Pensionszusage, Abfindungsklausel - und das Eindeutigkeitsgebot

Pen­si­ons­zu­sa­ge, Abfin­dungs­klau­sel – und das Ein­deu­tig­keits­ge­bot

Pen­si­ons­zu­sa­gen sind auch nach Ein­fü­gung des sog. Ein­deu­tig­keits­ge­bots (§ 6a Abs. 1 Nr. 3 Halb­satz 2 EStG) anhand der all­ge­mein gel­ten­den Aus­le­gungs­re­geln aus­zu­le­gen, soweit ihr Inhalt nicht klar und ein­deu­tig ist. Lässt sich eine Abfin­dungs­klau­sel dahin aus­le­gen, dass die für die Berech­nung der Abfin­dungs­hö­he anzu­wen­den­de sog. Ster­be­ta­fel trotz feh­len­der aus­drück­li­cher Benen­nung ein­deu­tig bestimmt

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Gesellschafter-Geschäftsführer - und die nachträgliche Herabsetzung des vereinbarten Ruhegehalts

Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer – und die nach­träg­li­che Her­ab­set­zung des ver­ein­bar­ten Ruhe­ge­halts

Ver­zich­tet ein Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer gegen­über sei­ner Kapi­tal­ge­sell­schaft auf eine bereits erdien­te (wert­hal­ti­ge) Pen­si­ons­an­wart­schaft, ist dar­in nur dann kei­ne ver­deck­te Ein­la­ge zu sehen, wenn auch ein frem­der Geschäfts­füh­rer unter sonst glei­chen Umstän­den die Pen­si­ons­an­wart­schaft auf­ge­ge­ben hät­te. Wur­zelt die Zusa­ge der Alters­ver­sor­gung im Anstel­lungs­ver­trag, führt der Ver­zicht auf die erdien­te und wert­hal­ti­ge Anwart­schaft

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Überversorgung - und die Eindeutigkeit von Pensionszusagen

Über­ver­sor­gung – und die Ein­deu­tig­keit von Pen­si­ons­zu­sa­gen

Eine Pen­si­ons­rück­stel­lung darf in der Bilanz einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ‑neben wei­te­ren Vor­­aus­­se­t­zu­n­­gen- nur gebil­det wer­den, wenn und soweit die Pen­si­ons­zu­sa­ge schrift­lich erteilt ist und sie ein­deu­ti­ge Anga­ben zu Art, Form, Vor­aus­set­zun­gen und Höhe der in Aus­sicht gestell­ten künf­ti­gen Leis­tun­gen ent­hält (§ 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG). Der Zweck

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Pensionszusage statt Bonuszahlung - und seine einkommensteuerliche Behandlung

Pen­si­ons­zu­sa­ge statt Bonus­zah­lung – und sei­ne ein­kom­men­steu­er­li­che Behand­lung

Ver­sor­gungs­leis­tun­gen aus einer Pen­si­ons­zu­sa­ge, die an die Stel­le einer in einem ver­gan­ge­nen Jahr erdien­ten varia­blen Ver­gü­tung (Bonus) tre­ten, sind kei­ne Ent­loh­nung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit. Geht man ‑wie das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg – von jähr­lich geson­dert zu betrach­ten­den und recht­lich selb­stän­di­gen Ein­zel­ver­ein­ba­run­gen über die Umwand­lung des erdien­ten Anspruchs auf Bonus­zah­lung in

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Schuldübernahme einer Pensionszusage gegen Ablösungszahlung - und kein Arbeitslohn

Schuld­über­nah­me einer Pen­si­ons­zu­sa­ge gegen Ablö­sungs­zah­lung – und kein Arbeits­lohn

Die Ablö­sung einer vom Arbeit­ge­ber erteil­ten Pen­si­ons­zu­sa­ge führt beim Arbeit­neh­mer zwar dann zum Zufluss von Arbeits­lohn, wenn der Ablö­sungs­be­trag auf Ver­lan­gen des Arbeit­neh­mers zur Über­nah­me der Pen­si­ons­ver­pflich­tung an einen Drit­ten gezahlt wird. Hat der Arbeit­neh­mer jedoch kein Wahl­recht, den Ablö­sungs­be­trag alter­na­tiv an sich aus­zah­len zu las­sen, wird mit der Zah­lung

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Erdienbarkeit der endgehaltsabhängigen Pensionszusage - und die zwischenzeitlichen Gehaltssteigerungen

Erdi­en­bar­keit der end­ge­halts­ab­hän­gi­gen Pen­si­ons­zu­sa­ge – und die zwi­schen­zeit­li­chen Gehalts­stei­ge­run­gen

Der von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­te Grund­satz, nach dem sich der Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer einer Kapi­tal­ge­sell­schaft einen Pen­si­ons­an­spruch inner­halb der ver­blei­ben­den Arbeits­zeit bis zum vor­ge­se­he­nen Ein­tritt in den Ruhe­stand noch erdie­nen muss, gilt sowohl für Erst­zu­sa­gen einer Ver­sor­gungs­an­wart­schaft als auch für nach­träg­li­che Erhö­hun­gen einer bereits erteil­ten Zusa­ge . Um eine nach­träg­li­che Erhö­hung kann

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