Zinsen auf Darlehen von Personengesellschaftern

Zin­sen auf Dar­le­hen von Per­so­nen­ge­sell­schaf­tern

§ 3c Abs. 2 EStG fin­det im Wege teleo­lo­gi­scher Reduk­ti­on in dem Umfang auf Betriebs­aus­ga­ben der Gesamt­hand kei­ne Anwen­dung, wie die­se Son­der­ver­gü­tun­gen der Gesell­schaf­ter sind. Über die Steu­er­frei­stel­lung nach § 3 Nr. 40 EStG und über das Abzugs­ver­bot des § 3c Abs. 2 EStG ist bereits im Fest­stel­lungs­ver­fah­ren der Per­so­nen­ge­sell­schaft und nicht erst

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Hühner

Gemein­schaft­li­che Tier­hal­tung bei betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Über­trägt eine land­wirt­schaft­lich täti­ge GbR die sich für sie erge­ben­de Mög­lich­keit zur land­wirt­schaft­li­chen Tier­hal­tung in Vieh­ein­hei­ten auf eine KG, die einen Betrieb zur Tier­hal­tung ohne aus­rei­chen­de Nut­zung eige­ner land­wirt­schaft­li­cher Flä­chen unter­hält, und sind an bei­den Gesell­schaf­ten jeweils die­sel­ben Gesell­schaf­ter betei­ligt, kann die Tier­hal­tung der KG zur land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung gehö­ren, wenn

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Anwachsung von Gesellschaftsanteilen an einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft

Anwach­sung von Gesell­schafts­an­tei­len an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft

Schei­det ein Gesell­schaf­ter aus einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft gegen Zah­lung einer Abfin­dung aus und wächst sein Anteil den ver­blei­ben­den Gesell­schaf­tern nach § 738 Abs. 1 BGB an, wird die­ser Anwach­sungs­er­werb durch die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter jeweils ein­zeln und nicht in der Ein­heit der Gesell­schaft ver­wirk­licht. So auch in dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen

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Die Grundstücksveräußerung durch eine vermögensverwaltenden Personengesellschaft

Die Grund­stücks­ver­äu­ße­rung durch eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft

Ein­künf­te, an denen i.S. von § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO Meh­re­re betei­ligt sind, lie­gen ‑unter wei­te­ren Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- nur dann vor, wenn meh­re­re Per­so­nen "gemein­sam" den Tat­be­stand der Ein­kunfts­er­zie­lung ver­wirk­li­chen. Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft erfül­len den Tat­be­stand des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG nur dann "gemein­sam", wenn die

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Aufgabe des Anteils an einer Mitunternehmerschaft durch einen Fiskalerben

Auf­ga­be des Anteils an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft durch einen Fis­kal­er­ben

Zum Gewer­be­er­trag einer Per­so­nen­ge­sell­schaft gehört nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG auch der Gewinn eines Fis­kal­er­ben aus der Auf­ga­be des von einer ver­stor­be­nen natür­li­chen Per­son ererb­ten Mit­un­ter­neh­mer­an­teils. Der durch den Weg­fall eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos, das der ohne Abfin­dung aus­schei­den­de Kom­man­di­tist nicht aus­glei­chen muss, ent­ste­hen­de Auf­ga­be­ge­winn wird durch gleich hohe Ver­lus­te der

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Bundesfinanzhof (BFH)

Das von der Rechts­nach­fol­ge­rin einer voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ein­ge­leg­te Rechts­mit­tel

Die für den Fall des Rechts­mit­tels einer voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ent­wi­ckel­ten Aus­le­gungs­grund­sät­ze (sog. Spie­gel­bild­be­trach­tung) gel­ten auch dann, wenn ein ent­spre­chen­des Rechts­mit­tel von der Rechts­nach­fol­ge­rin einer voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ein­ge­legt wor­den ist. Ergibt die Aus­le­gung, dass nicht alle nun­mehr kla­ge­be­fug­ten Gesell­schaf­ter als Rechts­mit­tel­füh­rer in Betracht kom­men, sind die übri­gen ‑soweit

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Auflösung von Unterschiedsbeträgen bei Ausscheiden eines Gesellschafters

Auf­lö­sung von Unter­schieds­be­trä­gen bei Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters

Der Begriff des Aus­schei­dens in § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG umfasst jedes Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters, d.h. jeden Ver­lust der (unmit­tel­ba­ren) Mit­un­ter­neh­merstel­lung, unab­hän­gig davon, ob der Gesell­schaf­ter unent­gelt­lich oder ent­gelt­lich, im Wege der Ein­­zel- oder der Gesamt­rechts­nach­fol­ge aus­schei­det. Nach § 5a Abs. 4 EStG ist zum Schluss des Wirt­schafts­jahrs, das der

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Veräußerung eines Teilmitunternehmeranteils - und die Auflösung einer positiven Ergänzungsrechnung

Ver­äu­ße­rung eines Teil­mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die Auf­lö­sung einer posi­ti­ven Ergän­zungs­rech­nung

Erwirbt ein Mit­un­ter­neh­mer einen wei­te­ren Anteil an der­sel­ben Per­so­nen­ge­sell­schaft auf­grund des Todes eines Mit­ge­sell­schaf­ters im Wege der Anwach­sung hin­zu, ver­ei­nigt sich der hin­zu­er­wor­be­ne Anteil in der Regel mit dem bis­he­ri­gen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil des Erwer­bers zu einem ein­heit­li­chen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil. Dies gilt auch dann, wenn der Mit­un­ter­neh­mer bereits im Anwach­sungs­zeit­punkt die Absicht hat,

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Anfechtung eines Gewinnfeststellungsbescheid - und die Vollbeendigung der Personengesellschaft

Anfech­tung eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Voll­be­en­di­gung der Per­so­nen­ge­sell­schaft

Erlischt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft durch Voll­be­en­di­gung, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt, die der anzu­fech­ten­de Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid betrifft. Tritt die Voll­be­en­di­gung ‑wie im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Strei­t­­fall- wäh­rend des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens ein, sind grund­sätz­lich die durch

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Beteiligungseinkünfte einer Personengesellschaft - und die eingeschränkte Abfärbewirkung

Betei­li­gungs­ein­künf­te einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die ein­ge­schränk­te Abfär­be­wir­kung

§ 15 Abs. 3 Nr. 1 Alter­na­ti­ve 2 EStG ist in ein­kom­men­steu­er­recht­li­cher Hin­sicht auch ohne Berück­sich­ti­gung einer Gering­fü­gig­keits­gren­ze, bis zu deren Errei­chen die gewerb­li­chen Betei­li­gungs­ein­künf­te nicht auf die übri­gen Ein­künf­te abfär­ben, ver­fas­sungs­ge­mäß. § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG ist ver­fas­sungs­kon­form dahin aus­zu­le­gen, dass ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alter­na­ti­ve 2 EStG nicht

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Formwechsel zur Personengesellschaft - und die fiktive Einlage ins Gesamthandsvermögen

Form­wech­sel zur Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die fik­ti­ve Ein­la­ge ins Gesamt­hand­s­ver­mö­gen

Im Fall des Form­wech­sels von einer Kapi­­tal- in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ist die Besteue­rung der offe­nen Rück­la­gen der Kapi­tal­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 1 UmwStG bei nach § 5 Abs. 2 UmwStG fik­tiv als ein­ge­legt behan­del­ten Antei­len als Gewinn der Gesamt­hand und nicht als Son­der­ge­winn des bis­he­ri­gen Anteils­eig­ners zu behan­deln. Inso­weit fehlt es bereits dem

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Zusammenarbeit,GbR

Kla­ge­be­fug­nis gegen Fest­stel­lungs­be­schei­de zur Höhe der Ent­nah­men und Ein­la­gen

Der Fest­stel­lungs­be­scheid nach § 34a Abs. 10 Satz 1 EStG trifft nur geson­der­te Fest­stel­lun­gen, auch wenn er mit einem geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lungs­be­scheid nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO ver­bun­den ist. § 48 FGO ist auf Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 34a Abs. 10 Satz 1 EStG nicht anwend­bar. Dem­nach ist nur

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Übergang eines Gewerbeverlustes von einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft

Über­gang eines Gewer­be­ver­lus­tes von einer Kapi­tal­ge­sell­schaft auf eine Per­so­nen­ge­sell­schaft

Über­trägt eine AG ihr ope­ra­ti­ves Geschäft im Wege der Aus­glie­de­rung nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf eine KG, so geht ein gewer­be­steu­er­li­cher Ver­lust­vor­trag der AG jeden­falls dann nicht auf die KG über, wenn sich die AG fort­an nicht nur auf die Ver­wal­tung der Mit­un­ter­neh­merstel­lung bei der KG beschränkt. Nach

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Eintritt in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft - und die besondere Ergebnisbeteiligung

Ein­tritt in eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die beson­de­re Ergeb­nis­be­tei­li­gung

Eine Ände­rung des bis­her gül­ti­gen Ergeb­nis­ver­tei­lungs­schlüs­sels einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GbR dahin, dass dem wäh­rend des Geschäfts­jah­res der GbR ein­tre­ten­den Gesell­schaf­ter der auf den Geschäfts­an­teil fal­len­de Ein­­nah­­men- oder Wer­bungs­kos­ten­über­schuss für das gesam­te Geschäfts­jahr zuge­rech­net wer­den soll, ist steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen, wenn die­se vom Betei­li­gungs­ver­hält­nis abwei­chen­de Ergeb­nis­ver­tei­lung für die Zukunft getrof­fen wor­den ist und

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Von der GbR zum Einzelunternehmen - und der Gewerbesteuerfreibetrag

Von der GbR zum Ein­zel­un­ter­neh­men – und der Gewer­be­steu­er­frei­be­trag

Schei­den wäh­rend des Erhe­bungs­zeit­raums bis auf einen Gesell­schaf­ter alle ande­ren Gesell­schaf­ter aus einer Per­so­nen­ge­sell­schaft aus, wech­selt ab die­sem Zeit­punkt die Steu­er­schuld­ner­schaft der Per­so­nen­ge­sell­schaft auf den ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter als Ein­zel­un­ter­neh­mer. Des­sen unge­ach­tet ist der Gewer­be­steu­er­mess­be­trag für den gesam­ten Erhe­bungs­zeit­raum ein­heit­lich unter Berück­sich­ti­gung des vol­len Gewer­be­steu­er­frei­be­trags zu berech­nen. Für den Erhe­bungs­zeit­raum des

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Der kommunale Betrieb gewerblicher Art - durch Beteiligung an Personengesellschaft?

Der kom­mu­na­le Betrieb gewerb­li­cher Art – durch Betei­li­gung an Per­so­nen­ge­sell­schaft?

Die Betei­li­gung einer Stadt an einer gewerb­lich gepräg­ten ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ist kein Betrieb gewerb­li­cher Art. BgA von juris­ti­schen Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts sind nach den Maß­ga­ben des § 1 Abs. 1 Nr. 6, § 4 des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes in der für das Streit­jahr gel­ten­den Fas­sung vor Inkraft­tre­ten der Ände­run­gen des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2009 vom

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Der Investitionsabzugsbetrag der Personengesellschaft - und die spätere Investition im Sonderbetriebsvermögen

Der Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag der Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die spä­te­re Inves­ti­ti­on im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Eine begüns­tig­te Inves­ti­ti­on i.S. des § 7g EStG liegt auch dann vor, wenn bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft der Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag vom Gesamt­hands­ge­winn abge­zo­gen wur­de und die geplan­te Inves­ti­ti­on spä­ter (inner­halb des drei­jäh­ri­gen Inves­ti­ti­ons­zeit­raums) von einem ihrer Gesell­schaf­ter vor­ge­nom­men und in des­sen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen akti­viert wird. Im Wirt­schafts­jahr der Anschaf­fung ist der in Anspruch

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb stel­len ori­gi­när gewerb­li­che Ein­künf­te dar. Ruht der Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, kann die­se schon des­halb kei­ne gewerb­lich gepräg­te Gesell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG sein. Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und

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Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer Personengesellschaft - und die Grunderwerbsteuer

Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Grund­er­werb­steu­er

Die blo­ße Ein­räu­mung einer Voll­macht zur Aus­übung der Rech­te aus einem Gesell­schafts­an­teil sowie zur Ver­äu­ße­rung und Abtre­tung die­ses Gesell­schafts­an­teils reicht für einen Anteils­über­gang i.S. einer mit­tel­ba­ren Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer Per­so­nen­ge­sell­schaft nach § 1 Abs. 2a GrEStG nicht aus. Gehört zum Ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück und ändert sich inner­halb

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Gewerblich geprägte Personengesellschaften - und die Unternehmensidentität

Gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und die Unter­neh­mens­iden­ti­tät

Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG) ist die Unter­neh­mens­iden­ti­tät Vor­aus­set­zung des Abzugs des Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG. Die Unter­neh­mens­iden­ti­tät kann des­halb feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, anschlie­ßend Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen hin­sicht­lich einer

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Beschlussmängelstreitigkeiten - und die Schiedsvereinbarung im Gesellschaftsvertrag einer Kommanditgesellschaft

Beschluss­män­gel­strei­tig­kei­ten – und die Schieds­ver­ein­ba­rung im Gesell­schafts­ver­trag einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft

Die Min­dest­an­for­de­run­gen an die Wirk­sam­keit von Schieds­ver­ein­ba­run­gen in Gesell­schafts­ver­trä­gen, die auch Beschluss­män­gel­strei­tig­kei­ten erfas­sen sol­len, gel­ten jeden­falls im Grund­satz auch für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten wie Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten . Nach der zu einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung ergan­ge­nen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs bestehen für die Wirk­sam­keit von Schieds­ver­ein­ba­run­gen in Gesell­schafts­ver­trä­gen gewis­se inhalt­li­che Min­dest­an­for­de­run­gen, wenn sie auch

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Gewinnfeststellung - und die Klagebefugnis bei  der liquidationslos vollbeendeten Personengesellschaft

Gewinn­fest­stel­lung – und die Kla­ge­be­fug­nis bei der liqui­da­ti­ons­los voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft

Hin­sicht­lich eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­des erfolgt kein Über­gang der Kla­ge­be­fug­nis nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 Alter­na­ti­ve 1 FGO auf den Gesamt­rechts­nach­fol­ger der liqui­da­ti­ons­los voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft. Erlischt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt,

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Auflösung einer Mitunternehmerschaft - und die Aufgabe ihres Gewerbebetriebes

Auf­lö­sung einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft – und die Auf­ga­be ihres Gewer­be­be­trie­bes

Wird eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft auf­ge­löst, führt dies zur Auf­ga­be ihres Gewer­be­be­triebs i.S. des § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG. Nach dem Auf­bau des § 16 Abs. 3 EStG ist die Real­tei­lung aller­dings ein Son­der­fall der Betriebs­auf­ga­be gemäß § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG. Vor­aus­set­zung ist danach im Fall der unech­ten Real­tei­lung die Auf­ga­be eines

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Realteilung - echt oder unecht?

Real­tei­lung – echt oder unecht?

Die Grund­sät­ze der Real­tei­lung gel­ten sowohl für die Auf­lö­sung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft und Ver­tei­lung des Betriebs­ver­mö­gens ("ech­te Real­tei­lung") als auch für das Aus­schei­den (min­des­tens) eines Mit­un­ter­neh­mers unter Mit­nah­me von mit­un­ter­neh­me­ri­schem Ver­mö­gen aus einer zwi­schen den übri­gen Mit­un­ter­neh­mern fort­be­stehen­den Mit­un­ter­neh­mer­schaft ("unech­te Real­tei­lung"). Ob im Ein­zel­fall eine ech­te oder eine unech­te Real­tei­lung vor­liegt,

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Ausscheiden aus Mitunternehmerschaft - gegen Sachwertabfindung mit Einzelwirtschaftsgütern

Aus­schei­den aus Mit­un­ter­neh­mer­schaft – gegen Sach­wert­ab­fin­dung mit Ein­zel­wirt­schafts­gü­tern

Auf das Aus­schei­den eines Mit­un­ter­neh­mers aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gegen Sach­wert­ab­fin­dung aus dem mit­un­ter­neh­me­ri­schen Ver­mö­gen fin­den die Grund­sät­ze der Real­tei­lung auch dann Anwen­dung, wenn die Abfin­dung nicht in der Über­tra­gung eines Teil­be­triebs oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teils, son­dern in der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter besteht . Der Fest­stel­lung des Gewinns der Mitunternehmerschaft/​Personengesellschaft aus Gewer­be­be­trieb bzw.

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Die vermögensverwaltende, gewerblich geprägte Personengesellschaft - und das Umlaufvermögen

Die ver­mö­gens­ver­wal­ten­de, gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaft – und das Umlauf­ver­mö­gen

Eine ver­mö­gens­ver­wal­tend täti­ge, aber gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG kann nicht nur Anla­ge, son­dern auch Umlauf­ver­mö­gen haben. Die Zuord­nung bestimmt sich nach der Zweck­be­stim­mung des Wirt­schafts­guts im (fik­ti­ven) Betrieb. Nach § 4 Abs. 3 Satz 4 Vari­an­te 1 EStG sind die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter

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