Familie

Zah­lung aus öffent­li­chen Mit­teln an die Pfle­ge­el­tern – bei Zwi­schen­schal­tung eines frei­en Trä­gers der Jugendhilfe

Eine Zah­lung aus öffent­li­chen Mit­teln i.S. des § 3 Nr. 11 Satz 1 EStG an eine Pfle­ge­per­son kann bei Zwi­schen­schal­tung eines frei­en Trä­gers der Jugend­hil­fe nur vor­lie­gen, wenn das zustän­di­ge Jugend­amt weiß, ob und in wel­cher Höhe der freie Trä­ger einen Eigen­an­teil ein­be­hält, dies bil­ligt und ihm gegen den frei­en Trä­ger ein

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Teddybär

Her­aus­nah­me aus der Pfle­ge­fa­mi­lie wegen Kin­des­wohl­ge­fähr­dung – durch den Vormund

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Kin­des erfolg­reich, die eine gericht­li­che Rück­füh­rungs­an­ord­nung nach des­sen Her­aus­nah­me aus sei­ner Pfle­ge­fa­mi­lie durch den (Amts-)Vormund betraf: Der Aus­gangs­sach­ver­halt Der im Jahr 2014 gebo­re­ne und durch das Jugend­amt als Amts­vor­mund ver­tre­te­ne Kind wur­de weni­ge Tage nach sei­ner Geburt in den Haus­halt der Pflegeeltern,

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Unter­brin­gung in einer Pfle­ge­fa­mi­lie – und die Unter­rich­tungs­pflicht des Jugendamtes

Die sich aus § 37 Abs. 1 SGB VIII erge­ben­de Ver­pflich­tung des Jugend­amts, die leib­li­chen Eltern über die Unter­brin­gung des Kin­des in einer Pfle­ge­fa­mi­lie zu unter­rich­ten, hat nicht den Zweck, den Kin­des­va­ter vor der Zah­lung nicht mehr geschul­de­ten Kin­­des- und Betreu­ungs­un­ter­halts an sei­ne geschie­de­ne Ehe­frau zu schüt­zen. Die beson­de­re, sich aus

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Der Ent­zug der elter­li­chen Sor­ge – und die Tren­nung von Eltern und Kin­dern mit­tels „Inob­hut­nah­me“

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann. Eine Tren­nung der Kin­der von ihren Eltern stellt den stärks­ten Ein­griff in die­ses Recht dar. Der

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Die Pfle­ge­fa­mi­lie, das Sor­ge­recht der Eltern – und das Ver­fah­ren zur Verbleibensanordnung

Der Eltern­teil, dem u.a. das Auf­ent­halts­be­stim­mungs­recht ent­zo­gen wor­den ist, der aber noch über Teil­be­rei­che des Sor­ge­rechts ver­fügt, ist in dem von den Pfle­ge­el­tern und dem Ergän­zungs­pfle­ger geführ­ten Ver­fah­ren auf Anord­nung des Ver­bleibs des Kin­des in der Pfle­ge­fa­mi­lie nach § 1632 Abs. 4 BGB grund­sätz­lich zu betei­li­gen. Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG

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Rück­füh­rung eines Kin­des aus einer Pflegefamilie

Lebt ein Kind in einer Pfle­ge­fa­mi­lie und ver­lan­gen die Eltern die Rück­füh­rung des Kin­des, muss der Erlass einer Ver­blei­bens­an­ord­nung nach § 1632 Abs. 4 BGB als im Ver­hält­nis zu einem Sor­ge­rechts­ent­zug mil­de­res Mit­tel erwo­gen wer­den. Ergibt sich die Gefähr­dung des Kin­des­wohls allein dar­aus, dass das Kind zur Unzeit aus der Pflegefamilie

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Das Kin­des­wohl und das Ver­blei­ben in der Pflegefamilie

Im Mit­tel­punkt der bei einer Ver­blei­bens­an­ord­nung nach § 1632 Abs.4 BGB erfor­der­li­chen Inter­es­sen­ab­wä­gung steht das Wohl des bei Pfle­ge­el­tern unter­ge­brach­ten Kin­des. Allein der Umstand eines lan­gen Ver­bleibs des Kin­des in der Pfle­ge­fa­mi­lie (hier: 3 Jah­re) genügt nicht, dass ein Scha­den für das Kind durch eine Rück­füh­rung in die Her­kunfts­fa­mi­lie mit überwiegender

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Sozi­al­päd­ago­gi­sche Lebensgemeinschaften

Bei einer sozi­al­päd­ago­gi­schen Lebens­ge­mein­schaft sind die Auf­wen­dun­gen für Gemein­schafts­räu­me, die sowohl der eige­nen Wohn­nut­zung des Steu­er­pflich­ti­gen und sei­ner Fami­lie wie auch der (ent­gelt­li­chen) Betreu­ung der in die Fami­lie inte­grier­ten frem­den Kin­der die­nen, regel­mä­ßig nach der Zahl der der Haus­halts­ge­mein­schaft zuge­hö­ri­gen Per­so­nen auf­zu­tei­len und damit antei­lig zum Wer­bungs­kos­ten­ab­zug bei den Einkünften

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Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die bis­he­ri­gen Rege­lun­gen zur ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Behand­lung von im Rah­men der Kin­­der­­ta­­ges- und der Voll­zeit­pfle­ge ver­ein­nahm­ten Gel­dern überarbeitet.

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Steu­er­li­che Behand­lung von Pflegefamilien

Geld­leis­tun­gen für die Betreu­ung von Kin­dern in Voll­zeit­pfle­ge sind auch zukünf­tig von der Ein­kom­men­steu­er frei­ge­stellt. Erst wenn mehr als sechs Kin­der (frü­her: fünf Kin­der) im Haus­halt auf­ge­nom­men wer­den, wird von einer steu­er­pflich­ti­gen Erwerbs­tä­tig­keit aus­ge­gan­gen und zwar unab­hän­gig von der Höhe des erhal­te­nen Pfle­ge­gel­des. Unter­halb die­ser Sechs-Kin­­der-Gren­­ze sind Pfle­ge­fa­mi­li­en nicht als

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