Platzierungsabhängige Preisgelder beim Pferderennen - und die Umsatzsteuer

Plat­zie­rungs­ab­hän­gi­ge Preis­gel­der beim Pfer­de­ren­nen – und die Umsatz­steu­er

Die Teil­nah­me an einem Wett­be­werb (Pfer­de­ren­nen) ist nicht steu­er­bar, wenn dem Eigen­tü­mer der Pfer­de als Gegen­leis­tung ledig­lich ein plat­zie­rungs­ab­hän­gi­ges Preis­geld gezahlt wird1. Mit die­ser Ent­schei­dung hat nun der Bun­des­fi­nanz­hof die Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on umge­setzt, wonach die Teil­nah­me an einem Wett­be­werb (Pfer­de­ren­nen) grund­sätz­lich kei­ne gegen Ent­gelt erbrach­te Dienst­leis­tung

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Die Preisgelder des Pokerturniers

Die Preis­gel­der des Poker­tur­niers

Die Teil­nah­me an Tur­nier­po­ker­spie­len kann als Gewer­be­be­trieb i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2 EStG zu qua­li­fi­zie­ren sein. Das Tur­nier­po­ker­spiel (hier: in den Vari­an­ten "Texas Hold'em" und "Oma­ha") ist nach ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Maß­stä­ben im All­ge­mei­nen nicht als rei­nes ‑und damit per se nicht steu­er­ba­­res- Glücks­spiel, son­dern als Mischung aus

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Der Wissenschaftspreis als steuerpflichtiges Einkommen

Der Wis­sen­schafts­preis als steu­er­pflich­ti­ges Ein­kom­men

Preis­geld kann auch dann leis­tungs­be­zo­ge­ne steu­er­ba­re Ein­nah­me sein, wenn die aus­ge­zeich­ne­te Leis­tung vor einer Aus­lo­bung oder unab­hän­gig von einer mög­li­chen Preis­ver­lei­hung erbracht wur­de und wenn – wie beim "Ham­bur­ger Lehr­preis" kei­ne Bewer­bun­gen mög­lich sind, son­dern nur Kan­di­da­ten vor­ge­schla­gen wer­den kön­nen. Kon­kre­te beruf­li­che Leis­tun­gen des Beschäf­tig­ten kön­nen auch dann im Vor­der­grund

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Der Teilnehmergewinn aus einer Fernsehshow - und der Fiskus gewinnt immer...

Der Teil­neh­mer­ge­winn aus einer Fern­seh­show – und der Fis­kus gewinnt immer…

Das Preis­geld aus einer Teil­nah­me an einer Fern­seh­show stellt kei­nen Spiel­ge­winn dar, denn der Betref­fen­de hat sich in Aus­schei­dungs­spie­len durch Geschick­lich­keit und Wis­sen gegen ande­re Kan­di­da­ten durch­set­zen müs­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge wei­test­ge­hend abge­wie­sen und das Preis­geld aus einer RTL-Fern­­seh­­show

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Das Preisgeld eines Beamten

Das Preis­geld eines Beam­ten

Ein im Rah­men eines Ide­en­wett­be­werbs für Beschäf­tig­te der Bun­des­ver­wal­tung ver­ein­nahm­tes Preis­geld zählt zu den Ein­künf­ten aus nicht­selbst­stän­di­ger Arbeit und ist daher ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. So die Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Bun­des­be­am­ten, der sich dage­gen gewehrt hat, für ein Preis­geld eines vom Bund initi­ier­ten Ide­en­wett­be­werbs zum Büro­kra­tie­ab­bau

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Steuerbarkeit eines Preisgeldes

Steu­er­bar­keit eines Preis­gel­des

Prei­se sind nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­ho­fes dann als Betriebs­ein­nah­men zu erfas­sen, wenn sie für eine der betrieb­li­chen Tätig­keit zuzu­ord­nen­de Leis­tung ver­lie­hen wer­den. Eine pri­vat ver­an­lass­te Zuwen­dung und damit kei­ne Betriebs­ein­nah­me ist hin­ge­gen anzu­neh­men, wenn mit dem in Fra­ge ste­hen­den Preis das Lebens­werk, das Gesamt­schaf­fen, die Grund­hal­tung des Preis­trä­gers oder

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