Umsatzsteuerpflicht für die MDK-Gutachtertätigkeit

Umsatz­steu­er­pflicht für die MDK-Gut­ach­ter­tä­tig­keit

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat Zwei­fel, ob die nach natio­na­lem Recht bestehen­de Umsatz­steu­er­pflicht für Gut­ach­ten, die eine Kran­ken­schwes­ter zur Fest­stel­lung der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit im Auf­trag des Medi­zi­ni­schen Diensts der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) erbringt, mit dem Uni­ons­recht ver­ein­bar ist. Er hat daher die­se Rechts­fra­ge dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Im Streit­fall erstell­te

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Vorzeitiger Heimwechsel - und der Entgeltanspruch gegen den Pflegeheimbewohner

Vor­zei­ti­ger Heim­wech­sel – und der Ent­gelt­an­spruch gegen den Pfle­ge­heim­be­woh­ner

Es besteht kein Ent­gelt­an­spruch eines Pfle­ge­heim­be­trei­bers bei vor­zei­ti­gem Heim­wech­sel eines Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezie­hen­den Bewoh­ners. Der Bewoh­ner eines Pfle­ge­heims, der Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezieht, muss also das ver­ein­bar­te Ent­gelt nicht mehr an das Heim zah­len, wenn er nach einer Eigen­kün­di­gung vor Ablauf der Kün­di­gungs­frist aus­zieht. In dem hier

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Der Streit um die Anfechtung eines (privaten) Pflegeversicherungsvertrages - und der Rechtsweg zu den Sozialgerichten

Der Streit um die Anfech­tung eines (pri­va­ten) Pfle­ge­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges – und der Rechts­weg zu den Sozi­al­ge­rich­ten

Nach § 51 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 SGG ent­schei­den die Gerich­te der Sozi­al­ge­richts­bar­keit auch über pri­vat­recht­li­che Strei­tig­kei­ten in Ange­le­gen­hei­ten der pri­va­ten Pfle­ge­ver­si­che­rung nach dem Sozi­al­ge­setz­buch – Elf­tes Buch (SGB XI). Dazu zäh­len die Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen dem Ver­si­che­rungs­neh­mer und dem Ver­si­che­rer über pri­vat­recht­li­che Pfle­ge­ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­se . Nach der neue­ren Recht­spre­chung des

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Krankenversicherungsbeiträge für das Kind - und der Sonderausgabenabzug

Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für das Kind – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Tra­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund einer Unter­halts­ver­pflich­tung die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge des Kin­des, kön­nen sie die­se als eige­ne Bei­trä­ge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG abset­zen. Die Unter­halts­ver­pflich­tung der Eltern ist zwin­gen­de Tat­be­stands­vor­aus­set­zung und daher posi­tiv fest­zu­stel­len. Die Erstat­tung der eige­nen Bei­trä­ge des Kin­des ist nur im Wege des Bar­un­ter­halts mög­lich.

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Versorgungsbezüge in der gesetzlichen Krankenversicherung - und die Beitragspflicht

Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Bei­trags­pflicht

Die Bei­trags­pflicht für Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf eine Rich­ter­vor­la­ge des Sozi­al­ge­richts Osna­brück zu der Fra­ge, ob die Vor­schrift des § 229 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 5 in Ver­bin­dung mit § 226 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 1 SGB V in der Fas­sung

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Versorgungsbezüge -und die Beitragspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung

Ver­sor­gungs­be­zü­ge ‑und die Bei­trags­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Die Bei­trags­zah­lung durch die Bezie­her von Ver­sor­gungs­be­zü­gen in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und sozia­le Pfle­ge­ver­si­che­rung ist mit der Ver­fas­sung ver­ein­bar. Sie stellt weder einen Ver­stoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar noch greift sie unver­hält­nis­mä­ßig in die Rech­te der Betrof­fe­nen ein. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf einen Vor­la­ge­be­schluss des Sozi­al­ge­richts Osna­brück jetzt

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