Bundesfinanzhof (BFH)

Über­nah­me­ver­lust bei Formwechsel

Errech­net sich beim Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Über­nah­me­ver­lust, kann die­ser im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des § 4 Abs. 6 UmwStG i.d.F. des StSenkG 2001/​2002 nicht durch einen sofor­ti­gen Abzug ein­künf­te­min­dernd im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung der Per­so­nen­ge­sell­schaft berück­sich­tigt wer­den. Der Aus­schluss des Über­nah­me­ver­lus­tes lässt es auch nicht mehr zu, die Anschaffungskosten

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Die Straf­an­zei­ge als Aus­schluss­grund in der Zweipersonen-GmbH

Ein schwer­wie­gen­der Ver­stoß gegen gesell­schafter­li­che Loya­li­täts­pflich­ten recht­fer­tigt die Aus­schlie­ßung des Gesell­schaf­ters, der den Ver­stoß begeht. Ein sol­cher Ver­stoß liegt in einer Straf­an­zei­ge, die kein tat­säch­li­ches Gesche­hen schil­dert, wenn in ihr ohne vor­he­ri­ge inner­ge­sell­schaft­li­che Klä­rung die sofor­ti­ge Ver­haf­tung des Mit­ge­sell­schaf­ters gefor­dert wird. Es stellt einen die zwangs­wei­se Aus­schlie­ßung des Gesell­schaf­ters recht­fer­ti­gen­den Grund

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Grund­er­werb­steu­er bei Gesell­schaf­ter­wech­sel und Abspaltung

Der Tat­be­stand des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG ist auch dann erfüllt, wenn die Gesell­schaf­ter­stel­lung einer zu 100 % am Ver­mö­gen einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­lig­ten GmbH auf­grund Abspal­tung auf eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft über­geht, an deren Ver­mö­gen der Allein­ge­sell­schaf­ter der GmbH zu 100 % betei­ligt ist. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine Nicht­er­he­bung der Steuer

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Pen­si­ons­zah­lun­gen an ehe­ma­li­gen Mit­un­ter­neh­mer – und ihre steu­er­li­che Behandlung

Die kor­re­spon­die­ren­de Bilan­zie­rung von Pen­si­ons­an­sprü­chen eines Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters in des­sen Son­der­bi­lanz und der Gesamt­hand­s­bi­lanz ist auch nach Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters fort­zu­füh­ren, weil § 15 Abs. 1 Satz 2 EStG nach dem Aus­schei­den geleis­te­te Pen­si­ons­zah­lun­gen den wäh­rend der Zuge­hö­rig­keit zur Gesell­schaft bezo­ge­nen Son­der­ver­gü­tun­gen gleich­stellt. Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Halb­satz 2 EStG gehören

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Schuld­zin­sen fürs Gesellschafterdarlehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies gilt

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Der Bei­tritt zur grund­be­sit­zen­den Bau­her­ren-KG – und die Grunderwerbsteuer

Die Über­tra­gung eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, der so aus­ge­stal­tet ist, dass sein Erwerb im recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ergeb­nis dem Erwerb des Eigen­tums an einem Grund­stück oder einer Eigen­tums­woh­nung gleich­kommt, kann als Gestal­tungs­miss­brauch ange­se­hen wer­den mit der Fol­ge, dass der Vor­gang nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG i. V. m. §

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Ein­la­dungs­män­gel bei der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer Personengesellschaft

Ver­stö­ße gegen Form, Frist und Inhalt der Ein­be­ru­fung einer Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung kön­nen bei Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten zur Nich­tig­keit des Beschlus­ses füh­ren, wenn der mit den gesell­schafts­ver­trag­li­chen oder gesetz­li­chen Ladungs­be­stim­mun­gen ver­folg­te Zweck, dem ein­zel­nen Gesell­schaf­ter die Vor­be­rei­tung auf die Tages­ord­nungs­punk­te und die Teil­nah­me an der Ver­samm­lung zu ermög­li­chen, ver­ei­telt wird. Der Ein­la­dungs­man­gel führt aber

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Total­ge­winn­pro­gno­se bei geplan­ter Ver­schen­kung eines Personengesellschaftsanteils

Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist es in recht­li­cher Hin­sicht zwei­fel­haft, ob einem Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die erfor­der­li­che Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht fehlt, wenn er plant, die Betei­li­gung nach Erzie­lung eines erwar­te­ten Anteils am Ver­lust und vor der Erzie­lung erwar­te­ter Gewinn­an­tei­le an Ange­hö­ri­ge zu ver­schen­ken, und ob bei Beja­hung die­ser Fra­ge die Über­nah­me von zum

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Inhalts­adres­sat von Fest­stel­lungs­be­schei­den bei dop­pel­stö­cki­gen Personengesellschaften

Sowohl Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO als auch die Beschei­de zur Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO (hier: § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG) sind nicht an die Per­so­nen­ge­sell­schaft selbst, son­dern an die an ihr betei­lig­ten Gesell­schaf­ter (Mit­un­ter­neh­mer) zu rich­ten. Ein

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Grund­er­werb­steu­er beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Personengesellschaft

Geht ein Grund­stück von einer Gesamt­hand auf eine ande­re Gesamt­hand (gege­be­nen­falls nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch nur fik­tiv) über, wird bei Iden­ti­tät der Betei­li­gungs­ver­hält­nis­se die Steu­er nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht erho­ben. Ver­min­dert sich die Höhe des Anteils einer im Zeit­punkt des Grund­stücks­über­gangs an der grund­stücks­er­wer­ben­den Gesamt­hand beteiligten

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die im Kla­ge­ver­fah­ren voll­be­en­de­te Personengesellschaft

Pro­zes­sua­le Rechts­nach­fol­ge einer erst im finanz­ge­richt­li­chen Kla­ge­ver­fah­ren voll­be­en­de­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft sind die ehe­ma­li­gen Gesell­schaf­ter. Erlischt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt, die der anzu­fech­ten­de Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid betrifft. Die Befug­nis der Personengesellschaft,

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Bundesfinanzhof (BFH)

Kla­ge­be­fug­nis gegen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nach Aus­schei­den des vor­letz­ten Gesellschafters

Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO sind Drit­te bei­zu­la­den (not­wen­di­ge Bei­la­dung), wenn sie an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis der­art betei­ligt sind, dass die Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann. Dies gilt nicht für Mit­be­rech­tig­te, die nach § 48 FGO nicht kla­ge­be­fugt sind (§ 60 Abs. 3 Satz 2 FGO). Gemäß §

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Buch­wert­über­tra­gung zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Personengesellschaften

Ist die feh­len­de Buch­wert­über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gleich­heits­wid­rig? Der I. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls ist nun­mehr die­ser Ansicht und hat daher dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob § 6 Absatz 5 Satz 3 EStG gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz ver­stößt, weil hier­nach eine Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten nicht zum Buchwert

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Die Besitz­ge­sell­schaft als Organträger

Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, die Besitz­un­ter­neh­men im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung (hier: sog. unech­te Betriebs­auf­spal­tung) und ansons­ten nur ver­mö­gens­ver­wal­tend tätig ist, kann Organ­trä­ge­rin sein. Der Organ­trä­ger einer ertrag­steu­er­li­chen Organ­schaft muss nicht bereits zu Beginn des Wirt­schafts­jahrs der Organ­ge­sell­schaft gewerb­lich tätig sein. Organ­trä­ger kann gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 KStG 2002 auch eine

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Steu­er­schuld­ner der Gewer­be­steu­er – Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne nach Umwandlung

Ist die Tätig­keit einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Gewer­be­be­trieb, so ist gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG Steu­er­schuld­ner die Gesell­schaft. Kommt danach § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG zur Anwen­dung, so schließt die­se Vor­schrift als spe­zi­el­le­re Rege­lung die Anwen­dung des § 5 Abs. 1 Satz 1 GewStG aus. Dies bedeu­tet, dass die Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft trotz ihrer Eigen­schaft als

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Beschluss­an­fech­tung des ehe­ma­li­gen Gesellschafters

Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft hat grund­sätz­lich ein Inter­es­se an der Fest­stel­lung der Unwirk­sam­keit eines Gesell­schaf­ter­be­schlus­ses. Dies gilt in der Regel auch über das Bestehen der Gesell­schaft oder die Zuge­hö­rig­keit des Gesell­schaf­ters zu der Gesell­schaft hin­aus. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Rechts­ver­hält­nis­se im Sin­ne des

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Unter­jäh­ri­ges Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters beim Organträger

Das Ein­kom­men einer Organ­ge­sell­schaft ist ent­spre­chend dem all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel nur den Gesell­schaf­tern einer Organ­­trä­­ger-Per­­so­­nen­­ge­­sel­l­­schaft zuzu­rech­nen, die im Zeit­punkt der Ein­kom­mens­zu­rech­nung an der Organ­trä­ge­rin betei­ligt sind. Nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den die ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te und mit ihnen im Zusam­men­hang ste­hen­de ande­re Besteue­rungs­grund­la­gen geson­dert fest­ge­stellt, wenn an den Ein­künf­ten mehrere

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Der unent­gelt­lich erwor­be­nen Nieß­brauchs an einem Anteil an einer Personengesellschaft

Über­trug ein Gesell­schaf­ter sei­ne Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft unent­gelt­lich auf eine ande­re Per­son, die auf sei­ne Ver­an­las­sung zu sei­nen Guns­ten und unter der auf­schie­ben­den Bedin­gung sei­nes Todes sei­nem Ehe­gat­ten einen Nieß­brauch an dem Gesell­schafts­an­teil bestell­te, und trat die auf­schie­ben­de Bedin­gung ein, ist bei der Bemes­sung der gegen den über­le­ben­den Ehegatten

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Vor­steu­er­ab­zug des Gesellschafters

Der V. Senat hält an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung fest, nach der ein Gesell­schaf­ter, der ein Wirt­schafts­gut außer­halb einer eige­nen wirt­schaft­li­chen (unter­neh­me­ri­schen) Tätig­keit nach § 2 UStG erwirbt und die­ses sei­ner Gesell­schaft unent­gelt­lich zur Nut­zung über­lässt, nicht zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt ist. Er stimmt daher der vom XI. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs ange­frag­ten Abweichung

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Das kurz­fris­ti­ge Aus­schei­den aus einer Personengesellschaft

Die Inan­spruch­nah­me des gewer­be­steu­er­li­chen Ver­lust­ab­zugs setzt die unun­ter­bro­che­ne Unter­neh­mer­iden­ti­tät vor­aus, so dass auch kurz­fris­ti­ge Unter­bre­chun­gen –selbst für eine logi­sche Sekun­de– zum Weg­fall des Ver­lust­ab­zugs füh­ren. Nach § 10a Satz 1 GewStG wird der Gewer­be­er­trag um die Fehl­be­trä­ge gekürzt, die sich bei der Ermitt­lung des maß­ge­ben­den Gewer­be­er­trags für die vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zeit­räu­me ergeben

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Bundesfinanzhof (BFH)

Beginn der sach­li­chen Gewer­be­steu­er­pflicht bei Mitunternehmerschaften

Die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be beginnt erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines Gewer­be­be­trie­bes erfüllt sind (stän­di­ge Recht­spre­chung). Dies gilt für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten unab­hän­gig von der Rechts­form ihrer Gesell­schaf­ter. Die Ein­fü­gung des § 7 Satz 2 GewStG hat zu kei­ner Ände­rung die­ser recht­li­chen Beur­tei­lung geführt. Nach § 2 Abs. 1 GewStG

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Anschaf­fungs­kos­ten nach Umwand­lung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Personengesellschaft

Die Anschaf­fungs­kos­ten einer nicht wesent­li­chen GmbH-Betei­­li­­gung sind bei einer spä­te­ren Ver­äu­ße­rung der Antei­le nicht zu berück­sich­ti­gen, nach­dem die GmbH zuvor form­wech­selnd in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft umge­wan­delt wor­den ist. Die ursprüng­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten eines nicht wesent­lich betei­lig­ten Gesell­schaf­ters für den Erwerb der Gesell­schafts­an­tei­le einer GmbH min­dern, nach­dem die GmbH form­wech­selnd in eine Personengesellschaft

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Zuord­nung von Ver­bind­lich­kei­ten bei Ein­brin­gung eines Teil­be­trie­bes in eine Personengesellschaft

Die Wert­min­de­rung eines ein­ge­brach­ten Teil­be­triebs in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zum Zwe­cke der Wert­an­pas­sung durch die Zuord­nung von nega­ti­ven neu­tra­lem Ver­mö­gen (Ver­bind­lich­kei­ten) stellt kei­nen Miss­brauch von Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten dar und führt jeden­falls dann nicht zu einem steu­er­pflich­ti­gen Gewinn, wenn die rea­li­sier­ten stil­len Reser­ven steu­er­ver­strickt blei­ben; auch ein steu­er­ba­rer Umsatz liegt in die­sen Fällen

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Ände­rung im Gesell­schaf­ter­be­stand einer grund­be­sit­zen­den Personengesellschaft

Die Über­tra­gung von min­des­tens 95 % der Antei­le an einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ist auch dann nach § 1 Abs. 2a GrEStG steu­er­bar, wenn der (Alt-)Gesellschafter nach der Über­tra­gung der Antei­le wei­ter mit­tel­bar im vol­len Umfang an der grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt bleibt. Die nach § 1 Abs. 2a GrEStG ent­stan­de­ne Grund­er­werb­steu­er wird nach §

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Weg­fall der Unter­neh­mens­iden­ti­tät einer gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaft

Ein Gewer­be­ver­lust kann nach § 10a GewStG (nur) dann abge­zo­gen wer­den, wenn der im Kür­zungs­jahr bestehen­de Gewer­be­be­trieb iden­tisch ist mit dem Gewer­be­be­trieb, der im Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr bestan­den hat – Unter­neh­mens­iden­ti­tät –. Stets kommt es für die Fra­ge der Iden­ti­tät der Betä­ti­gun­gen auf das Gesamt­bild an, das sich aus den wesent­li­chen Merkmalen

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus der Ein­brin­gung einer frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis in eine Personengesellschaft

Wird die Ein­zel­pra­xis eines Arz­tes in eine GbR ein­ge­bracht und wer­den deren Wirt­schafts­gü­ter erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum als dem der Ein­brin­gung in der Eröff­nungs­bi­lanz der GbR erfasst, stellt die Erstel­lung und Ein­rei­chung der Eröff­nungs­bi­lanz ein Ereig­nis mit steu­er­li­cher Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit i.S. des § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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