leg des Art. 21 GG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den die Ost­säch­si­sche Spar­kas­se Dres­den dazu ver­pflich­tet, für den

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Möl­le­mann-Spen­den

Die vom Deut­schen Bun­des­tag aus­ge­spro­che­nen Sank­tio­nen gegen die FDP wegen der Möl­­le­­mann-Spen­­den sind nach dem Par­tei­en­gesetz gerecht­fer­tigt. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg. Der FDP-Lan­­des­­ver­­­band Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat­te in den Jah­ren 1996 bis 2000 und 2002 10 Bar- und Sach­spen­den in Höhe von ins­ge­samt über 2,2 Mil­lio­nen Euro von sei­nem dama­li­gen

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