Wer­bungs­kos­ten­ab­zug für Berufs­aus­bil­dungs­kos­ten

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob es mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, dass nach § 9 Abs. 6 EStG Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder für ein Erst­stu­di­um, das zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt, kei­ne Wer­bungs­kos­ten sind, wenn die­se Berufs­aus­bil­dung oder die­ses Erst­stu­di­um nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses

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Die not­wen­di­ge Kör­per­grö­ße für die Pilo­ten­aus­bil­dung

Eine Frau die wegen einer zu gerin­gen Kör­per­grö­ße nicht zur Pilo­ten­aus­bil­dung zuge­las­sen wor­den ist, kann mög­li­che Ansprü­che nach dem AGG nur gegen­über der poten­ti­el­len Arbeit­ge­be­rin gel­tend machen. Gegen die das Bewer­bungs­ver­fah­ren durch­füh­ren­de Gesell­schaft besteht kein Schmer­zens­geld­an­spruch, wenn es an der not­wen­di­gen schwer­wie­gen­den Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts fehlt. So das Lan­des­ar­beits­ge­richt

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Kos­ten der erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung

Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung als Wer­bungs­kos­ten ist gemäß § 9 Abs. 6, § 12 Nr. 5 EStG n.F. aus­ge­schlos­sen. Maß­geb­lich sind im Streit­fall § 9 Abs. 6 und § 12 Nr. 5 EStG in der Fas­sung des Bei­­trei­bungs­­­rich­t­­li­­ni­en-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes (EStG n.F.). Die Neu­reg­lung wur­de im Bun­des­ge­setz­blatt vom 13.12.2011 ver­kün­det .Gemäß Arti­kel

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Zweit­aus­bil­dung vor Abschluss der ers­ten Aus­bil­dung?

Eine Zweit­aus­bil­dung setzt den Abschluss der ers­ten Aus­bil­dung vor­aus. Vor die­sem Abschluss – etwa bei par­al­lel betrie­be­nen Aus­bil­dun­gen – kann ein­kom­men­steu­er­lich kei­ne Zweit­aus­bil­dung vor­lie­gen. Nach §§ 9 Abs. 6 i.V.m. 12 Nr. 5 EStG (in der Fas­sung des Bei­­trei­bungs­­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes vom 7. Dezem­ber 2011 ) dür­fen Auf­wen­dun­gen eines Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung

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Auf­wen­dun­gen für den Erwerb eines Pri­vat­pi­lo­ten­scheins und der Vor­steu­er­ab­zug

Für Auf­wen­dun­gen, die für den Erwerb der Pri­vat­pi­lo­ten­li­zenz (PPLA) getä­tigt wer­den, ist nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg kein Vor­steu­er­ab­zug mög­lich. Der Vor­steu­er­ab­zug ist bereits des­halb nicht mög­lich, weil die ihm zugrun­de lie­gen­den Leis­tun­gen nach Über­zeu­gung des Senats nicht für das Unter­neh­men des Klä­gers, son­dern für Belan­ge sei­ner pri­va­ten Lebens­füh­rung

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Berufs­aus­bil­dungs­kos­ten und die spä­te­re Tätig­keit im Aus­land

Auf­wen­dun­gen einer erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen sein. § 12 Nr. 5 EStG lässt eben­so wie § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG den Vor­rang des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs und Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs unbe­rührt. Allein die Mög­lich­keit, dass die­se Berufs­tä­tig­keit spä­ter auch im Aus­land aus­ge­übt wer­den könn­te, begrün­det noch kei­nen unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang i.S.

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Wer­bungs­kos­ten bei beruf­li­cher Erst­aus­bil­dung und Erst­stu­di­um

Die Kos­ten für die beruf­li­che Erst­aus­bil­dung oder das Erst­stu­di­um unmit­tel­bar nach Schul­ab­schluss kön­nen in vol­ler Höhe als (vor­weg­ge­nom­me­ne) Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar sein. Für den Fall von Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um nach abge­schlos­se­ner Berufs­aus­bil­dung hat der . Nun­mehr ent­schied der Bun­des­fi­nanz­hof in zwei Urtei­len, dass das seit 2004 gel­ten­de Abzugs­ver­bot für Kos­ten

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Tarif­ver­trag­li­ches Höchst­al­ter für die Ein­stel­lung von Pilo­ten

Eine tarif­ver­trag­li­che Betriebs­norm, die für ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men das Höchst­al­ter für die Ein­stel­lung von in ande­ren Luft­fahrt­un­ter­neh­men aus­ge­bil­de­ten Pilo­ten auf 32 Jah­re und 364 Tage fest­legt, ist unwirk­sam. Die für das Luft­fahrt­un­ter­neh­men errich­te­te Per­so­nal­ver­tre­tung kann daher die Zustim­mung zur Ein­stel­lung eines Pilo­ten nicht mit der Begrün­dung ver­wei­gern, die­ser sei zu alt.

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Pilo­ten auch ohne Müt­ze

Ein Pilot ist nicht ver­pflich­tet, sei­ne Cock­pit-Müt­­ze in dem der Öffent­lich­keit zugäng­li­chen Flug­ha­fen­be­reich zu tra­gen, solan­ge der Arbeit­ge­ber aus­schließ­lich das männ­li­che Cock­pit­per­so­nal hier­zu ver­pflich­tet. Mit die­ser Begrün­dung ver­ur­teil­te jetzt das Arbeits­ge­richt Köln den Arbeit­ge­ber – die Flug­ge­sell­schaft – eine wegen des Nicht­tra­gens der Pilo­­ten-Müt­­ze gefer­tig­te "Per­so­nal­no­tiz" zurück­zu­neh­men und aus der

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Steu­er­li­che Abzugs­fä­hig­keit von Aus­bil­dungs­kos­ten

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat in einem aktu­el­len Urteil die kla­re Unter­schei­dung zwi­schen einer erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung, deren Kos­ten steu­er­lich nur begrenzt berück­sich­tigt wer­den, und einer wei­te­ren Aus­bil­dung, deren Kos­ten voll abzugs­fä­hig sind, noch­mals ver­schärft und will als erst­ma­li­ge (vor­her­ge­hen­de) Berufs­aus­bil­dung nur eine sol­che Aus­bil­dung akzep­tie­ren, der ein aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf zugrun­de liegt.

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Kin­der­geld für einen Pilo­ten

Für ein über 18 Jah­re altes Kind, das eine Berufs­aus­bil­dung man­gels Aus­bil­dungs­plat­zes nicht begin­nen oder fort­set­zen kann und das 27. –seit 2007: das 25.– Lebens­jahr noch nicht voll­endet hat, besteht nach § 62 Abs. 1, § 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c EStG Anspruch auf

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Pilo­ten­aus­bil­dung

Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um dür­fen nach § 12 Nr. 5 2. Halb­satz EStG weder bei den ein­zel­nen Ein­kunfts­ar­ten noch vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te abge­zo­gen wer­den, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fin­den. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit war zwi­schen dem

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Kei­ne Wer­bungs­kos­ten für die Pilo­ten­aus­bil­dung

Auf­wen­dun­gen für das Absol­vie­ren einer Flug­schu­le mit dem Ziel, bei einer bestimm­ten Flug­ge­sell­schaft als Pilot beschäf­tigt zu wer­den, kön­nen nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg steu­er­lich nicht als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten gel­tend gemacht wer­den. Zwar ist es grund­sätz­lich mög­lich, Kos­ten, die vor Auf­nah­me einer Tätig­keit ent­ste­hen und der spä­te­ren Berufs­tä­tig­keit die­nen,

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Dar­lehn zur Pilo­ten­aus­bil­dung

Schuld­zin­sen für Dar­le­hen zur Pilo­ten­aus­bil­dung sind nach Ansicht des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz jeden­falls dann steu­er­lich nicht als Wer­bungs­kos­ten berück­sich­ti­gungs­fä­hig, wenn im Anschluss an die Aus­bil­dung eine Anstel­lung im Aus­land – im ent­schie­de­nen Fall in Öster­reich – erfolgt.

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