Das verkaufte Reitpferd - und der ausgeheilte Rippenbruch

Das ver­kauf­te Reit­pferd – und der aus­ge­heil­te Rip­pen­bruch

Der Ver­käu­fer eines Tie­res hat, sofern eine anders­lau­ten­de Beschaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung nicht getrof­fen wird, (ledig­lich) dafür ein­zu­ste­hen, dass das Tier bei Gefahr­über­gang nicht krank ist und sich auch nicht in einem (eben­falls ver­trags­wid­ri­gen) Zustand befin­det, auf­grund des­sen bereits die Sicher­heit oder zumin­dest die hohe Wahr­schein­lich­keit besteht, dass es als­bald erkran­ken wird und

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Die Versteigerung eines

Die Ver­stei­ge­rung eines "nicht mehr neu­en" Pfer­des – und die Gewähr­leis­tungs­frist

Bei Tie­ren ist im Rah­men der Abgren­zung "neu"/"neu her­ge­stellt" und "gebraucht" im Sin­ne der § 474 Abs. 2 Satz 2, § 309 Nr. 8 Buchst. b Dop­pel­buchst. ff BGB nicht nur eine nut­zungs, son­dern auch eine rein lebens­al­ters­be­ding­te Stei­ge­rung des Sach­män­gel­ri­si­kos zu berück­sich­ti­gen . Für die Fra­ge, ab wel­chem Zeit­punkt ein noch

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Ein Mangel des Pferdes

Ein Man­gel des Pfer­des

Stellt sich – trotz Pro­be­ritt – nach dem Kauf ein Pferd als schwie­rig her­aus, kann das zu einem Rück­tritt vom Kauf­ver­trag berech­ti­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Rei­te­rin ent­schie­den, die statt eines umgäng­li­chen Pfer­des ein sen­si­bles, schwie­ri­ges Tier erstan­den hat­te. Mit 58 Jah­ren hat­te

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Das hochpreisige Dressurpferd - und die Sachmängelhaftung

Das hoch­prei­si­ge Dres­sur­pferd – und die Sach­män­gel­haf­tung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit Fra­gen der Sach­män­gel­ge­währ­leis­tung beim Pfer­de­kauf sowie der Unter­neh­mer­ei­gen­schaft eines ein sol­ches Pferd ver­kau­fen­den Reit­leh­rers und Pfer­de­aus­bil­ders zu befas­sen – und dabei Son­der­re­ge­lun­gen für hoch­prei­si­ge Dres­sur­pfer­de ver­neint: Dem lag ein Fall aus dem Mün­che­ner Umland zugrun­de: Der Käu­fer kauf­te Ende des Jah­res 2010 auf­grund eines

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Latenter Pferdemangel

Laten­ter Pfer­de­man­gel

Mit der Beweis­last­um­kehr hin­sicht­lich eines laten­ten Man­gels beim Ver­brauchs­gü­ter­kauf hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es hier­bei um eine Vor­schä­di­gung der Seh­nen eines Pfer­des als Ursa­che einer aku­ten Ver­let­zung: Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs muss der Käu­fer beim Ver­brauchs­gü­ter­kauf bewei­sen, dass bin­nen sechs Mona­ten seit Gefahr­über­gang

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