1 verletztes Pferd im Stall - und die Haftung der anderen Tierhalter

1 ver­letz­tes Pferd im Stall – und die Haf­tung der ande­ren Tier­hal­ter

Der Umstand der blo­ßen Anwe­sen­heit eines ver­letz­ten Tie­res unter einer Mehr­heit von Pfer­den, unter denen es zu nicht näher zu beschrei­ben­den Schwie­rig­kei­ten gekom­men ist, reicht als Anknüp­fungs­punkt für eine gesamt­schuld­ne­ri­sche Haf­tung der übri­gen Pfer­de­hal­ter nicht aus. Inso­weit hat sich viel­mehr zugleich das Beweis­ri­si­ko ver­wirk­licht, dass die Hal­te­rin des ver­letz­ten Pfer­des

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Der "hengstische" Ausbruch eines Wallachs

Der "hengs­ti­sche" Aus­bruch eines Wal­lachs

Für den durch einen Aus­bruch "hengs­tisch" aggres­si­ven Ver­hal­tens eines Wal­lachs ent­stan­de­nen Scha­den kann der Tier­hal­ter nicht vom Tier­hü­ter haft­bar gemacht wer­den, der den Wal­lach beauf­sich­ti­gen und von ihm aus­ge­hen­de Gefah­ren abwen­den soll­te. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pfer­de­hal­te­rin ent­schie­den, deren Wal­lach beim Tier­hü­ter eine

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Der Reitunfall

Der Reit­un­fall

Nicht jeder Sturz eines Rei­ters ist auf ein tie­ri­sches Ver­hal­ten zurück­zu­füh­ren, einen Sturz kann auch der Rei­ter allein ver­ur­sa­chen. Für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Tier­hal­ter muss der Unfall auf ein der tie­ri­schen Natur ent­spre­chen­des unbe­re­chen­ba­ren Ver­hal­ten des Pfer­des zurück­zu­füh­ren sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier

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Der Pferdestall im Wohngebiet

Der Pfer­de­stall im Wohn­ge­biet

Die Hal­tung von Pfer­den ent­spricht grund­sätz­lich nicht der Eigen­art eines all­ge­mei­nen Wohn­ge­biets. Nur in beson­ders gela­ger­ten Fäl­len kann dort auch eine Pfer­de­hal­tung zuläs­sig sein, etwa wenn ein Pfer­de­stall auf einem weit­räu­mi­gen Grund­stück der­art am Orts­rand errich­tet sei, dass er mehr der frei­en Land­schaft als einem Wohn­ge­biet zuge­ord­net wer­den kann. Mit

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Pflichten eines Pferdepensionsinhabers

Pflich­ten eines Pfer­de­pen­si­ons­in­ha­bers

Erkrankt ein Pferd, das sich in einer Pfer­de­pen­si­on befin­det, liegt dann kei­ne Pflicht­ver­let­zung des Pen­si­ons­in­ha­bers vor, wenn sich auf­grund der Nicht­er­reich­bar­keit des Pfer­de­ei­gen­tü­mers die Behand­lung des Tie­res ver­zö­gert. So das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pfer­de­ei­gen­tü­me­rin, die vom Pen­si­ons­in­ha­ber Scha­dens­er­satz für ihr Pferd ein­ge­klagt hat. Das Pferd

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Unterhaltskosten eines nicht mehr zu nutzenden Pferdes

Unter­halts­kos­ten eines nicht mehr zu nut­zen­den Pfer­des

Ist ein Pferd bei einem Ver­kehrs­un­fall so schwer ver­letzt wor­den, dass es nicht mehr als Reit­pferd genutzt wer­den kann, besteht kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz auf Erstat­tung der wei­te­ren Unter­halts- und Unter­stell­kos­ten für das Pferd. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart ent­schie­de­nen Fall ver­langt die Klä­ge­rin von den Beklag­ten nach einem

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