Die bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines Lebensversicherungsvertrages - und der Streitwert

Die berei­che­rungs­recht­li­che Rück­ab­wick­lung eines Lebens­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges – und der Streit­wert

nach § 5a VVG a.F. die berei­che­rungs­recht­li­che Rück­ab­wick­lung eines Lebens­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, ist ein in die­sem Rah­men gel­tend gemach­ter Anspruch auf Her­aus­ga­be von Nut­zun­gen bei der Streit­wert­be­rech­nung zu berück­sich­ti­gen. Das ergibt sich für den Bun­des­ge­richts­hof aus dem Sinn und Zweck des § 4 Abs. 1 Halb­satz 2 ZPO: Die Vor­schrift bezweckt eine prak­ti­sche, ein­fa­che und

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Lebensversicherungsverträge im Policenmodell - "Treu und Glauben" und der Schutz der Versicherung

Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge im Poli­cen­mo­dell – "Treu und Glau­ben" und der Schutz der Ver­si­che­rung

Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer ist es auch im Fal­le einer unter­stell­ten Gemein­schafts­rechts­wid­rig­keit des Poli­cen­mo­dells nach Treu und Glau­ben wegen wider­sprüch­li­cher Rechts­aus­übung ver­wehrt, sich nach jah­re­lan­ger Durch­füh­rung des Ver­tra­ges auf des­sen angeb­li­che Unwirk­sam­keit zu beru­fen und dar­aus Berei­che­rungs­an­sprü­che her­zu­lei­ten . Ob nach dem Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge wegen Gemein­schafts­rechts­wid­rig­keit des § 5a VVG a.F.

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Rückabwicklung einer fondsgebundenen Lebensversicherung - und die erwirtschafteten Verluste

Rück­ab­wick­lung einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung – und die erwirt­schaf­te­ten Ver­lus­te

Bei der berei­che­rungs­recht­li­chen Rück­ab­wick­lung einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung nach Wider­spruch gemäß § 5a VVG a.F. muss sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer berei­che­rungs­min­dernd anrech­nen las­sen, dass die Fonds, in die die Spar­an­tei­le der von ihm gezahl­ten Prä­mi­en ange­legt wor­den sind, Ver­lus­te erwirt­schaf­tet haben. Der Ver­si­che­rungs­neh­mer kann nur vom Ver­si­che­rer tat­säch­lich gezo­ge­ne Nut­zun­gen her­aus­ver­lan­gen und

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Rückabwicklung einer Lebensversicherung - und die gezogenen Nutzungen

Rück­ab­wick­lung einer Lebens­ver­si­che­rung – und die gezo­ge­nen Nut­zun­gen

Bei der berei­che­rungs­recht­li­chen Rück­ab­wick­lung einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer vom Ver­si­che­rer nur die tat­säch­lich gezo­ge­ne Nut­zun­gen her­aus­ver­lan­gen und trägt hier­für die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last. Er kann sei­nen Tat­sa­chen­vor­trag nicht ohne Bezug zur Ertrags­la­ge des jewei­li­gen Ver­si­che­rers auf eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung einer Gewinn­erzie­lung in bestimm­ter Höhe stüt­zen. Nach § 818

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Widerspruch bei einer Lebensversicherung im Policenmodell - Frist und Verwirkung

Wider­spruch bei einer Lebens­ver­si­che­rung im Poli­cen­mo­dell – Frist und Ver­wir­kung

Der geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trag schafft kei­nen Rechts­grund für die Prä­mi­en­zah­lun­gen, wenn er infol­ge des Wider­spruchs des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht wirk­sam zustan­de gekom­men ist. Der Wider­spruch war vor­lie­gend – unge­ach­tet des Ablaufs der in § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. nor­mier­ten Jah­res­frist – recht­zei­tig. Vor­lie­gend belehr­te die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft den Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht ord­nungs­ge­mäß i.S.

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Rückabwicklung nach Widerspruch - und der zwischenzeitliche Versicherungsschutz

Rück­ab­wick­lung nach Wider­spruch – und der zwi­schen­zeit­li­che Ver­si­che­rungs­schutz

Die berei­che­rungs­recht­li­chen Rechts­fol­gen der Euro­pa­rechts­wid­rig­keit des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. sind nicht auf eine Wir­kung ab Zugang des Wider­spruchs (ex nunc) zu beschrän­ken, son­dern nur eine Rück­wir­kung ent­spricht dem Effek­ti­vi­täts­ge­bot . Der Höhe nach umfas­sen die Rück­ge­währ­an­sprü­che nach § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB nicht unein­ge­schränkt alle gezahl­ten

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Lebensversicherung im Policenmodell - und der verwirkte Widerspruch

Lebens­ver­si­che­rung im Poli­cen­mo­dell – und der ver­wirk­te Wider­spruch

Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer ist es nach Treu und Glau­ben wegen wider­sprüch­li­cher Rechts­aus­übung ver­wehrt, sich nach jah­re­lan­ger Durch­füh­rung des Ver­tra­ges auf des­sen angeb­li­che Unwirk­sam­keit zu beru­fen und dar­aus Berei­che­rungs­an­sprü­che her­zu­lei­ten. Ob nach dem Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge wegen Gemein­schafts­rechts­wid­rig­keit des § 5a VVG a.F. Wirk­sam­keits­zwei­feln unter­lie­gen , kann in die­sem Fall dahin­ste­hen. Die

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Die nicht übergebenen Versicherungsbedingungen - und die abgelaufene Widerspruchsfrist

Die nicht über­ge­be­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen – und die abge­lau­fe­ne Wider­spruchs­frist

Erlischt das Wider­spruchs­recht gemäß § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F., sind die für den Ver­si­che­rungs­ver­trag gel­ten­den All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen auch dann in den Ver­si­che­rungs­ver­trag ein­be­zo­gen, wenn der Ver­si­che­rer sie dem Ver­si­che­rungs­neh­mer bis­lang nicht über­ge­ben hat. Nach § 5a VVG a.F., der auf den im Jahr 2005 abge­schlos­se­nen Ver­si­che­rungs­ver­trag anwend­bar ist (Art.

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Widerrufsbelehrung und Widerrufsfrist bei Lebensversicherungen

Wider­rufs­be­leh­rung und Wider­rufs­frist bei Lebens­ver­si­che­run­gen

Belehr­te der Ver­si­che­rer den Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht ord­nungs­ge­mäß i.S. von § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. über das Wider­spruchs­recht, bestand das Widers­rpchs­recht auch noch nach Ablauf der Jah­res­frist des § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. (1 Jahr nach Zah­lung der ers­ten Prä­mie) fort. Das ergibt, wie der Bun­des­ge­richts­hof aktu­ell aus­drück­lich noch­mals

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Lebensversicherung im Policenmodell - Widerspruch und Verjährung

Lebens­ver­si­che­rung im Poli­cen­mo­dell – Wider­spruch und Ver­jäh­rung

Der nach einem Wider­spruch gemäß § 5a VVG a.F. gel­tend gemach­te Berei­che­rungs­an­spruch ist nicht schon mit jeder ein­zel­nen Prä­mi­en­zah­lung, son­dern erst mit Aus­übung des Wider­spruchs­rechts im Sin­ne von § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB ent­stan­den. Wenn die Wider­spruchs­be­leh­rung nicht ord­nungs­ge­mäß war, bestand das Wider­spruchs­recht nach Ablauf der Jah­res­frist des § 5a

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Widerspruch und Verjährungsbeginn bei der Rentenversicherung im Policenmodell

Wider­spruch und Ver­jäh­rungs­be­ginn bei der Ren­ten­ver­si­che­rung im Poli­cen­mo­dell

Bei einer im frü­he­ren Poli­cen­mo­dell abge­schlos­se­nen Lebens- oder Ren­ten­ver­si­che­rung beginnt die Ver­jäh­rung des Berei­che­rungs­an­spruchs erst, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Wider­spruch nach § 5a VVG a.F. erklärt hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richt­hof ent­schie­de­nen Fall begehr­te der kla­gen­de Ver­si­che­rungs­neh­mer Rück­zah­lung geleis­te­ter Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge aus einer Ren­ten­ver­si­che­rung nach einem Wider­spruch gemäß § 5a

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Gesetzlicher Richter - und das unterbliebene Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH

Gesetz­li­cher Rich­ter – und das unter­blie­be­ne Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den EuGH

Aktu­ell muss­te sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt wie­der ein­mal mit einem durch das letzt­in­stanz­li­che Gericht unter­blie­be­nen Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on und der hier­aus resul­tie­ren­den Fra­ge einer Ver­let­zung der Pro­zess­par­tei in ihrem Grund­recht auf den gesetz­li­chen Rich­ter befassen.Anlass hier­zu bot eine Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs zum Wider­rufs­recht beim soge­nann­ten "Poli­cen­mo­dell": Inhalts­über­sichtDas

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Fondsgebundene Rentenversicherung - und die Widerrufsfrist beim Policenmodell

Fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung – und die Wider­rufs­frist beim Poli­cen­mo­dell

Das Wider­spruchs­recht nach § 5a VVG a.F. besteht bei einem im Poli­cen­mo­dell geschlos­se­nen Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trag, bei dem der Ver­si­che­rer nicht ord­nungs­ge­mäß über das Wider­rufs­recht belehrt hat, auch noch nach Ablauf der Jah­res­frist fort. Das ergibt für den Bun­des­ge­richts­hof die richt­li­ni­en­kon­for­me Aus­le­gung des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. auf der Grund­la­ge

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Prämienrückerstattungsanspruch beim Policenmodell

Prä­mi­en­rück­erstat­tungs­an­spruch beim Poli­cen­mo­dell

Der Anspruch auf Prä­mi­en­rück­zah­lung folgt dem Grun­de nach aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, denn der geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trag schafft kei­nen Rechts­grund für die Prä­mi­en­zah­lung, wenn er infol­ge des Wider­spruchs des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht wirk­sam zustan­de gekom­men ist. Ein Wider­spruch ist unge­ach­tet des Ablaufs der in § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG

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Versicherungsvertrag im Policenmodell - und die Widerrufsfrist

Ver­si­che­rungs­ver­trag im Poli­cen­mo­dell – und die Wider­rufs­frist

Fehl­te in der maß­geb­li­chen Wider­spruchs­be­leh­rung in dem Poli­cen­be­gleit­schrei­ben der Hin­weis auf die gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG in der ab dem 1.08.2001 gül­ti­gen Fas­sung erfor­der­li­che Text­form des Wider­spruchs sowie der Hin­weis dar­auf, dass für den Beginn des Fris­ten­laufs des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht nur den Ver­si­che­rungs­schein son­dern auch die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen und

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Das Policenmodell in der Lebensversicherung

Das Poli­cen­mo­dell in der Lebens­ver­si­che­rung

Zur Ver­ein­bar­keit des so genann­ten Poli­cen­mo­dells (§ 5a Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 bis 3 VVG a.F.) mit den Vor­ga­ben des Art. 31 Abs. 1 der Drit­ten Richt­li­nie Lebens­ver­si­che­rung und des Art. 15 Abs. 1 Satz 1 der Zwei­ten Richt­li­nie Lebens­ver­si­che­rung hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men. Einem Ver­si­che­rungs­neh­mer, der mit Über­las­sung der Ver­si­che­rungs­po­li­ce

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Vorlagepflicht an den EuGH und effektiver Rechtsschutz - die Richtlinienkonformität des Policenmodells

Vor­la­ge­pflicht an den EuGH und effek­ti­ver Rechts­schutz – die Richt­li­ni­en­kon­for­mi­tät des Poli­cen­mo­dells

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat noch­mals die Ver­pflich­tung des letzt­in­stanz­li­chen Gerichts betont, Fra­gen der Aus­le­gung von EU-Recht dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen. Unter­lässt das letzt­in­stanz­li­che Gericht ein der­ar­ti­ges Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen, so ver­letzt es das Recht der Par­tei­en auf Gewäh­rung effek­ti­ven Rechts­schut­zes (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art.20 Abs. 3 GG). Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie Ver­fas­sungs­be­schwer­deDie

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