Krankenhausflur

Die Reser­vie­rungs­ge­bühr des Pflegeheims

Die Ver­ein­ba­rung einer Platz­ge­bühr oder Reser­vie­rungs­ge­bühr für die Zeit vor dem tat­säch­li­chen Ein­zug des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen in das Pfle­ge­heim ist auch gegen­über Pri­vat­ver­si­cher­ten unzu­läs­sig. Das Pfle­ge­heim ist daher zu ihrer Rück­erstat­tung ver­pflich­tet. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall bestand für die inzwi­schen ver­stor­be­ne Mut­ter des Klä­gers eine pri­va­te Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung. Sie

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Geldscheine

Die in einer Wohn­grup­pe leben­de Betreu­te – und die Betreuervergütung

Lebt die Betrof­fe­ne im Rah­men einer Leis­tungs­ge­wäh­rung der Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach §§ 102 Abs. 1, 105 Abs. 1 SGB IX in einem eige­nen Zim­mer einer Außen­wohn­grup­pe, in der Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen ange­bo­ten wer­den, zu deren Inan­spruch­nah­me die Betrof­fe­ne jedoch nicht ver­pflich­tet ist, hält sie sich grund­sätz­lich nicht in einer einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung gleich­ge­stell­ten ambulant

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Krankenhaus

Haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen – und die zumut­ba­re außer­ge­wöhn­li­che Belastung

Die Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a Abs. 2 EStG ist auch für die Inan­spruch­nah­me von haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen zu gewäh­ren, die dem Grun­de nach als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar, wegen der zumut­ba­ren Belas­tung aber nicht als sol­che berück­sich­tigt wor­den sind. In der Haus­halts­er­spar­nis, die bei der Ermitt­lung der abzieh­ba­ren außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen für eine krank­heits­be­ding­te Unterbringung

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Der demen­te Pfle­ge­heim­be­woh­ner – und die Schutz­pflich­ten des Pflegeheims

Ein an Demenz erkrank­ter Pfle­ge­heim­be­woh­ner darf bei einer erkann­ten oder erkenn­ba­ren Selbst­schä­di­gungs­ge­fahr nicht in einem im Ober­ge­schoss gele­ge­nen Wohn­raum mit leicht zugäng­li­chen und ein­fach zu öff­nen­den Fens­tern unter­ge­bracht wer­den. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nimmt die Klä­ge­rin als Mit­er­bin ihres Ehe­man­nes die beklag­te Pfle­ge­heim­be­trei­be­rin aus über­ge­gan­ge­nem und abgetretenem

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Krankenhaus, Pflege

Die ver­wech­sel­ten Medi­ka­men­te – oder: der ver­such­te Ver­de­ckungs­mord durch Unterlassen

Mit einem ver­such­ten Ver­de­ckungs­mord durch Unter­las­sen nach einer Medi­ka­men­ten­ver­wechs­lung bei einem Pal­lia­tiv­pa­ti­en­ten durch Pfle­ge­kräf­te muss­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof befas­sen: Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem hier ent­schie­de­nen Fall befand sich der Pati­ent seit dem 12.11.2015 in voll­sta­tio­nä­rer Unter­brin­gung im Wohn­be­reich des Pfle­ge­heims. Nach einem zwei­wö­chi­gen Kran­ken­haus­auf­ent­halt kehr­te der schwerst­kran­ke und schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Patient,

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Pflegeheim

Die Iso­la­ti­ons­an­ord­nung für Pfle­ge­heim­be­woh­ner in NRW und die Rechtmäßigkeit

Die vom Minis­te­ri­um her­an­ge­zo­ge­ne Gene­ral­er­mäch­ti­gung aus § 28 Abs. 1 Sät­ze 1 und 2 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) kommt als Rechts­grund­la­ge für die Iso­lie­rungs­an­ord­nung in NRW gemäß Ziff. 6.2. Satz 1 Alt. 2 der Coro­naAV­Pfle­ge­und­Be­su­che nicht in Betracht. Da es an einer taug­li­chen gesetz­li­chen Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge fehlt, ist die All­ge­mein­ver­fü­gung offen­sicht­lich rechts­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Verwaltungsgericht

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Pflegeheim

Der rechts­wid­ri­ge Auf­nah­me­stopp der Heim­auf­sicht – und die Amtshaftung

Mit dem Ver­schul­den der Bediens­te­ten der staat­li­chen Heim­auf­sicht bei Anord­nung eines im nach­fol­gen­den ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren als rechts­wid­rig bewer­te­ten Auf­nah­me­stopps gegen­über einem Pfle­ge­heim wegen unzu­rei­chen­der per­so­nel­ler Aus­stat­tung hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof in einem Amts­haf­tungs­pro­zess zu befas­sen. Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall nimmt nimmt die Trä­ge­rin eines Pfle­ge­heims den

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Das Taschen­geld­kon­to im Pfle­ge­heim – und sei­ne Pfändung

Der Anspruch des sich in einer Pfle­ge­ein­rich­tung befind­li­chen Schuld­ners gegen den Trä­ger der Pfle­ge­ein­rich­tung auf Aus­zah­lung des gegen­wär­tig auf einem „Taschen­geld­kon­to“ ver­wal­te­ten Gut­ha­bens sowie die künf­ti­gen Ansprü­che des Schuld­ners gegen den Trä­ger der Pfle­ge­ein­rich­tung auf Aus­zah­lung der jeweils monat­lich auf dem „Taschen­geld­kon­to“ ein­ge­hen­den Geld­be­trä­ge sind gemäß § 851 Abs. 1 ZPO,

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Besuchs­ver­bot in Pflegeeinrichtungen

Bei dem der­zeit begrenz­ten Kennt­nis­stand zur Coro­­na-Pan­­de­­mie sind kei­ne mil­de­ren Mit­tel ersicht­lich, die zumin­dest glei­cher­ma­ßen effek­tiv wie ein Besuchs- und Betre­tungs­ver­bot sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag gegen die All­ge­mein­ver­fü­gung des Land­krei­ses Hil­des­heim abge­lehnt. Die Antrag­stel­le­rin zu 1) lebt in einer sogenannten

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Ein­schrän­kun­gen des Besuchs­rechts in Pflegewohnheimen

Die Rege­lung in § 8 Abs. 1 und 2 der SARS-CoV‑2 Ein­däm­mungs­ver­ord­nung über Ein­schrän­kun­gen des Besuchs­rechts u.a. in Pfle­ge­wohn­hei­men ist mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag einer Bran­den­bur­ge­rin auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung zurück­ge­wie­sen. Mit dem Antrag wehrt sie sich gegen

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Laut­äu­ße­run­gen aus dem Pfle­ge­heim – und der Unter­las­sungs­an­spruch des Nachbarn

Die Laut­äu­ße­run­gen von kran­ken oder behin­der­ten Bewoh­nern eines Pfle­ge­heims sind kei­ne schäd­li­chen Umwelt­ein­wir­kun­gen und kön­nen nicht zu einem Ver­stoß gegen das bau­recht­li­che Rück­sicht­nah­me­ge­bot füh­ren. Außer­dem sind Maß­nah­men zur Gefah­ren­ab­wehr bezie­hungs­wei­se zur Ret­tung von Per­so­nen als sozi­al­ad­äqua­te Aus­wir­kun­gen auch von Nach­barn eines Pfle­ge­heims hin­zu­neh­men. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land

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Krankenhaus, Pflege

Nacht­zu­schlag für die Dau­er­nacht­wa­che im Pflegeheim

Der Zuschlag nach § 6 Abs. 5 ArbZG für eine Dau­er­nacht­wa­che in einem Pfle­ge­heim, die für den Arbeit­ge­ber gesetz­lich ver­pflich­ten­de Nacht­ar­beit leis­tet, beträgt 20 %. Er setzt sich zusam­men aus dem Grund­zu­schlag für gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Nacht­ar­beit von 15 % und einer Erhö­hung von wei­te­ren 5 % für den Umstand der Dau­er­nacht­wa­che. Nach § 6 Abs. 5 ArbZG

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Justizzentrum Bremen

Das zu hei­ße Bade­was­ser im Pfle­ge­heim – und die Haf­tung des Heimträgers

Ein Heim­be­woh­ner, der dem Heim­trä­ger zum Schutz sei­ner kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit anver­traut ist, kann erwar­ten, dass der Heim­trä­ger ihn vor einer jeden­falls in einer DIN-Norm beschrie­be­nen Gefah­ren­la­ge schützt, wenn er selbst auf Grund kör­per­li­cher oder geis­ti­ger Ein­schrän­kun­gen nicht in der Lage ist, die Gefahr eigen­ver­ant­wort­lich zu erken­nen und ange­mes­sen auf sie

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Ver­gü­tungs­fest­set­zung für Pfle­ge­ein­rich­tun­gen – und kein Gewinnzuschlag

Schieds­stel­len dür­fen kei­nen pau­scha­len 4%-Gewinnzuschlag für Pfle­ge­ein­rich­tun­gen fest­set­zen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt die Auf­he­bung eines – schon von der Vor­in­stanz bean­stan­de­ten – Schieds­spruchs bestä­tigt, der die Fest­set­zung von Ver­gü­tun­gen und Ent­gel­ten einer Pfle­ge­ein­rich­tung zum Gegen­stand hat­te; die Schieds­stel­le ist in mehr­fa­cher Hin­sicht nicht geset­zes­kon­form vor­ge­gan­gen: Schieds­stel­len müs­sen zunächst

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Kün­di­gung eines Heim­plat­zes – wegen gro­ber Pflicht­ver­let­zun­gen der Betreuerin

Schwe­re Pflicht­ver­let­zun­gen der Betreue­rin recht­fer­ti­gen unter beson­de­ren Umstän­den die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung eines Heim­ver­trags, auch wenn dies zu einer erheb­li­chen Belas­tung für die betreu­te behin­der­te Per­son füh­ren kann. Bei der Abwä­gung steht dem gebo­te­nen Ein­tre­ten für die Rech­te und Inter­es­sen der schwerst­be­hin­der­ten Per­son das Erfor­der­nis der Koope­ra­ti­on mit der Ein­rich­tung und

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Sozialversicherungspflicht für Honorarpflegekräfte

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Honorarpflegekräfte

Pfle­ge­kräf­te, die als Hono­rar­pfle­ge­kräf­te in sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tun­gen tätig sind, sind in die­ser Tätig­keit regel­mä­ßig nicht als Selbst­stän­di­ge anzu­se­hen, son­dern unter­lie­gen als Beschäf­tig­te der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht. Zwar haben weder der Ver­sor­gungs­auf­trag einer sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tung noch die Rege­lun­gen über die Erbrin­gung sta­tio­nä­rer Pfle­ge­leis­tun­gen nach dem SGB XI oder das Heim­recht des jewei­li­gen Landes

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Steu­er­ermä­ßi­gung wegen Unter­brin­gung in einem Pflegeheim

Die Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a Abs. 2 Satz 2 zwei­ter Halb­satz EStG kann nur von dem Steu­er­pflich­ti­gen in Anspruch genom­men wer­den, dem Auf­wen­dun­gen wegen sei­ner eige­nen Unter­brin­gung in einem Heim oder zu sei­ner eige­nen dau­ern­den Pfle­ge erwach­sen. Die Steu­er­mä­ßi­gung wegen eines haus­halts­na­hen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses kann mit­hin für Auf­wen­dun­gen, die wegen der Unter­brin­gung in

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Vor­zei­ti­ger Heim­wech­sel – und der Ent­gelt­an­spruch gegen den Pflegeheimbewohner

Es besteht kein Ent­gelt­an­spruch eines Pfle­ge­heim­be­trei­bers bei vor­zei­ti­gem Heim­wech­sel eines Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezie­hen­den Bewoh­ners. Der Bewoh­ner eines Pfle­ge­heims, der Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezieht, muss also das ver­ein­bar­te Ent­gelt nicht mehr an das Heim zah­len, wenn er nach einer Eigen­kün­di­gung vor Ablauf der Kün­di­gungs­frist aus­zieht. In dem hier

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Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te Unter­brin­gung von Ehe­gat­ten in einem Alten- und Pflegeheim

Steu­er­pflich­ti­ge kön­nen Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te Unter­brin­gung in einem Alten- und Pfle­ge­heim nach Kür­zung um eine Haus­halts­er­spar­nis als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung gel­tend machen. Sind bei­de Ehe­gat­ten krank­heits­be­dingt in einem Alten- und Pfle­ge­heim unter­ge­bracht, ist für jeden der Ehe­gat­ten eine Haus­halts­er­spar­nis anzu­set­zen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr ent­schie­den hat. Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te Unterbringung

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Wach­kom­a­pa­ti­en­ten – als Wohngemeinschaft

Es han­delt sich um kei­ne Wohn­ge­mein­schaft, wenn die­se aus Wach­kom­a­pa­ti­en­ten besteht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass es sich um eine Heim-Ein­­rich­­tung im Sin­ne des § 18 WTG han­delt. Ein Pfle­ge­dienst hat gegen eine Fest­stel­lung der Heim­auf­sichts­be­hör­de des Krei­ses Vier­sen geklagt. Die

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Kos­ten einer fami­liä­ren Pflege

Hat eine Toch­ter von ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter Bar­geld­be­trä­ge als Gegen­leis­tung für Pfle­­ge- und Betreu­ungs­tä­tig­kei­ten erhal­ten, muss der Erbe, der nach dem Tod der Mut­ter die Her­aus­ga­be die­ser Geld­be­trä­ge ver­langt, das Feh­len des behaup­te­ten Rechts­grun­des bewei­sen. In Bezug auf Bar­geld­be­trä­ge, die zu Leb­zei­ten vom Kon­to der Mut­ter abge­ho­ben wor­den sind, ist

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Die Wirk­sam­keit einer Kos­ten­über­nah­me­er­klä­rung für ein Pflegeheim

Das Aus­schla­gen der Erb­schaft ändert nichts an der Wirk­sam­keit eines Schuld­bei­tritts eines Ange­hö­ri­gen zu einem Heim­ver­trag. Selbst wenn man einen Ver­stoß gegen das Wohn- und Betreu­ungs­ver­trags­ge­setz anneh­men wür­de, müss­te der Ange­hö­ri­ge haf­ten. Denn die­ses Gesetz sol­le nur den Heim­be­woh­ner schüt­zen, nicht aber des­sen Ange­hö­ri­ge. Mit die­ser Begrün­dung hat das Oberlandesgericht

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Inves­ti­ti­ons­kos­ten für das Pfle­ge­heim – und die Abrech­nung gegen­über Pflegebedürftigen

Die Nicht­zu­las­sung der Ein­be­zie­hung von Inves­ti­ti­ons­kos­ten in die Abrech­nung gegen­über Pfle­ge­be­dürf­ti­gen nach alter Rechts­la­ge war ver­fas­sungs­ge­mäß. Es ist für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht zu bean­stan­den, auf Grund­la­ge des § 82 Abs. 2 und 3 SGB XI in der bis zum 27.12 2012 gel­ten­den Fas­sung gegen­über Pfle­ge­be­dürf­ti­gen die kal­ku­la­to­ri­sche Berech­nung von Eigen­ka­pi­tal­zin­sen, von Rückstellungen

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Ein­sei­ti­ges Preis­er­hö­hungs­recht des Pflegeheimbetreibers

Eine Ent­gel­t­er­hö­hung des Unter­neh­mers (Heim­trä­ger) bei Ände­rung der Berech­nungs­grund­la­ge nach § 9 des Wohn- und Betreu­ungs­ver­trags­ge­set­zes (WBVG) bedarf zu ihrer Wirk­sam­keit der Zustim­mung des Ver­brau­chers (Heim­be­woh­ner). Dies gilt auch gegen­über Ver­brau­chern, die Leis­tun­gen nach dem SGB XI oder SGB XII in Anspruch neh­men. Eine davon abwei­chen­de Ver­ein­ba­rung, die ein ein­sei­ti­ges Entgelterhöhungsrecht

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Apo­the­ken­la­ger­raum fürs Pflegeheim

Ein exter­ner Lager­raum einer Apo­the­ke, der der Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung von Heim­be­woh­nern dient, darf außer zur Lager­hal­tung auch für ande­re heim­ver­sor­gen­de Tätig­kei­ten genutzt wer­den. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass die Tätig­kei­ten nicht ande­ren Räum­lich­kei­ten der Apo­the­ke zuge­ord­net sind. Nach der Apo­the­ken­be­triebs­ord­nung (ApBe­trO) sind die Betriebs­räu­me einer Apo­the­ke so anzu­ord­nen, dass jeder Raum ohne Verlassen

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Karls­ru­her Pflegenotstand

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den soge­nann­ten „Pfle­ge­not­stand“ nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men: Die Beschwer­de­füh­rer begehr­ten die Fest­stel­lung, dass die gegen­wär­ti­gen staat­li­chen Maß­nah­men zum Schut­ze der Grund­rech­te von Pfle­ge­heim­be­woh­nern nicht genü­gen und der Staat zur Abhil­fe und kon­ti­nu­ier­li­chen Über­prü­fung ver­pflich­tet ist. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt behan­del­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de als unzu­läs­sig, da eine Verletzung

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