Kin­der­geld fürs Pfle­ge­kind – und die Haus­halts­auf­nah­me

Die Berück­sich­ti­gung als Pfle­ge­kind (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG) setzt eine Haus­halts­auf­nah­me vor­aus. § 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG lau­tet seit der Ände­rung durch das Zwei­te Gesetz zur Ände­rung steu­er­li­cher Vor­schrif­ten (Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2003) ‑ab Okto­ber 2014- wie folgt: "Kin­der sind … 2. Pfle­ge­kin­der (Per­so­nen, mit denen der Steu­er­pflich­ti­ge durch ein fami­li­en­ähn­li­ches,

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Groß­el­tern­pfle­ge – und die Kür­zung des Pfle­ge­gel­des

Die Kür­zung des Pfle­ge­gel­des, das einer Groß­mutter als Pfle­ge­per­son für die Pfle­ge und Erzie­hung ihres Enkels grund­sätz­lich zusteht, setzt vor­aus, dass die­se nach den Maß­stä­ben des zivil­recht­li­chen Unter­halts­rechts in der Lage ist, dem Enkel Unter­halt zu gewäh­ren. Bei der Ermitt­lung der unter­halts­recht­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit ist auch ein etwai­ger Unter­halts­an­spruch der Pfle­ge­per­son

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­re­chen­grö­ßen: Bei­trä­ge und Grenz­wer­te 2015

Auch für das Kalen­der­jahr 2015 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te, Bei­trags­sät­ze und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und die Leis­tungs­be­trä­ge nach­fol­gend zusam­men­ge­stellt, und zwar unab­hän­gig davon, ob eine Ände­rung ein­ge­tre­ten ist oder nicht. Die nach­fol­gen­den Tabel­len geben die für das Kalen­der­jahr

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Pfle­ge­geld für die Groß­el­tern

Groß­el­tern kön­nen gegen­über dem Trä­ger der Jugend­hil­fe auch dann einen Anspruch auf Über­nah­me der Auf­wen­dun­gen für die Voll­zeit­pfle­ge von Enkel­kin­dern haben, wenn sie das Jugend­amt nicht ernst­haft vor die Alter­na­ti­ve stel­len, für ihre Ent­loh­nung zu sor­gen oder auf ihre Betreu­ungs­diens­te zu ver­zich­ten. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall nahm

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Häus­li­che Pfle­ge durch Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge – und das Pfle­ge­geld

Die gerin­ge­ren Geld­leis­tun­gen der gesetz­li­chen Pfle­ge­ver­si­che­rung bei häus­li­cher Pfle­ge durch Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge gegen­über den Geld­leis­tun­gen beim Ein­satz bezahl­ter Pfle­ge­kräf­te ver­sto­ßen nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht gegen das Grund­ge­setz. Weder der Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) noch der Schutz von Ehe und Fami­lie (Art. 6 Abs. 1 GG) erfor­dert hier­nach eine Anhe­bung des Pfle­ge­gel­des

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Die Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht bei häus­li­cher Pfle­ge

Beträgt der Pfle­ge­um­fang eines Pfleg­be­dürf­ti­gen, der in sei­ner häus­li­chen Umge­bung nicht erwerbs­mä­ßig gepflegt wird, wenigs­tens 14 Wochen­stun­den, besteht Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht. Dabei ist bei der Fest­stel­lung der benö­tig­ten Wochen­stun­den­zahl auf die schlüs­si­gen und glaub­haft gemach­ten Anga­ben der Pfle­ge­per­son oder des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen abzu­stel­len, wenn der Medi­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­kas­sen (MDK) den erfor­der­li­chen Umfang

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Pfle­ge­geld post mor­tem

Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten eines Ver­si­cher­ten nicht statt­ge­fun­den hat und hier­für auch kein Anlass bestan­den hat. Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten

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Pfle­ge­geld und die psy­chi­sche Betreu­ung eines lebens­be­droh­lich Erkrank­ten

Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten eines Ver­si­cher­ten nicht statt­ge­fun­den hat und hier­für auch kein Anlass bestan­den hat. Pfle­ge rich­tet sich nach den Ver­rich­tun­gen des § 14 SGB XI und umfasst daher nicht die psy­chi­sche Betreu­ung eines

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Bei­trä­ge und Grenz­wer­te in der Sozi­al­ver­si­che­rung 2013

Auch für das Kalen­der­jahr 2013 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te, Bei­trags­sät­ze und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und die Leis­tungs­be­trä­ge nach­fol­gend zusam­men­ge­stellt, und zwar unab­hän­gig davon, ob eine Ände­rung ein­ge­tre­ten ist oder nicht. Die nach­fol­gen­den Tabel­len geben die für das Kalen­der­jahr

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Erhöh­tes Pfle­ge­geld für nicht per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­te Pfle­ge­el­tern

Es besteht kein eige­ner Zah­lungs­an­spruch auf wirt­schaft­li­che Jugend­hil­fe aus § 39 SGB VIII für nicht per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­te Pfle­ge­el­tern. Denn es han­delt sich hier um einen Annex­an­spruch zu dem in § 27 Abs. 1 SGB VIII gere­gel­ten Anspruch der Per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­ten auf Hil­fe zur Erzie­hung . Genau­so­we­nig lässt sich aus dem Recht der Pfle­ge­el­tern

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Selbst getra­ge­ne Pfle­ge­kos­ten

Selbst getra­ge­ne Pfle­ge­kos­ten sind als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar. Die­se Auf­wen­dun­gen wegen Pfle­ge­be­dürf­tig­keit sind aller­dings nur inso­weit als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen zu berück­sich­ti­gen, als die Pfle­ge­kos­ten die Leis­tun­gen der Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung und das aus einer ergän­zen­den Pfle­ge­kran­ken­ver­si­che­rung bezo­ge­ne Pfle­ge­geld bzw. Pfle­ge­ta­ge­geld über­stei­gen. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall leb­te der pfle­ge­be­dürf­ti­ge Klä­ger

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24-stün­di­ge Pfle­ge schwerst­kran­ker Kin­der

Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se hat bei einer 24-stün­­di­ge Pfle­ge schwerst­kran­ker Kin­der zu leis­ten, die Eltern müs­sen bei der Behand­lungs­pfle­ge kei­ne Kür­zung hin­neh­men. Wird die 24-stün­­di­ge Behand­lungs­pfle­ge von einer ande­ren Pfle­ge­kraft erbracht als die Grund­pfle­ge, sind die Kos­ten für die Behand­lungs­pfle­ge in vol­lem Umfang von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se zu zah­len. Dabei darf

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Pfle­ge­geld im Drei-Genera­tio­nen-Haus­halt

Im Fal­le des Zusam­men­le­bens von Kind, Eltern und Groß­el­tern besteht kein Anspruch auf ein Pfle­ge­geld nach § 39 SGB VIII. Lebt ein Kind zusam­men mit sei­nen Eltern oder einem Eltern­teil bei sei­nen Groß­el­tern, lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen für die Gewäh­rung von Hil­fe zur Erzie­hung in Voll­zeit­pfle­ge nach § 33 SGB VIII

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Ver­hin­de­rungs­pfle­ge im Urlaub

Auch wenn Sie pri­vat etwa einen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen pfle­gen, besteht gleich­wohl die Mög­lich­keit eines Urlaubs. Haben Sie die pfle­ge­dürf­ti­ge Per­son bereits für min­des­tens 6 Mona­te in sei­ner häus­li­chen Umge­bung gepflegt, über­nimmt die Pfle­ge­kas­se für die Zeit des Urlaubs (wie auch der Krank­heit), höchs­tens aber für vier Wochen im Jahr, die Kos­ten

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Die miss­glück­te Auf­he­bung der Pfle­ge­geld­be­wil­li­gung

Nennt die Pfle­ge­kas­se in dem Bescheid, mit wel­chem sie die wei­te­re Bewil­li­gung von Pfle­ge­geld wegen tat­säch­li­cher Ände­rung der Ver­hält­nis­se ablehnt, weder den auf­zu­he­ben­den letz­ten maß­geb­li­chen Bewil­li­gungs­be­scheid noch die inso­weit maß­geb­li­che Rechts­grund­la­ge des § 48 SGB X, ist eine wirk­sa­me Auf­he­bung der Bewil­li­gung von Pfle­ge­geld nicht erfolgt. Als ver­wal­tungs­ver­fah­rens­recht­li­che Grund­la­ge der

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Die häus­li­che Pfle­ge in der Ein­kom­men­steu­er

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat im Rah­men eines Anwen­dungs­schrei­ben zu § 35a EStG auch neue Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu den Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen und ihre Fami­li­en erlas­sen. Kon­kret geht es dabei um den Steu­er­ab­zug für "haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen". Die­ser gestat­tet es, 20% der Kos­ten für Dienst­leis­tun­gen in Pri­vat­haus­hal­ten direkt von der Ein­kom­men­steu­er­schuld abzu­zie­hen. Dazu

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Natu­ral­un­ter­halt für die Eltern

Betreut ein Kind einen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern­teil kann er sei­ne Unter­halts­pflicht durch die damit in Natur erbrach­ten Unter­halts­leis­tun­gen erfül­len. Dane­ben besteht dann kein Anspruch auf eine Geld­ren­te. Damit ent­fällt ein zivil­recht­li­cher Unter­halts­an­spruch, der auf den Trä­ger der Sozi­al­hil­fe über­ge­hen könn­te. Erbringt ein Kind erheb­li­che Leis­tun­gen zur häus­li­chen Pfle­ge, stellt sich die

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Beträ­ge und Grenz­wer­te in der Sozi­al­ver­si­che­rung 2010

Auch für das Kalen­der­jahr 2010 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Aber nicht nur die Grenz­wer­te für die Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge sind gestie­gen. Gleich­zei­tig sind teil­wei­se auch die Leis­tungs­sät­ze ange­ho­ben wor­den, etwa beim Pfle­ge­geld oder beim Kran­ken­geld. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und

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Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die bis­he­ri­gen Rege­lun­gen zur ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Behand­lung von im Rah­men der Kin­­der­­ta­ges- und der Voll­zeit­pfle­ge ver­ein­nahm­ten Gel­dern über­ar­bei­tet.

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Steu­er­li­che Behand­lung von Pfle­ge­fa­mi­li­en

Geld­leis­tun­gen für die Betreu­ung von Kin­dern in Voll­zeit­pfle­ge sind auch zukünf­tig von der Ein­kom­men­steu­er frei­ge­stellt. Erst wenn mehr als sechs Kin­der (frü­her: fünf Kin­der) im Haus­halt auf­ge­nom­men wer­den, wird von einer steu­er­pflich­ti­gen Erwerbs­tä­tig­keit aus­ge­gan­gen und zwar unab­hän­gig von der Höhe des erhal­te­nen Pfle­ge­gel­des. Unter­halb die­ser Sechs-Kin­­der-Gren­­ze sind Pfle­ge­fa­mi­li­en nicht als

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