Unter­jäh­ri­ger Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Personengesellschaft

Der Anteil eines Mit­un­ter­neh­mers am Gewer­be­steu­er­mess­be­trag rich­tet sich auch bei unter­jäh­ri­gem Gesell­schaf­ter­wech­sel selbst dann nach sei­nem Anteil am Gewinn der Mit­un­ter­neh­mer­schaft nach Maß­ga­be des all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sels, wenn sich der aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ne Ver­äu­ße­rer eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils zivil­recht­lich zur Über­nah­me der auf einen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­fal­len­den Gewer­be­steu­er ver­pflich­tet hat. Auch nach unter­jäh­ri­gem Gesellschafterwechsel

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Bundesfinanzhof (BFH)

Der Streit um die Gewinn­ver­tei­lung in der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Insol­venz der Kommanditistin

Das Kla­ge­ver­fah­ren betref­fend die Fest­stel­lung des Anteils der Kom­­man­­dit-Ober­­ge­­sel­l­­schaft an dem nach § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG fest­ge­stell­ten Betrag des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags einer Kom­­man­­dit-Unter­­ge­­sel­l­­schaft wird durch die Insol­venz der (kla­gen­den) Ober­ge­sell­schaft nicht unter­bro­chen. Denn die­se Streit­fra­ge betrifft nicht die Insol­venz­mas­se i.S. von § 155 FGO i.V.m. § 240 Satz 1 ZPO. Die

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Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der for­mel­le Bilanzenzusammenhang

Nach der vor Ein­füh­rung der Rege­lun­gen in § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24.03.1999 gel­ten­den Rechts­la­ge kann im Fall der Real­tei­lung mit Buch­wert­fort­füh­rung ein gewinn­wirk­sa­mer Bilan­zie­rungs­feh­ler der real­ge­teil­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs bei den Real­tei­lern berich­tigt wer­den. Der Bilan­z­an­satz für ein in der

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Dop­pel­stö­cki­ge Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und kei­ne Zusam­men­fas­sung steu­er­li­cher Feststellungen

Ist eine Per­so­nen­ge­sell­schaft aty­pisch still an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­ligt, dür­fen die Fest­stel­lun­gen der Ein­künf­te aus der Per­so­nen­ge­sell­schaft und aus der aty­pisch stil­len Gesell­schaft nicht in einem ein­heit­li­chen Fest­stel­lungs­be­scheid getrof­fen wer­den. Nach § 179 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 und § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den geson­dert und ein­heit­lich festgestellt

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Aus­wechs­lung der Mit­un­ter­neh­mer vor der Realteilung

Die vor­he­ri­ge Ein­brin­gung der Antei­le an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft in ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten steht einer Real­tei­lung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft mit Buch­wert­fort­füh­rung nicht ent­ge­gen, wenn an den ande­ren Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ver­mö­gens­mä­ßig nur die Per­so­nen betei­ligt sind, die zuvor auch an der Mit­un­ter­neh­mer­schaft ver­mö­gens­mä­ßig betei­ligt waren. Eine steu­erneu­tra­le Buch­wert­fort­füh­rung ist in die­sem Fall also trotz Aus­wechs­lung der

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Gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung einer Personengesellschaft

Der Bun­des­fi­nanz­hof erleich­tert die gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung: Eine Real­tei­lung kann auch dann vor­lie­gen, wenn ein Mit­un­ter­neh­mer unter Über­nah­me eines Teil­be­triebs aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft aus­schei­det und die Mit­un­ter­neh­mer­schaft von den ver­blie­be­nen Mit­un­ter­neh­mern fort­ge­setzt wird. Die Teil­be­triebs­über­tra­gung ist grund­sätz­lich auch inso­weit gewinn­neu­tral, als dem über­nom­me­nen Teil­be­trieb vor dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters erheb­li­che liquide

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Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Rente

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Gut­schrift auf Kapi­tal­kon­to II – als Einlage

Über­trägt der Kom­man­di­tist einer KG die­ser ein Wirt­schafts­gut, des­sen Gegen­wert allein sei­nem Kapi­tal­kon­to – II gut­ge­schrie­ben wird, liegt dar­in – ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen – kei­ne Ein­brin­gung gegen Gewäh­rung von Gesell­schafts­rech­ten, son­dern eine Ein­la­ge vor, wenn sich nach den Rege­lun­gen im Gesell­schafts­ver­trag der KG die maß­geb­li­chen Gesellschaftsrechte

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Bundesfinanzhof (BFH)

Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des durch Treu­hand­ver­trä­ge – und die Grunderwerbsteuer

Der Gesell­schaf­ter­be­stand einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ändert sich i.S. von § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG mit­tel­bar, wenn ein an der Per­so­nen­ge­sell­schaft unmit­tel­bar betei­lig­ter Gesell­schaf­ter mit einem oder meh­re­ren Treu­ge­bern ver­ein­bart, den Gesell­schafts­an­teil treu­hän­de­risch für die­se zu hal­ten, und die Treu­hand­ver­ein­ba­run­gen im maß­geb­li­chen Fünf­jah­res­zeit­raum dazu füh­ren, dass den Treu­ge­bern min­des­tens 95 % der

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Geschäfts­ver­äu­ße­rung im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung – und die umsatz­steu­er­li­che Organschaft

Über­trägt ein Ein­zel­un­ter­neh­mer sein Unter­neh­mens­ver­mö­gen mit Aus­nah­me des Anla­ge­ver­mö­gens auf eine KG, die sei­ne bis­he­ri­ge Unter­neh­mens­tä­tig­keit fort­setzt und das Anla­ge­ver­mö­gen auf eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), die das Anla­ge­ver­mö­gen ihrem Gesell­schafts­zweck ent­spre­chend der KG unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stellt, liegt nur im Ver­hält­nis zur KG, nicht aber auch zur GbR eine

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Inlän­di­sche Gesell­schaf­tern einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die beschränk­te Einspruchsbefugnis

Eine nach § 352 Abs. 1 Nr. 1 AO nur beschränk­te Ein­spruchs­be­fug­nis besteht auch bei inlän­di­schen Gesell­schaf­tern einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft. Obgleich ein Bescheid über die ein­heit­li­che und geson­der­te Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen ‑also bei­spiels­wei­se über die Fest­stel­lung gewerb­li­cher Ein­künf­te einer Per­­so­­nen­­ge­­sel­l­­schaft- inhalt­lich an die Gesell­schaf­ter gerich­tet ist (§ 179 Abs. 2 Satz 1 und 2 i.V.m.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und die fort­ge­führ­te unter­neh­me­ri­sche Tätigkeit

Gewin­ne aus Geschäfts­vor­fäl­len, die auf der im Wesent­li­chen unver­än­der­ten Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit der Per­so­nen­ge­sell­schaft beru­hen, sind kei­ne Auf­­­ga­­be- oder Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne i.S. des § 18 Abs. 4 UmwStG 2002, selbst wenn sie im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Auf­ga­be oder Ver­äu­ße­rung des Betriebs ent­ste­hen. Nach § 35 Abs. 1 Nr. 2 EStG 2002

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Bundesfinanzhof (BFH)

Der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid für die voll­be­en­de­te Per­so­nen­ge­sell­schaft – und sei­ne Anfechtung

Ist eine Per­so­nen­ge­sell­schaft (hier: eine oHG) bereits im Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung erlo­schen, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt, die der anzu­fech­ten­de Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid betrifft. Die Befug­nis der Per­so­nen­ge­sell­schaft, in Pro­zess­stand­schaft für ihre

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Der an den ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter gerich­te­te Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Ablaufhemmung

Bei einem Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid besteht kei­ne Ablauf­hem­mung, soweit die­ser an ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter als Inhalts­adres­sat gerich­tet ist. Ein gegen­über einem ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter ergan­ge­ner Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ist nich­tig und wahrt die Fest­stel­lungs­frist gegen­über die­sem Gesell­schaf­ter nicht. Dar­aus folgt des Wei­te­ren, dass die Kla­ge, mit der der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid hin­sicht­lich aller Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten ange­foch­ten wird, den Ablauf der

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Leis­tungs­aus­tausch oder Gesellschafterbeitrag?

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt die nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG steu­er­ba­re Leis­tung gegen Ent­gelt vor­aus, dass zwi­schen dem Unter­neh­mer und dem Leis­tungs­emp­fän­ger ein Rechts­ver­hält­nis besteht, das einen unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang zwi­schen Leis­tung und Ent­gelt begrün­det, sodass das Ent­gelt als Gegen­wert für die Leis­tung anzu­se­hen ist. Den für einen Leis­tungs­aus­tausch erforderlichen

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Kos­ten einer Kom­man­dit­an­teils­über­tra­gung – und ihre betrieb­li­che Veranlassung

Gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG sind Ent­nah­men alle Wirt­schafts­gü­ter, die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke ent­nom­men hat. Betriebs­aus­ga­ben sind dem­ge­gen­über Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Die Aus­wechs­lung der Gesell­schaf­ter auf­grund einer Anteils­über­tra­gung betrifft rund­sätz­lich nur das

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Grund­stücks­ein­brin­gung in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Fest­stel­lung des gemei­nen Werts

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 EStG sind abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens mit den Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten ver­min­dert um die AfA und ggf. wei­te­re Abzü­ge zu bewer­ten. Bemes­sungs­grund­la­ge der AfA für ein Gebäu­de sind nach § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten. Über­trägt ein Gesell­schaf­ter ein Wirt­schafts­gut sei­nes Pri­vat­ver­mö­gens gegen

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Aus­le­gung von Gesellschaftsverträgen

Für die Aus­le­gung von Per­so­nen­ge­sell­schafts­ver­trä­gen, die sich nicht auf Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bezie­hen, gel­ten die all­ge­mei­nen Regeln der §§ 133, 157 BGB. Ein über­ein­stim­men­der Wil­le der an dem Abschluss eines Ver­trags betei­lig­ten Par­tei­en geht dem Ver­trags­wort­laut oder einer ander­wei­ti­gen Aus­le­gung vor. Ein inso­weit bestehen­der über­ein­stim­men­der Wil­le betrifft eine inne­re Tat­sa­che, über die nur

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Pro­zess­kos­ten als Werbungskosten

Die Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den kön­nen, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs geklärt. Inso­weit ent­spricht es der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs, dass Pro­zess­kos­ten als Fol­ge­kos­ten die ein­kom­men­steu­er­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen tei­len, die Gegenstand

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Kla­ge­be­fug­nis einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und ihre Vollbeendigung

Mit der Voll­be­en­di­gung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­fällt auch ihre Kla­ge­be­fug­nis. Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ist mit mit dem Aus­schei­den eines der bei­den Gesell­schaf­ter einer GbR des­sen Anteil am Gesamt­hand­ver­mö­gen auf den ver­blie­be­nen Gesell­schaf­ter im Wege der Anwach­sung gemäß § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB ohne Liqui­da­ti­on über­ge­gan­gen. Die nur aus

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Grund­be­sitz einer gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaft

Grund­be­sitz einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft dient i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG auch dann dem Gewer­be­be­trieb des an der Gesell­schaft betei­lig­ten Lebens­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens, wenn es die Antei­le an der Per­so­nen­ge­sell­schaft in einen Ver­mö­gens­stock ein­ge­stellt hat, der die Bede­ckung der noch nicht garan­tier­ten Rück­stel­lun­gen für Bei­trags­rück­erstat­tun­gen sicher­stel­len soll. Nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG

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Adres­sie­rung der Prü­fungs­an­ord­nung bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Verjährungshemmung

Nach § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO beträgt die Fest­stel­lungs­frist vier Jah­re. Der Ablauf der Fest­stel­lungs­frist ist jedoch bis zur Unan­fecht­bar­keit der auf­grund einer Außen­prü­fung zu erlas­sen­den Beschei­de gehemmt (§ 171 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO). Die Ver­jäh­rungs­hem­mung ist nach stän­di­ger Rechtsprechung

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Der mit­tel­ba­re Anteils­eig­ner – und die ver­deck­te Gewinnausschüttung

Eine Per­son, die an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist, wel­che ihrer­seits Gesell­schaf­te­rin einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ist, ist bei Prü­fung einer vGA nicht als „Anteils­eig­ner“ der zuwen­den­den Kapi­tal­ge­sell­schaft zu behan­deln. Denn Gesell­schaf­ter (Anteils­eig­ner) gemäß § 20 Abs. 2a des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) sind ent­we­der der zivil­recht­li­che Inha­ber (§ 39 Abs. 1 AO) oder als

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Auf­nah­me neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Altgesellschafter

Wird ein neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Alt­ge­sell­schaf­ter in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft auf­ge­nom­men, erfüllt die­ser Vor­gang auch dann nicht die Vor­aus­set­zun­gen des § 24 Abs. 1 UmwStG, wenn die Zuzah­lung in ein der deut­schen Besteue­rung unter­lie­gen­des Betriebs­ver­mö­gen der Alt­ge­sell­schaf­ter gelangt. Wird ein Betrieb, Teil­be­trieb oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teil der­art in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft eingebracht,

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Über­ga­be von Antei­len an gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaften

Die Über­ga­be von Antei­len an gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist nicht nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG 2008 begüns­tigt. Begüns­tigt sind gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. a EStG aus­drück­lich nur „Ver­sor­gungs­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit der Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, die eine Tätig­keit im Sin­ne der §§

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Schul­d­er­lass beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Personengesellschaft

Bei einem Wech­sel der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ist der Ertrag aus einem For­de­rungs­ver­zicht der Gesell­schafts­gläu­bi­ger dem Neu­ge­sell­schaf­ter zuzu­rech­nen, wenn nach den im kon­kre­ten Fall getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten anstel­le des Alt­ge­sell­schaf­ters wirt­schaft­lich tra­gen soll­te. Ist ver­ein­bart, dass der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten nicht wirt­schaft­lich tra­gen soll, so

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Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­be­sitz-KG – Grund­er­werb­steu­er und Anschaffungskosten

Die infol­ge eines Wech­sels im Gesell­schaf­ter­be­stand aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern stel­len kei­ne Anschaffungs(neben)kosten der erwor­be­nen Kom­man­dit­an­tei­le oder des vor­han­de­nen Grund­be­sit­zes der Objekt­ge­sell­schaft dar, die in Höhe der AfA abzu­set­zen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 EStG) wären. Wel­che Auf­wen­dun­gen zu den Anschaf­fungs­kos­ten zäh­len, bestimmt sich für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung und ins­be­son­de­re auch

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Die Auf­la­ge im Steu­er­straf­ver­fah­ren gegen einen Gesell­schaf­ter – und ihre Zah­lung durch die GbR

Die Zah­lung der gegen einen Gesell­schaf­ter im Steu­er­straf­ver­fah­ren fest­ge­setz­ten Auf­la­ge durch eine GbR ermög­licht kei­nen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft. Denn die von der GbR für den Gesell­schaf­ter gezahl­te Auf­la­ge nach § 153a StPO gehört zu den nicht­ab­zieh­ba­ren Kos­ten der pri­va­ten Lebens­füh­rung des Gesell­schaf­ters (§ 12 Nr. 4 EStG) und min­dert den

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Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Grunderwerbsteuer

Bei einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft unter­liegt die Ände­rung ihres Gesell­schaf­ter­be­stan­des der Grund­er­werb­steu­er, wenn 95 % der Antei­le am Ver­mö­gen der Per­so­nen­ge­sell­schaft inner­halb von fünf Jah­ren unmit­tel­bar oder mit­tel­bar auf neue Gesell­schaf­ter über­ge­hen (§ 1 Abs. 2a des Grund­er­werb­steu­er­ge­set­zes). Der Bun­des­fi­nanz­hof hat nun die Anfor­de­run­gen prä­zi­siert, unter denen eine mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer

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Schuld­zin­sen­ab­zug bei fremd­fi­nan­zier­ter Gewinn­aus­schüt­tung in der Personengesellschaft

Auch nach Ein­füh­rung von § 4 Abs. 4a EStG bedarf es zunächst einer Prü­fung, ob der Finan­zie­rungs­auf­wand betrieb­lich ver­an­lasst ist. § 4 Abs. 4a EStG ist inso­weit nicht lex spe­cia­lis für einen Schuld­zin­sen­ab­zug im betrieb­li­chen Bereich gegen­über der allg. Rege­lung in § 4 Abs. 4 EStG. § 4 Abs. 4 EStG sind Betriebs­aus­ga­ben die Auf­wen­dun­gen, die

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Rück­stel­lung für Prü­fung des Jahresabschlusses

Für die Ver­pflich­tung zur Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft darf eine Rück­stel­lung nicht gebil­det wer­den, wenn die­se Ver­pflich­tung aus­schließ­lich durch den Gesell­schafts­ver­trag begrün­det wor­den ist. Gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Han­dels­bi­lanz Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten zu bil­den. Das han­dels­recht­li­che Pas­si­vie­rungs­ge­bot für Ver­bind­lich­keits­rück­stel­lun­gen gehört zu den Grund­sät­zen ordnungsgemäßer

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Bundesfinanzhof (BFH)

Über­nah­me­ver­lust bei Formwechsel

Errech­net sich beim Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Über­nah­me­ver­lust, kann die­ser im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des § 4 Abs. 6 UmwStG i.d.F. des StSenkG 2001/​2002 nicht durch einen sofor­ti­gen Abzug ein­künf­te­min­dernd im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung der Per­so­nen­ge­sell­schaft berück­sich­tigt wer­den. Der Aus­schluss des Über­nah­me­ver­lus­tes lässt es auch nicht mehr zu, die Anschaffungskosten

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Die Straf­an­zei­ge als Aus­schluss­grund in der Zweipersonen-GmbH

Ein schwer­wie­gen­der Ver­stoß gegen gesell­schafter­li­che Loya­li­täts­pflich­ten recht­fer­tigt die Aus­schlie­ßung des Gesell­schaf­ters, der den Ver­stoß begeht. Ein sol­cher Ver­stoß liegt in einer Straf­an­zei­ge, die kein tat­säch­li­ches Gesche­hen schil­dert, wenn in ihr ohne vor­he­ri­ge inner­ge­sell­schaft­li­che Klä­rung die sofor­ti­ge Ver­haf­tung des Mit­ge­sell­schaf­ters gefor­dert wird. Es stellt einen die zwangs­wei­se Aus­schlie­ßung des Gesell­schaf­ters recht­fer­ti­gen­den Grund

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Grund­er­werb­steu­er bei Gesell­schaf­ter­wech­sel und Abspaltung

Der Tat­be­stand des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG ist auch dann erfüllt, wenn die Gesell­schaf­ter­stel­lung einer zu 100 % am Ver­mö­gen einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­lig­ten GmbH auf­grund Abspal­tung auf eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft über­geht, an deren Ver­mö­gen der Allein­ge­sell­schaf­ter der GmbH zu 100 % betei­ligt ist. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine Nicht­er­he­bung der Steuer

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Pen­si­ons­zah­lun­gen an ehe­ma­li­gen Mit­un­ter­neh­mer – und ihre steu­er­li­che Behandlung

Die kor­re­spon­die­ren­de Bilan­zie­rung von Pen­si­ons­an­sprü­chen eines Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters in des­sen Son­der­bi­lanz und der Gesamt­hand­s­bi­lanz ist auch nach Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters fort­zu­füh­ren, weil § 15 Abs. 1 Satz 2 EStG nach dem Aus­schei­den geleis­te­te Pen­si­ons­zah­lun­gen den wäh­rend der Zuge­hö­rig­keit zur Gesell­schaft bezo­ge­nen Son­der­ver­gü­tun­gen gleich­stellt. Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Halb­satz 2 EStG gehören

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Schuld­zin­sen fürs Gesellschafterdarlehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies gilt

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Der Bei­tritt zur grund­be­sit­zen­den Bau­her­ren-KG – und die Grunderwerbsteuer

Die Über­tra­gung eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, der so aus­ge­stal­tet ist, dass sein Erwerb im recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ergeb­nis dem Erwerb des Eigen­tums an einem Grund­stück oder einer Eigen­tums­woh­nung gleich­kommt, kann als Gestal­tungs­miss­brauch ange­se­hen wer­den mit der Fol­ge, dass der Vor­gang nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG i. V. m. §

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Ein­la­dungs­män­gel bei der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer Personengesellschaft

Ver­stö­ße gegen Form, Frist und Inhalt der Ein­be­ru­fung einer Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung kön­nen bei Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten zur Nich­tig­keit des Beschlus­ses füh­ren, wenn der mit den gesell­schafts­ver­trag­li­chen oder gesetz­li­chen Ladungs­be­stim­mun­gen ver­folg­te Zweck, dem ein­zel­nen Gesell­schaf­ter die Vor­be­rei­tung auf die Tages­ord­nungs­punk­te und die Teil­nah­me an der Ver­samm­lung zu ermög­li­chen, ver­ei­telt wird. Der Ein­la­dungs­man­gel führt aber

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Total­ge­winn­pro­gno­se bei geplan­ter Ver­schen­kung eines Personengesellschaftsanteils

Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist es in recht­li­cher Hin­sicht zwei­fel­haft, ob einem Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die erfor­der­li­che Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht fehlt, wenn er plant, die Betei­li­gung nach Erzie­lung eines erwar­te­ten Anteils am Ver­lust und vor der Erzie­lung erwar­te­ter Gewinn­an­tei­le an Ange­hö­ri­ge zu ver­schen­ken, und ob bei Beja­hung die­ser Fra­ge die Über­nah­me von zum

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Inhalts­adres­sat von Fest­stel­lungs­be­schei­den bei dop­pel­stö­cki­gen Personengesellschaften

Sowohl Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO als auch die Beschei­de zur Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO (hier: § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG) sind nicht an die Per­so­nen­ge­sell­schaft selbst, son­dern an die an ihr betei­lig­ten Gesell­schaf­ter (Mit­un­ter­neh­mer) zu rich­ten. Ein

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Grund­er­werb­steu­er beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Personengesellschaft

Geht ein Grund­stück von einer Gesamt­hand auf eine ande­re Gesamt­hand (gege­be­nen­falls nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch nur fik­tiv) über, wird bei Iden­ti­tät der Betei­li­gungs­ver­hält­nis­se die Steu­er nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht erho­ben. Ver­min­dert sich die Höhe des Anteils einer im Zeit­punkt des Grund­stücks­über­gangs an der grund­stücks­er­wer­ben­den Gesamt­hand beteiligten

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die im Kla­ge­ver­fah­ren voll­be­en­de­te Personengesellschaft

Pro­zes­sua­le Rechts­nach­fol­ge einer erst im finanz­ge­richt­li­chen Kla­ge­ver­fah­ren voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft sind die ehe­ma­li­gen Gesell­schaf­ter. Erlischt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt, die der anzu­fech­ten­de Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid betrifft. Die Befug­nis der Personengesellschaft,

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Bundesfinanzhof (BFH)

Kla­ge­be­fug­nis gegen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nach Aus­schei­den des vor­letz­ten Gesellschafters

Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO sind Drit­te bei­zu­la­den (not­wen­di­ge Bei­la­dung), wenn sie an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis der­art betei­ligt sind, dass die Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann. Dies gilt nicht für Mit­be­rech­tig­te, die nach § 48 FGO nicht kla­ge­be­fugt sind (§ 60 Abs. 3 Satz 2 FGO). Gemäß §

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Buch­wert­über­tra­gung zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Personengesellschaften

Ist die feh­len­de Buch­wert­über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gleich­heits­wid­rig? Der I. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls ist nun­mehr die­ser Ansicht und hat daher dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob § 6 Absatz 5 Satz 3 EStG gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz ver­stößt, weil hier­nach eine Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten nicht zum Buchwert

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Die Besitz­ge­sell­schaft als Organträger

Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, die Besitz­un­ter­neh­men im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung (hier: sog. unech­te Betriebs­auf­spal­tung) und ansons­ten nur ver­mö­gens­ver­wal­tend tätig ist, kann Organ­trä­ge­rin sein. Der Organ­trä­ger einer ertrag­steu­er­li­chen Organ­schaft muss nicht bereits zu Beginn des Wirt­schafts­jahrs der Organ­ge­sell­schaft gewerb­lich tätig sein. Organ­trä­ger kann gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 KStG 2002 auch eine

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Steu­er­schuld­ner der Gewer­be­steu­er – Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne nach Umwandlung

Ist die Tätig­keit einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Gewer­be­be­trieb, so ist gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG Steu­er­schuld­ner die Gesell­schaft. Kommt danach § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG zur Anwen­dung, so schließt die­se Vor­schrift als spe­zi­el­le­re Rege­lung die Anwen­dung des § 5 Abs. 1 Satz 1 GewStG aus. Dies bedeu­tet, dass die Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft trotz ihrer Eigen­schaft als

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Beschluss­an­fech­tung des ehe­ma­li­gen Gesellschafters

Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft hat grund­sätz­lich ein Inter­es­se an der Fest­stel­lung der Unwirk­sam­keit eines Gesell­schaf­ter­be­schlus­ses. Dies gilt in der Regel auch über das Bestehen der Gesell­schaft oder die Zuge­hö­rig­keit des Gesell­schaf­ters zu der Gesell­schaft hin­aus. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Rechts­ver­hält­nis­se im Sin­ne des

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Unter­jäh­ri­ges Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters beim Organträger

Das Ein­kom­men einer Organ­ge­sell­schaft ist ent­spre­chend dem all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel nur den Gesell­schaf­tern einer Organ­­trä­­ger-Per­­so­­nen­­ge­­sel­l­­schaft zuzu­rech­nen, die im Zeit­punkt der Ein­kom­mens­zu­rech­nung an der Organ­trä­ge­rin betei­ligt sind. Nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den die ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te und mit ihnen im Zusam­men­hang ste­hen­de ande­re Besteue­rungs­grund­la­gen geson­dert fest­ge­stellt, wenn an den Ein­künf­ten mehrere

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Der unent­gelt­lich erwor­be­nen Nieß­brauchs an einem Anteil an einer Personengesellschaft

Über­trug ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft unent­gelt­lich auf eine ande­re Per­son, die auf sei­ne Ver­an­las­sung zu sei­nen Guns­ten und unter der auf­schie­ben­den Bedin­gung sei­nes Todes sei­nem Ehe­gat­ten einen Nieß­brauch an dem Gesell­schafts­an­teil bestell­te, und trat die auf­schie­ben­de Bedin­gung ein, ist bei der Bemes­sung der gegen den über­le­ben­den Ehegatten

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Vor­steu­er­ab­zug des Gesellschafters

Der V. Senat hält an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung fest, nach der ein Gesell­schaf­ter, der ein Wirt­schafts­gut außer­halb einer eige­nen wirt­schaft­li­chen (unter­neh­me­ri­schen) Tätig­keit nach § 2 UStG erwirbt und die­ses sei­ner Gesell­schaft unent­gelt­lich zur Nut­zung über­lässt, nicht zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt ist. Er stimmt daher der vom XI. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs ange­frag­ten Abweichung

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Das kurz­fris­ti­ge Aus­schei­den aus einer Personengesellschaft

Die Inan­spruch­nah­me des gewer­be­steu­er­li­chen Ver­lust­ab­zugs setzt die unun­ter­bro­che­ne Unter­neh­mer­iden­ti­tät vor­aus, so dass auch kurz­fris­ti­ge Unter­bre­chun­gen –selbst für eine logi­sche Sekun­de– zum Weg­fall des Ver­lust­ab­zugs füh­ren. Nach § 10a Satz 1 GewStG wird der Gewer­be­er­trag um die Fehl­be­trä­ge gekürzt, die sich bei der Ermitt­lung des maß­ge­ben­den Gewer­be­er­trags für die vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zeit­räu­me ergeben

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Bundesfinanzhof

Beginn der sach­li­chen Gewer­be­steu­er­pflicht bei Mitunternehmerschaften

Die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be beginnt erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines Gewer­be­be­trie­bes erfüllt sind (stän­di­ge Recht­spre­chung). Dies gilt für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten unab­hän­gig von der Rechts­form ihrer Gesell­schaf­ter. Die Ein­fü­gung des § 7 Satz 2 GewStG hat zu kei­ner Ände­rung die­ser recht­li­chen Beur­tei­lung geführt. Nach § 2 Abs. 1 GewStG

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