Die Par­tei ist ver­fas­sungs­wid­rig! – sagt der Lan­des­in­nen­mi­nis­ter

In Bezug auf die Fest­stel­lung, ob ein Ver­ein sich gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung rich­tet und damit die Vor­aus­set­zun­gen des Ver­bots­grunds aus § 3 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 Ver­einsG i.V.m. Art. 9 Abs. 2 Alt. 2 GG erfüllt, hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt klar­ge­stellt, dass sich die gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung gerich­te­ten Zie­le einer Ver­ei­ni­gung vor allem ihrem

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AStA: Wahr­neh­mung der hoch­schul­po­li­ti­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Belan­ge der Stu­die­ren­den

All­ge­mein­po­li­ti­sche Tätig­kei­ten des All­ge­mei­nen Stu­die­ren­den­aus­schuss (AStA) sind von der Wahr­neh­mung der hoch­schul­po­li­ti­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Belan­ge der Stu­die­ren­den zu unter­schei­den. Las­sen sich die Tätig­kei­ten des AStA dem Auf­ga­ben­be­reich der poli­ti­schen Bil­dung zuord­nen ohne eine eige­ne Mei­nungs­äu­ße­rung dar­zu­stel­len, besteht kein Unter­las­sungs­an­spruch. Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung ver­schie­de­ner Hoch­schul­grup­pen, die sich einem bestimm­ten poli­ti­schen

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Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung – Bil­dungs­auf­trag vs. Per­sön­lich­keits­recht

Eine her­ab­set­zen­de Kri­tik der Bun­des­zen­tra­le für Poli­ti­sche Bil­dung an einem wis­sen­schaft­li­chen Auf­satz zum The­ma Anti­se­mi­tis­mus hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als im Hin­blick auf das Per­sön­lich­keits­recht des Autors ver­fas­sungs­wid­rig ein­ge­stuft. Im Jahr 2004 erschien ein von dem eme­ri­tie­ren Bay­reu­ther Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Kon­rad Löw ver­fass­ter Auf­satz mit dem Titel „Deut­sche Iden­ti­tät in Ver­fas­sung und

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Der Leh­rer und die Leser­brie­fe

Ein beam­te­ter Leh­rer muss sich auch bei Leser­brie­fen für die regio­na­le Zei­tung eine gewis­se Mäßi­gung auf­er­le­gen. Dies muss­te jetzt auch ein Leh­rer aus Rhei­ne erfah­ren, der sich vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter gegen die ihm von der Bezirks­re­gie­rung Müns­ter erteil­te Miss­bil­li­gung wegen ver­schie­de­ner Äuße­run­gen in Leser­brie­fen gewandt hat­te. Der Klä­ger steht

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