Aus­weis von Pen­si­ons­rück­stel­lung – und die "Heu­beck-Richt­ta­feln"

Wird im Jahr der Ertei­lung einer Pen­si­ons­zu­sa­ge eine Pen­si­ons­rück­stel­lung gebil­det und erfolgt dies im Jahr der Ver­öf­fent­li­chung neu­er "Heu­­beck-Rich­t­­ta­­feln", exis­tiert kein "Unter­schieds­be­trag" i.S. des § 6a Abs. 4 Satz 2 EStG, der auf drei Jah­re ver­teilt wer­den müss­te. Eine Pen­si­ons­rück­stel­lung darf für Zwe­cke der Besteue­rung höchs­tens mit dem Teil­wert ange­setzt wer­den (§

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Über­ver­sor­gung – und die Ein­deu­tig­keit von Pen­si­ons­zu­sa­gen

Eine Pen­si­ons­rück­stel­lung darf in der Bilanz einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ‑neben wei­te­ren Vor­­aus­­se­t­zu­n­­gen- nur gebil­det wer­den, wenn und soweit die Pen­si­ons­zu­sa­ge schrift­lich erteilt ist und sie ein­deu­ti­ge Anga­ben zu Art, Form, Vor­aus­set­zun­gen und Höhe der in Aus­sicht gestell­ten künf­ti­gen Leis­tun­gen ent­hält (§ 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG). Der Zweck

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Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen – und die Über­ver­sor­gungs­prü­fung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält an den Grund­sät­zen der sog. Über­ver­sor­gungs­prü­fung bei der stich­tags­be­zo­ge­nen Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen fest. Auch wenn bei der Prü­fung stich­tags­be­zo­gen auf die "aktu­el­len Aktiv­be­zü­ge" des Zusa­ge­emp­fän­gers abzu­stel­len ist, kann es bei dau­er­haf­ter Her­ab­set­zung der Bezü­ge gebo­ten sein, den Maß­stab im Sin­ne einer zeit­an­tei­li­gen Betrach­tung zu modi­fi­zie­ren . Die

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung wegen der Mög­lich­keit zur Auf­lö­sung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen

Gemäß § 16 Abs. 1 BetrAVG hat der Arbeit­ge­ber alle drei Jah­re eine Anpas­sung der lau­fen­den Leis­tun­gen der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung zu prü­fen und hier­über nach bil­li­gem Ermes­sen zu ent­schei­den. Dabei hat er die Belan­ge der Ver­sor­gungs­emp­fän­ger und sei­ne eige­ne wirt­schaft­li­che Lage zu berück­sich­ti­gen. Lässt die wirt­schaft­li­che Lage eine Anpas­sung der Betriebs­ren­ten

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Erdi­en­bar­keit des Pen­si­ons­an­spruchs eines 62jährigen Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers

Unter einer vGA ist bei einer Kapi­tal­ge­sell­schaft eine Ver­mö­gens­min­de­rung (ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­rung) zu ver­ste­hen, die durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis (mit-)veranlasst ist, sich auf die Höhe des Unter­schieds­be­trags gemäß § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG 2002 aus­wirkt und in kei­nem Zusam­men­hang zu einer offe­nen Aus­schüt­tung steht. Für den größ­ten Teil

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Rück­stel­lung für Pen­si­ons­zu­sa­ge – und Ein­be­zie­hung von Vor­dienst­zei­ten

Ein Dienst­ver­hält­nis i.S. von § 6a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 Satz 2 und 3 EStG 2002 hat mit dem tat­säch­li­chen Dienst­an­tritt beim Dienst­be­rech­tig­ten begon­nen. Wird vor Ertei­lung der Pen­si­ons­zu­sa­ge der mit dem zusa­gen­den Unter­neh­men geschlos­se­ne Anstel­lungs­ver­trag been­det und ein neu­er Dienst­ver­trag geschlos­sen, so sind die Dienst­zei­ten aus dem ers­ten Rechts­ver­hält­nis als sog.

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Die Erstat­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen

Einer Ver­bands­ge­mein­de sind vom Land­kreis ent­stan­de­nen Per­so­nal­kos­ten für Beam­te zu erstat­ten, die bei der Arbeits­ge­mein­schaft zur Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de (ARGE) ein­ge­setzt wur­den, und zwar unge­ach­tet einer ent­spre­chen­den Kos­ten­er­stat­tung aus Bun­des­mit­teln an den Land­kreis. Aller­dings gehö­ren Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen nicht zu den ent­stan­de­nen Per­so­nal­kos­ten, weil die Ver­bands­ge­mein­de gar nicht ver­pflich­tet ist, sol­che Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen

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Aus­glie­de­rung von Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen

Wer­den bei einer Aus­glie­de­rung zur Neu­grün­dung nur Ein­zel­wirt­schafts­gü­ter (kein Betrieb, Teil­be­trieb oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teil) in die über­neh­men­de Kapi­tal­ge­sell­schaft ein­ge­bracht, greift weder die steu­er­li­che Rück­wir­kungs­fik­ti­on des § 2 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 noch jene des § 20 Abs. 7 und 8 UmwStG 2002. Die aus­zu­glie­dern­den Wirt­schafts­gü­ter sind der über­neh­men­den (Vor-)Gesellschaft ab dem Zeit­punkt des Über­gangs

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Pas­si­vie­rung "ange­schaff­ter" Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen

Betrieb­li­che Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen auf­grund einer sog. Direkt­zu­sa­ge, wel­che beim Ver­äu­ße­rer den steu­er­li­chen Rück­stel­lungs­be­schrän­kun­gen nach § 6a EStG 1997 unter­wor­fen sind, sind bei dem­je­ni­gen Erwer­ber, der die Ver­bind­lich­keit im Zuge eines Betriebs­er­werbs über­nom­men hat, nicht mit dem beson­de­ren Teil­wert nach § 6a Abs. 3 EStG 1997, son­dern als unge­wis­se Ver­bind­lich­keit aus­zu­wei­sen und von

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Schuld­bei­tritt zu Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen – und die Rück­stel­lun­gen

Rück­stel­lun­gen für Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen sind nicht zu bil­den, wenn eine Inan­spruch­nah­me am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag infol­ge eines Schuld­bei­tritts nicht (mehr) wahr­schein­lich ist. Ein Frei­stel­lungs­an­spruch wegen des Schuld­bei­tritts zu den Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen ist in einem sol­chen Fall nicht zu akti­vie­ren . Dabei kann es für den Bun­des­fi­nanz­hof dahin­ste­hen, ob sich die Arbeit­ge­be­rin der Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen

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Pen­si­ons­leis­tun­gen in Abhän­gig­keit von zukünf­ti­gen Gewinn­tan­tie­men

Für eine Pen­si­ons­ver­pflich­tung darf nach § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG 1997/​2002 eine Rück­stel­lung nicht gebil­det wer­den, wenn die Pen­si­ons­zu­sa­ge Pen­si­ons­leis­tun­gen in Abhän­gig­keit von künf­ti­gen gewinn­ab­hän­gi­gen Bezü­gen vor­sieht. Das ist bei Gewinn­tan­tie­men der Fall, wel­che nach Ertei­lung der Pen­si­ons­zu­sa­ge ent­ste­hen. Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 3. März 2010 – I R 31/​09

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Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen und Ver­sor­gungs­kas­sen

In zwei Urtei­len aus den Jah­ren 2006 und 2008 hat der BFH die Bil­dung einer Pen­si­ons­rüstel­lung für eine Pen­si­ons­zu­sa­ge aus­ge­schlos­sen, der ver­sor­gungs­ver­pflich­te­te Arbeit­ge­ber Mit­glied einer Ver­sor­gungs­kas­se ist und die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen von die­ser Ver­sor­gungs­kas­se im Umla­ge­ver­fah­ren erbracht wer­den. Kon­text der BFH-Ent­­­schei­­dun­­gen Die­sen bei­den Ent­schei­dun­gen lag jeweils fol­gen­der Sach­ver­halt zugrun­de: Der Arbeit­ge­ber

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Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Im Rah­men der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Ände­rung der Ein­­kom­­men­­steu­er-Rich­t­­li­­ni­en 2005 wur­den die Min­dest­pen­si­ons­al­ter, die bei der Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für beherr­schen­de Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zu berück­sich­ti­gen sind, neu gere­gelt. Die geän­der­te Richt­li­nie gilt grund­sätz­lich ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 und damit für Wirt­schafts­jah­re, die nach dem 31. Dezem­ber 2007 enden. Nach

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