Kündigung wegen mehrjähriger Freiheitsstrafe

Kün­di­gung wegen mehr­jäh­ri­ger Frei­heits­stra­fe

Die Ver­bü­ßung einer mehr­jäh­ri­gen Frei­heits­stra­fe ist grund­sätz­lich geeig­net, die ordent­li­che Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses zu recht­fer­ti­gen. Haben die der straf­ge­richt­li­chen Ver­ur­tei­lung zugrun­de lie­gen­den Taten kei­nen Bezug zum Arbeits­ver­hält­nis, kommt regel­mä­ßig nur eine per­so­nen­be­ding­te Kün­di­gung in Betracht. Sowohl bei den Anfor­de­run­gen an den Kün­di­gungs­grund als auch bei der ein­zel­fall­be­zo­ge­nen Inter­es­sen­ab­wä­gung ist zu

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Betriebliches Eingliederungsmanagement und krankheitsbedingte Kündigung

Betrieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment und krank­heits­be­ding­te Kün­di­gung

Ein betrieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts bei Vor­lie­gen der sons­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen auch dann durch­zu­füh­ren, wenn kei­ne betrieb­li­che Inter­es­sen­ver­tre­tung im Sin­ne von § 93 SGB IX gebil­det ist. Die Prü­fung der sozia­len Recht­fer­ti­gung von Kün­di­gun­gen, die aus Anlass von Krank­hei­ten

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Betriebliches Eingliederungsmanagement oder Kündigung wegen Krankheit

Betrieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment oder Kün­di­gung wegen Krank­heit

Für die sozia­le Recht­fer­ti­gung einer auf Krank­heit gestütz­ten Kün­di­gung ist zunächst eine nega­ti­ve Gesund­heits­pro­gno­se erfor­der­lich (1. Stu­fe). Die pro­gnos­ti­zier­ten, erheb­li­chen Fehl­zei­ten müs­sen zu einer erheb­li­chen Beein­träch­ti­gung der betrieb­li­chen Inter­es­sen füh­ren (2. Stu­fe). Dabei kön­nen neben Betriebs­ab­lauf­stö­run­gen auch wirt­schaft­li­che Belas­tun­gen, etwa für Ent­gelt­fort­zah­lungs­kos­ten für einen Zeit­raum von mehr als sechs Wochen

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