Kos­ten einer Heim­un­ter­brin­gung – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Kos­ten einer Heim­un­ter­brin­gung stel­len kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung i.S.d. § 33 EStG dar, wenn ein Steu­er­pflich­ti­ger ledig­lich aus Alters­grün­den in ein Alten­heim umge­zo­gen ist und erst wäh­rend des Heim­auf­ent­halts krank und pfle­ge­be­dürf­tig wird. Nach § 33 Abs. 1 EStG wird die Ein­kom­men­steu­er auf Antrag ermä­ßigt, wenn einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als

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Pfle­ge­be­dürf­tig­keit und Pfle­ge­stu­fe – in der sozia­len und in der pri­va­ten Pfle­ge­ver­si­che­rung

Pri­va­te und sozia­le Pfle­ge­ver­si­che­rung fol­gen über­ein­stim­men­den Grund­sät­zen: jeder Ein­woh­ner ist pflicht­ver­si­chert, die Pfle­ge­ver­si­che­rung folgt der Kran­ken­ver­si­che­rung, die Leis­tun­gen stim­men über­ein und für gericht­li­che Strei­tig­kei­ten sind die Sozi­al­ge­rich­te zustän­dig. Auch die Begut­ach­tung als Grund­la­ge für die Ein­stu­fung der Betrof­fe­nen in eine der drei Pfle­ge­stu­fen muss nach dem Wil­len des Gesetz­ge­bers nach

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Eine Wohn­ge­mein­schaft von Inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­gen

Das Säch­si­sche Betreu­ungs- und Wohn­qua­li­täts­ge­setz (Saechs­Be­WoG) fin­det auf eine Wohn­ge­mein­schaft inten­siv pfle­ge­be­du­erf­ti­ger Men­schen kei­ne Anwen­dung, wenn im kon­kre­ten Fall eine hin­rei­chen­de Unab­hän­gig­keit der Bewoh­ner von dem sie ver­sor­gen­den Pfle­ge­dienst gege­ben ist, der nicht mit dem Ver­mie­ter der Woh­nun­gen iden­tisch ist. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den in zwei hier vor­lie­gen­den Fäl­len

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Die Apart­ment-Ver­mie­tung an pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen

Wer­den Apart­ments an pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen, wie Demenz­kran­ke ver­mie­tet, die prak­tisch kei­nen ande­ren als den mit der Ver­mie­te­rin seit Jah­ren koope­rie­ren­den Dienst mit der Pfle­ge beauf­tra­gen kön­nen, ohne ihr Apart­ment auf­ge­ben zu müs­sen, liegt eine heim­ar­ti­ge Unter­brin­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Über­gang des Unter­halts­an­spruchs bei behin­der­ten voll­jäh­ri­gen Kin­dern

Nach § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB XII geht der zivil­recht­li­che Unter­halts­an­spruch eines Sozi­al­hil­fe­be­rech­tig­ten bis zur Höhe der geleis­te­ten Auf­wen­dun­gen mit dem unter­halts­recht­li­chen Aus­kunfts­an­spruch auf den Trä­ger der Sozi­al­hil­fe über. § 94 Abs. 2 Satz 1 SGB XII sieht eine Aus­nah­me von die­sem gene­rel­len Anspruchs­über­gang für die Eltern behin­der­ter oder pfle­ge­be­dürf­ti­ger Kin­der vor.

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