Bundesfinanzhof (BFH)

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb einer Personengesellschaft

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb stel­len ori­gi­när gewerb­li­che Ein­künf­te dar. Ruht der Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, kann die­se schon des­halb kei­ne gewerb­lich gepräg­te Gesell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG sein. Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und

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Gewerblich geprägte Personengesellschaften - und die Unternehmensidentität

Gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und die Unternehmensidentität

Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG) ist die Unter­neh­mens­iden­ti­tät Vor­aus­set­zung des Abzugs des Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG. Die Unter­neh­mens­iden­ti­tät kann des­halb feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, anschlie­ßend Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen hin­sicht­lich einer

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Gewerbliche Prägung einer Einheits-GmbH & Co. KG

Gewerb­li­che Prä­gung einer Ein­heits-GmbH & Co. KG

Eine ver­mö­gens­ver­wal­tend täti­ge Ein­heits-GmbH & Co. KG ver­liert ihre gewerb­li­che Prä­gung nicht dadurch, dass im Gesell­schafts­ver­trag Son­der­re­ge­lun­gen zur Wahr­neh­mung der Gesell­schafts­rech­te an der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH durch die Kom­man­di­tis­ten ent­hal­ten sind. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall war die Ein­heits­ge­sellschft eine GmbH & Co. KG, deren Geschäfts­zweck die Ver­wal­tung von Immo­bi­li­en und sonstigen

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Wegfall der Unternehmensidentität einer gewerblich geprägten Personengesellschaft

Weg­fall der Unter­neh­mens­iden­ti­tät einer gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaft

Ein Gewer­be­ver­lust kann nach § 10a GewStG (nur) dann abge­zo­gen wer­den, wenn der im Kür­zungs­jahr bestehen­de Gewer­be­be­trieb iden­tisch ist mit dem Gewer­be­be­trieb, der im Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr bestan­den hat – Unter­neh­mens­iden­ti­tät – . Stets kommt es für die Fra­ge der Iden­ti­tät der Betä­ti­gun­gen auf das Gesamt­bild an, das sich aus den wesentlichen

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Die vermeintlich gewerblich geprägte GmbH & Co. GbR

Die ver­meint­lich gewerb­lich gepräg­te GmbH & Co. GbR

Wer­den Grund­stü­cke des Betriebs­ver­mö­gens in eine ver­meint­lich gewerb­lich gepräg­te GmbH & Co. GbR ein­ge­bracht, kön­nen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs die auf­grund die­ser Bewer­tung erlas­se­nen Steu­er­be­schei­de nach Ein­tritt der Bestands­kraft nicht mehr gemäß § 174 Abs. 3 AO geän­dert wer­den, wenn sich die Annah­me der gewerb­li­chen Prä­gung als unzu­tref­fend erweist. Unter

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