Patientenverfügung: "keine Aussicht auf Wiedererlangung des Bewusstseins"

Pati­en­ten­ver­fü­gung: "kei­ne Aus­sicht auf Wie­der­erlan­gung des Bewusst­seins"

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich erneut mit den Anfor­de­run­gen befasst, die eine Pati­en­ten­ver­fü­gung im Zusam­men­hang mit dem Abbruch von lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men erfül­len muss: Anlass hier­für war der Fall einer im Jahr 1940 gebo­re­nen Frau, die im Mai 2008 einen Schlag­an­fall erlitt und sich seit einem hypo­xisch beding­ten Herz-Kreis­lauf­stil­l­­stand im Juni 2008 in

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Wachkoma - und die Patientenverfügung

Wach­ko­ma – und die Pati­en­ten­ver­fü­gung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit den Anfor­de­run­gen befasst, die eine bin­den­de Pati­en­ten­ver­fü­gung im Zusam­men­hang mit dem Abbruch von lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men erfül­len muss. Anlass hier­für bot ihm ein Fall aus dem baye­ri­schen Frei­sing: Die im Jahr 1940 gebo­re­ne Betrof­fe­ne erlitt im Mai 2008 einen Schlag­an­fall und befin­det sich seit einem

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Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung - und der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen

Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung – und der Abbruch lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men

Der Bevoll­mäch­tig­te kann in eine der in § 1904 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB genann­ten Maß­nah­men nur ein­wil­li­gen, nicht ein­wil­li­gen oder die Ein­wil­li­gung wider­ru­fen, wenn der Voll­macht­text hin­rei­chend klar umschreibt, dass sich die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz des Bevoll­mäch­tig­ten auf die im Gesetz genann­ten ärzt­li­chen Maß­nah­men sowie dar­auf bezieht, sie zu unter­las­sen oder

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Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen - Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Abbruch lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men – Pati­en­ten­ver­fü­gung und Vor­sor­ge­voll­macht

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an eine Vor­sor­ge­voll­macht und eine Pati­en­ten­ver­fü­gung im Zusam­men­hang mit dem Abbruch von lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men zu stel­len? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Die 1941 gebo­re­ne Betrof­fe­ne erlitt Ende 2011 einen Hirn­schlag. Noch im Kran­ken­haus wur­de ihr eine Magen­son­de gelegt, über die sie seit­dem

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Beenden lebenserhaltender Maßnahmen - und die Genehmigung des Betreuungsgerichts

Been­den lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men – und die Geneh­mi­gung des Betreu­ungs­ge­richts

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen muss das Betreu­ungs­ge­richt den Abbruch lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men geneh­mi­gen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall zu befas­sen, in dem die 1963 gebo­re­ne Betrof­fe­ne im Jahr 2009 eine Gehirn­blu­tung erlitt. Infol­ge die­ser Gehirn­blu­tung erlitt die Betrof­fe­ne ein apal­li­sches Syn­droms, sie befin­det sich seit­dem im

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Behandlungsabbruch und Patientenwille

Behand­lungs­ab­bruch und Pati­en­ten­wil­le

Der Bun­des­ge­richts­hof hat Stel­lung genom­men zum recht­fer­ti­gen­den Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens . Dabei hat der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in Fäl­len, in denen zukünf­tig ein recht­fer­ti­gen­der Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens nach den in Rede steht , die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 1901a, 1901b BGB – ein­ge­fügt durch

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