Dacher­tüch­ti­gung für eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge – und der Vor­steu­er­ab­zug

Beim Vor­steu­er­ab­zug aus einer Werk­lie­fe­rung für die gesam­te Dach­flä­che eines Gebäu­des muss die Ver­wen­dungs­mög­lich­keit des gesam­ten Gebäu­des in die durch § 15 Abs. 1 Satz 2 UStG vor­ge­ge­be­ne Ver­hält­nis­rech­nung ein­be­zo­gen wer­den. Nach § 15 Abs. 1 Satz 2 UStG gilt die Lie­fe­rung, die Ein­fuhr oder der inner­ge­mein­schaft­li­che Erwerb eines Gegen­stan­des, den der Unter­neh­mer zu

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Gewähr­leis­tungs­fris­ten bei Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen

Eine auf dem Dach einer Ten­nis­hal­le nach­träg­lich errich­te­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, die mit der Hal­le fest ver­bun­den ist, dient der Funk­ti­on der Hal­le, so dass die für Arbei­ten "bei Bau­wer­ken" gel­ten­de lan­ge Ver­jäh­rungs­frist für Nach­er­fül­lungs­an­sprü­che von fünf Jah­ren, § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB*, Anwen­dung fin­det. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen fall

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Lie­fe­rung und Mon­ta­ge betriebs­be­rei­ter Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat Zwei­fel dar­an, dass die Lie­fe­rung und Mon­ta­ge betriebs­be­rei­ter (sog. schlüs­sel­fer­ti­ger) Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen umsatz­steu­er­lich eine Bau­leis­tung im Sin­ne von § 13b UStG dar­stellt. Nach § 69 Abs. 3 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 FGO ist die Voll­zie­hung eines ange­foch­te­nen Ver­wal­tungs­akts ganz oder teil­wei­se aus­zu­set­zen, wenn ernst­li­che Zwei­fel an der Recht­mä­ßig­keit des

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach – und die antei­li­gen Gebäu­de­kos­ten als Betriebs­aus­ga­be?

Die Kos­ten eines pri­va­ten, nicht zur Ein­künf­te­er­zie­lung genutz­ten Gebäu­des sind auch dann nicht antei­lig steu­er­lich abzugs­fä­hig, wenn auf dem Dach eine Solar­an­la­ge betrie­ben wird. In dem jetzt vom Bbun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te der Klä­ger auf dem Dach zwei­er Hal­len jeweils eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge instal­liert und den erzeug­ten Strom in das öffent­li­che

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Ver­jäh­rung von Män­gel­ge­währ­leis­tungs­an­sprü­chen beim Kauf einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Kauf­recht­li­che Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che aus der Lie­fe­rung man­gel­haf­ter Tei­le einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ver­jäh­ren regel­mä­ßig in zwei Jah­ren. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall kauf­te die Klä­ge­rin im April 2004 von der Beklag­ten die Kom­po­nen­ten einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Die Beklag­te lie­fer­te die­se auf Anwei­sung der Klä­ge­rin im April 2004 direkt an einen Land­wirt aus,

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Ver­bind­li­che Bestel­lung der wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat die Nach­weis­pflich­ten für Betriebs­grün­der, die einen Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag gel­tend machen wol­len, erleich­tert und aus­drück­lich fest­ge­stellt, dass eine ver­bind­li­che Bestel­lung der wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen zur Gel­tend­ma­chung des Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trags bei neu­ge­grün­de­ten Betrie­ben nicht zwin­gend ist, auch nicht für Betrei­ber von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen. Klei­ne und mit­tel­gro­ße Betrie­be kön­nen unter den Vor­aus­set­zun­gen des §

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Geneh­mi­gung einer Frei­flä­chen-Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen haben im Gegen­satz zu ande­ren erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len kei­ne geson­der­te gesetz­ge­be­ri­sche Pri­vi­le­gie­rung erfah­ren. So dass es sich bei Frei­­flä­chen-Pho­­to­­vol­­ta­i­k­an­la­gen nicht um ein im Sin­ne der Vor­schrif­ten des Bau­ge­setz­bu­ches im Außen­be­reich zuläs­si­ges Vor­ha­ben han­delt. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers, des­sen Antrag auf Ertei­lung

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und der Vor­steu­er­ab­zug

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sich aktu­ell in drei Urtei­len grund­sätz­lich zu den Vor­aus­set­zun­gen und zum Umfang eines Vor­steu­er­ab­zugs im Zusam­men­hang mit der Instal­la­ti­on einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (PV-Anla­ge) zur Erzeu­gung von Strom aus sola­rer Strah­lungs­en­er­gie geäu­ßert. Danach ist ein (pri­va­ter) Betrei­ber einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, der den mit sei­ner Anla­ge erzeug­ten Strom kon­ti­nu­ier­lich an einen

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Foto­vol­ta­ik statt Asbest­dach

Der Aus­tausch eines alten Asbest­da­ches im Zuge der Mon­ta­ge einer sog. Auf-Dach-Foto­­vol­­ta­i­k­an­la­ge bringt nach Ansicht des Hes­si­schen Finanz­ge­richts zumin­dest kei­ne Steu­er­erspar­nis. Kos­ten für die Erneue­rung der Dach­ein­de­ckung kön­nen nach Ansicht des Hes­si­schen Finanz­ge­richts auch dann nicht steu­er­min­dernd als Betriebs­aus­ga­ben bei dem Betrieb einer Foto­vol­ta­ik­an­la­ge abge­zo­gen wer­den, wenn der alte Dach­be­lag

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf denk­mal­ge­schütz­ter Kir­che

Die Errich­tung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach einer unter Denk­mal­schutz ste­hen­den Kir­che aus dem vori­gen Jahr­hun­dert ver­stößt gegen das (hier: Baye­ri­sche) Denk­mal­schutz­ge­setz und ist daher unzu­läs­sig. Dies ent­schied der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof auf die Kla­ge einer Pfarr­kir­chen­stif­tung, die eine denk­mal­schutz­recht­li­che Erlaub­nis zum Ein­bau der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge bean­tragt, aber nicht erhal­ten hat­te. Nach

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf der Extra-Hal­le

Ein Netz­be­trei­be­rin (§ 3 Abs. 7 EEG 2004) ist ver­pflich­tet, den von dem Anla­gen­be­trei­ber (§ 3 Abs. 3 EEG 2004) in der bezeich­ne­ten Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (§ 3 Abs. 1, 2 EEG 2004) erzeug­ten Strom aus sola­rer Strah­lungs­en­er­gie abzu­neh­men und zu über­tra­gen (§ 4 Abs. 1 EEG 2004) und die­sen Strom gemäß § 5 Abs. 1 EEG 2004 zu ver­gü­ten. Das Erfor­der­nis

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Schat­ten­hal­len

Der in § 11 Abs. 2 Satz 3 EEG defi­nier­te Begriff des Gebäu­des ist weit zu ver­ste­hen. § 11 Abs. 2 Satz 1 EEG setzt nicht vor­aus, dass das Gebäu­de, auf dem eine Anla­ge zur Erzeu­gung von Strom aus sola­rer Strah­lungs­en­er­gie ange­bracht wird, vor Anbrin­gung der Anla­ge bereits als (fer­ti­ges) Gebäu­de bestan­den hat. Dem

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge vs. Denk­mal­schutz

Die Errich­tung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach einer unter Denk­mal­schutz ste­hen­den Kir­che aus dem vori­gen Jahr­hun­dert ver­stößt nach Ansicht des Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs gegen das Baye­ri­sche Denk­mal­schutz­ge­setz. Geklagt hat eine Pfarr­kir­chen­stif­tung, die eine denk­mal­schutz­recht­li­che Erlaub­nis zum Ein­bau der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge bean­tragt, aber nicht erhal­ten hat­te. Nach Auf­fas­sung sowohl des erst­in­stanz­lich mit der

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Kei­ne Müll­ge­bühr für Solar­an­la­ge

Manch­mal müs­sen Gerich­te auch schein­ba­re Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten feststellen.Jetzt traf dies das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt, das fest­stell­te, dass die Betrei­ber einer auf dem Dach ihres Wohn­hau­ses instal­lier­ten Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kei­ne Gewer­be­ab­fall­ge­büh­ren bezah­len müs­sen, weil bekannt­lich beim Betrieb einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kein Müll anfal­le. Die Klä­ger des jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Neustadt/​Weinstraße ent­schie­de­nen Falls spei­sen die mit

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Neue Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen

Seit dem 1. Janu­ar 2009 müs­sen Betrei­ber von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen der Bun­des­netz­agen­tur Stand­ort und Leis­tung ihrer Anla­ge mel­den. Nur wenn Betrei­ber ihre Anla­ge ange­zeigt haben, ist der jewei­li­ge Netz­be­trei­ber ver­pflich­tet, den erzeug­ten Strom auf Grund­la­ge des Erneu­er­ba­­re-Ener­gi­en-Gese­t­­zes (EEG) zu ver­gü­ten. Die Mel­de­pflicht umfasst Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen, die ab dem 1. Janu­ar 2009 neu

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Vor­steu­er­ab­zug beim Erwerb einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich aktu­ell mit der Fra­ge befasst, ob bei Anschaf­fung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, die 1997 (also vor dem Inkraft­tre­ten des Erneu­er­ba­­re-Ener­gi­en-Gese­t­­zes) auf dem Dach eines pri­vat genutz­ten Ein­fa­mi­li­en­hau­ses ange­bracht wur­de, die in Rech­nung gestell­te Umsatz­steu­er als Vor­steu­er gel­tend gemacht wer­den kann, wenn der über­schüs­si­ge Strom gegen Ent­gelt in das

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