Ent­gelt fürs Post­fach

Ein ge­neh­mi­gungs­be­dürf­ti­ges post­recht­li­ches Ent­gelt ist in for­mel­ler Hin­sicht nur dann ge­neh­mi­gungs­fä­hig, wenn das re­gu­lier­te Un­ter­neh­men die ent­ste­hen­den Kos­ten im Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren voll­stän­dig durch die er­for­der­li­chen Nach­wei­se und Un­ter­la­gen dar­legt. Die Klä­ge­rin des vor­lie­gend vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Falls, die Deut­sche Post AG, erbringt lizenz­pflich­ti­ge Post­dienst­leis­tun­gen. Sie unter­hielt in der hier maß­geb­li­chen Zeit

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Min­dest­lohn für Brief­dienst­leis­tun­gen

Die "Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für die Bran­che Brief­dienst­leis­tun­gen" (Post­min­dest­lohn­VO) ist nach einem Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts unwirk­sam. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit strei­ten die Par­tei­en über Ent­gelt­an­sprü­che des Klä­gers nach dem zwi­schen dem Arbeit­ge­ber­ver­band Post­diens­te e. V. (Arbeit­ge­ber­ver­band Post­diens­te) und der Ver­ein­ten Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) am 29. Novem­ber 2007

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Rech­te Post­wurf­sen­dun­gen

Die Deut­sche Post muss auch Publi­ka­ti­on der NPD als Post­wurf­sen­dung ver­tei­len. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Deut­sche Post AG ver­ur­teilt, die Publi­ka­ti­on "Klar­text" der NPD-Frak­­ti­on im Säch­si­schen Land­tag als Post­wurf­sen­dung zu ver­tei­len. Für die Zuwei­sung einer Druck­schrift zum Uni­ver­sal­dienst im Sin­ne von § 1 Abs. 1 Nr. 3 PUDLV kommt es ledig­lich auf den

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Zu nied­ri­ge Por­to­prei­se

Die Fir­ma First Mail Düs­sel­dorf GmbH ist auf­grund einer sofort voll­zieh­ba­ren Anord­nung der Bun­des­netz­agen­tur ver­pflich­tet, ihre zu nied­ri­gen Prei­se im Sin­ne eines chan­cen­glei­chen und funk­ti­ons­fä­hi­gen Wett­be­werbs nach oben hin anzu­pas­sen. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter bestä­tig­te nun eine ent­spre­chen­de . Die Fir­ma Frist Mail, eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Toch­ter

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First Mail Düs­sel­dorf GmbH – Por­to­prei­se einer Post-Toch­ter

Die First Mail Düs­sel­dorf GmbH muss ihre Prei­se ent­spre­chend der Ver­fü­gung der Bun­des­netz­agen­tur anpas­sen. Mit ihrem hier­ge­gen gerich­te­ten Antrag auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz drang sie beim Ver­wal­tungs­ge­richts Köln nicht durch. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat den Eil­an­trag der First Mail Düs­sel­dorf GmbH, die der Deut­schen Post AG (DPAG) ange­hört, abge­lehnt. Es kann

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Umsatz­steu­er­pflicht von förm­li­chen Zustel­lun­gen

Für das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg bestehen ernst­li­che Zwei­fel an der Umsatz­steu­er­pflicht von förm­li­chen Zustel­lun­gen, die von pri­va­ten Zustell­diens­ten – also nicht von der Deut­schen Post AG – vor­ge­nom­men wer­den. Der Umsatz­steu­er unter­lie­gen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Umsatz­steu­er­ge­set­zes grund­sätz­lich alle sons­ti­gen Leis­tun­gen, die ein Unter­neh­mer im Inland gegen Ent­gelt im

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Die Post­wurf­sen­dun­gen der NPD-Frak­ti­on

Es besteht für die Deut­sche Post AG kein Kon­tra­hie­rungs­zwang für Post­wurf­sen­dun­gen der NPD-Frak­­ti­on im Säch­si­schen Land­tag. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Dres­den die Beru­fung der NPD-Frak­­ti­on im Säch­si­schen Land­tag zurück­ge­wie­sen, mit der die NPD-Frak­­ti­on ihr schon erst­in­stanz­lich vor dem Land­ge­richt Leip­zig erfolg­lo­ses Kla­ge­ziel wei­ter­ver­folg­te, von der Deut­sche Post

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Zugang der Kün­di­gung per Post

Im Ver­fah­ren über den Antrag einer nach­träg­li­chen Kla­ge­zu­las­sung gem. § 5 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 KSchG ist der strit­ti­ge Zugang der Kün­di­gung fest­zu­stel­len . Auf­grund gewan­del­ter Ver­kehrs­an­schau­ung (libe­ra­li­sier­te Brief­zu­stel­lung) ist von all­ge­mei­nen arbeits­täg­li­chen Post­zu­stell­zei­ten bis min­des­tens 14.00 Uhr aus­zu­ge­hen. Erst ein deut­lich spä­te­rer Ein­wurf in den pri­va­ten Brief­kas­ten bewirkt kei­nen tag­glei­chen

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Das Paket liegt beim Nach­barn

Eine Ver­trags­klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Paket­diens­tes, die eine Aus­hän­di­gung von Post­sen­dun­gen an Nach­barn ohne Benach­rich­ti­gung des Emp­fän­gers vor­sieht, ist gegen­über Ver­brau­chern unwirk­sam. Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat eine Klau­sel in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die eine Ersatz­zu­stel­lung durch Aus­hän­di­gung von Brie­fen und Pake­ten an Haus­be­woh­ner und Nach­barn ermög­licht, ohne zugleich eine

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Ver­trau­en in die Zuver­läs­sig­keit der Post

Der Rechts­mit­tel­füh­rer darf grund­sätz­lich dar­auf ver­trau­en, dass im Bun­des­ge­biet werk­tags auf­ge­ge­be­ne Post­sen­dun­gen am fol­gen­den Werk­tag aus­ge­lie­fert wer­den. Ohne kon­kre­te Anhalts­punk­te muss ein Rechts­mit­tel­füh­rer des­halb nicht mit Post­lauf­zei­ten rech­nen, die die ernst­haf­te Gefahr der Frist­ver­säu­mung begrün­den . Wur­de der Schrift­satz vom 15. Dezem­ber 2009 vor der Post­lee­rung in den Brief­kas­ten ein­ge­wor­fen,

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Post – die ein­zig wah­re

Das Bun­des­pa­tent­ge­richt hat einen Beschluss des Deut­schen Patent- und Mar­ken­am­tes auf­ge­ho­ben, in dem die Löschung der zuguns­ten der Deut­sche Post AG ein­ge­tra­ge­nen Mar­ke "Post" ange­ord­net wor­den war. Die Mar­ke „Post“ war am 3. Novem­ber 2003 für ver­schie­de­ne Dienst­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit der Beför­de­rung von Brie­fen und Pake­ten ein­ge­tra­gen wor­den. Auf

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Rote Brief­käs­ten vor der Post­fi­lia­le

Die Deut­sche Post AG muss Brief­käs­ten der Kon­kur­renz auch in unmit­tel­ba­rer Nähe von Post­fi­lia­len dul­den. Sie kann grund­sätz­lich nicht ver­hin­dern, dass in unmit­tel­ba­rer Nähe ihrer eige­nen Filia­len oder Brief­käs­ten auch Brief­käs­ten ihrer Wett­be­wer­ber auf­ge­stellt wer­den. In einem jetzt letzt­in­stanz­lich vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit hat die Beklag­te, die einen Brief­zu­stell­dienst betreibt,

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Nicht-Gewerk­schaft der Neu­en Brief- und Zustell­diens­te

Die Tarif­fä­hig­keit der "Gewerk­schaft der Neu­en Brief- und Zustell­diens­te" (GNBZ) ist seit län­ge­rem umstrit­ten. Im Mai letz­ten Jah­res und bestä­tig­te damit ein ent­spre­chen­des Urteil des Arbeits­ge­richts Köln, da der Vor­stand der GNZB über­wie­gend aus Lei­tungs­per­so­nal von Unter­neh­men der pri­va­ten Zustell­bran­che bestehe, die Arbeit­ge­ber­sei­te in erheb­li­chem Umfang die Mit­glie­der­wer­bung über­nom­men und

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Zustel­lungs­pro­ble­me – oder: Das Post­fach als Wie­der­ein­set­zungs­hin­der­nis

Erhält ein Ver­fah­rens­be­tei­lig­ter ein durch Auf­ga­be zur Post zuge­stell­tes gericht­li­ches Schrift­stück nicht, so ist die Wie­der­ein­set­zung in eine durch die Zustel­lung in Lauf gesetz­te Not­frist nicht gebo­ten, wenn ein lizen­zier­tes Post­un­ter­neh­men eine Ersatz­zu­stel­lung an der ange­ge­be­nen Geschäfts­an­schrift, ohne dass dies von der Zustel­lungs­emp­fän­ge­rin mit­ge­teilt wor­den wäre, nicht durch Ein­le­gen in

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Kein Min­dest­lohn für Brief­dienst­leis­tun­gen

Vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­e­richt in Leip­zig war heu­te die Kla­ge gegen die Post­min­dest­lohn­ver­ord­nung erfolg­reich, das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat heu­te ent­schie­den, dass die am 1. Janu­ar 2008 in Kraft getre­te­ne Ver­ord­nung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für die Bran­che Brief­dienst­leis­tun­gen (Post­min­dest­lohn­ver­ord­nung – BriefArbbV) die Klä­ger in ihren Rech­ten ver­letzt. Mit

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Gewerk­schaft GNZB

Tarif­fä­hig­keit bedeu­tet die Fähig­keit, Ver­trags­par­tei eines Tarif­ver­tra­ges zu sein. Die Tarif­fä­hig­keit klei­ner Gewerk­schaf­ten ist immer wie­der Anlass für einen Streit, der meist auf Antrag einer ande­ren Gewerk­schaft von den Arbeits­ge­rich­ten zu ent­schei­den ist. Und so hat­ten sich jetzt zunächst das Arbeits­ge­richt Köln und dann in der Beru­fungs­in­stanz das Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln

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Umsatz­steu­er­frei­heit für öffent­li­che Uni­ver­sal­post­diens­te

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat­te sich jetzt mit der Umsatz­steu­er­frei­heit für öffent­lich­te Uni­ver­sal­post­diens­te zu befas­sen. Der Rechts­streit betraf zwar die bri­ti­sche Post, aller­dings ent­spre­chen die dor­ti­gen Rege­lun­gen zur Umsatz­steu­er­frei­heit der deut­schen Rechts­la­ge, wonach der Uni­ver­sal­post­dienst der Deut­sche Post AG Der von der brit­ti­schen Roy­al Mail ange­bo­te­ne pos­ta­li­sche Uni­ver­sal­dienst ist

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