Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. (Ein­kom­men­steu­er­ge­setz i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008 ). Die Neu­fas­sung ist nur auf Ver­sor­gungs­leis­tun­gen anzu­wen­den, die

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Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – die Ver­mö­gens­über­tra­gung als Ren­te oder dau­ern­de Last

Die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen sind dann nicht als Leib­ren­te, son­dern als dau­ern­de Last anzu­se­hen, wenn zwar die Abän­der­bar­keit der Bar­leis­tun­gen bei wesent­lich ver­än­der­ten Lebens­be­dürf­nis­sen (Heim­un­ter­brin­gung, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit) aus­ge­schlos­sen wird, der Ver­mö­gens­über­neh­mer sich jedoch in nen­nens­wer­tem Umfang ver­pflich­tet, selbst Pfle­­ge- und Betreu­ungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den

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Pflegeleistungen eines Kindes - und die Höhe der erbrechlichen Ausgleichung

Pfle­ge­leis­tun­gen eines Kin­des – und die Höhe der erbrech­li­chen Aus­glei­chung

Nach § 2057 a Abs. 1 S. 1 und 2 BGB kann ein Abkömm­ling, der den Erb­las­ser wäh­rend län­ge­rer Zeit gepflegt und dadurch in beson­de­rem Maße dazu bei­getra­gen hat, das Ver­mö­gen des Erb­las­sers zu erhal­ten oder zu ver­meh­ren, bei der Aus­ein­an­der­set­zung eine Aus­glei­chung unter Abkömm­lin­gen ver­lan­gen, die mit ihm als gesetz­li­che Erben zur Erb­fol­ge

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Erwerbsobliegenheit beim Kindesunterhalt - und die Pflege der Großmutter

Erwerbs­ob­lie­gen­heit beim Kin­des­un­ter­halt – und die Pfle­ge der Groß­mutter

Die von einem unter­halts­pflich­ti­gen Eltern­teil geleis­te­te Pfle­ge ihrer eige­nen Mut­ter ent­bin­det den Eltern­teil nicht von der ihm im Rah­men des Kin­des­un­ter­halts tref­fen­den Erwerbs­ob­lie­gen­heit. Das Kind geht der (Groß-)Mutter im Rang vor (§ 1609 Nr. 1, 6 BGB) . Auch die für wei­ter­ge­lei­te­tes Pfle­ge­geld gel­ten­de Anrech­nungs­re­ge­lung des § 13 Abs. 6 Nr. 1 SGB

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Ambulante Pflegedienste - und die Qualifikation ihres Personals

Ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te – und die Qua­li­fi­ka­ti­on ihres Per­so­nals

Einem ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­tes steht kein Ver­gü­tungs­an­spruch zu, wenn des­sen Mit­ar­bei­ter nicht über die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Qua­li­fi­ka­ti­on ver­fü­gen. Dies gilt unab­hän­gig davon, ob die Leis­tun­gen im Übri­gen ord­nungs­ge­mäß erbracht wur­den. In der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung führt das Unter­schrei­ten der nach dem Pfle­ge­ver­trag ver­ein­bar­ten Qua­li­fi­ka­ti­on nach den inso­weit maß­geb­li­chen Grund­sät­zen des Sozi­al­rechts auch

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Pflegeleistungen durch einen Verein - und die Umsatzsteuer

Pfle­ge­leis­tun­gen durch einen Ver­ein – und die Umsatz­steu­er

Pfle­ge­leis­tun­gen sind unter Beru­fung auf Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwSt­Sys­tRL steu­er­frei, wenn die Pfle­ge­kraft die Mög­lich­keit hat, Ver­trä­ge nach § 77 Abs. 1 Satz 1 SGB XI mit Pfle­ge­kas­sen abzu­schlie­ßen. Pfle­ge­leis­tun­gen sind mit­hin unter Beru­fung auf das Uni­ons­recht (Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MWSt-Sys­­temRL) steu­er­frei. Vor­aus­set­zung hier­für ist aller­dings, dass die Pfle­ge­kraft die

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Außergewöhnliche Belastungen -und die selbst erbrachten Pflegeleistungen

Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen ‑und die selbst erbrach­ten Pfle­ge­leis­tun­gen

Selbst erbrach­te Pfle­ge­leis­tun­gen eines Ange­hö­ri­gen füh­ren nicht zu einem Abzug eige­ner (fik­ti­ver) außer­ge­wöhn­li­cher Belas­tun­gen. In dem hier ent­schie­de­nen Fall pfleg­te die Klä­ge­rin, die als ange­stell­te Ärz­tin tätig ist, ihren schwer erkrank­ten Vater, der in die Pfle­ge­stu­fe 2 ein­ge­stuft war, selbst. Hier­für mach­te sie in ihrer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung einen Betrag von etwa 54.000,-

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Die Apartment-Vermietung an pflegebedürftige Personen

Die Apart­ment-Ver­mie­tung an pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen

Wer­den Apart­ments an pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen, wie Demenz­kran­ke ver­mie­tet, die prak­tisch kei­nen ande­ren als den mit der Ver­mie­te­rin seit Jah­ren koope­rie­ren­den Dienst mit der Pfle­ge beauf­tra­gen kön­nen, ohne ihr Apart­ment auf­ge­ben zu müs­sen, liegt eine heim­ar­ti­ge Unter­brin­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Die Gebühr für die Wäschekennzeichnung im Pflegeheim

Die Gebühr für die Wäsche­kenn­zeich­nung im Pfle­ge­heim

Nach dem Rah­men­ver­trag über die voll­sta­tio­nä­re pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung für das Land Hes­sen ist die Kenn­zeich­nung von Wäsche­stü­cken Teil der Regel­leis­tung Wäsche­ver­sor­gung und des­halb mit dem Regel­satz abge­gol­ten. Es ist nicht zuläs­sig, einen Zusatz­bei­trag für die Wäsche­kenn­zeich­nung zu erhe­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Pflegeleistung und Erbschaftsteuer

Pfle­ge­leis­tung und Erb­schaft­steu­er

Gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG ist ein steu­er­pflich­ti­ger Erwerb bis zu 20.000 € steu­er­frei, der Per­so­nen anfällt, die dem Erb­las­ser unent­gelt­lich oder gegen unzu­rei­chen­des Ent­gelt Pfle­ge oder Unter­halt gewährt haben, soweit das Zuge­wen­de­te als ange­mes­se­nes Ent­gelt anzu­se­hen ist. Es han­delt sich dabei um eine ech­te Frei­be­trags­re­ge­lung, so dass bei einer

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