Presseauskunftsansprüche gegenüber der staatlichen Liegenschaftsverwaltung

Pres­se­aus­kunfts­an­sprü­che gegen­über der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung

Der Schutz von Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen schließt Pres­se­aus­kunfts­an­sprü­che gegen­über der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung nicht zwin­gend aus. Pres­se­ver­tre­ter kön­nen bei über­wie­gen­dem Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se von der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung Aus­kunft auch über Sach­ver­hal­te ver­lan­gen, die dem Schutz von Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen unter­lie­gen. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall waren die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land

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Presseauskunftsersuchen - und die Persönlichkeitsrechte von Staatsanwalt und Verteidiger

Pres­se­aus­kunfts­er­su­chen – und die Per­sön­lich­keits­rech­te von Staats­an­walt und Ver­tei­di­ger

Die Per­sön­lich­keits­rech­te eines Ver­tei­di­gers und eines Staats­an­walts, die in einem gericht­li­chen Straf­ver­fah­ren mit­ge­wirkt haben, ste­hen regel­mä­ßig der Nen­nung ihres Namens an Pres­se­ver­tre­ter nicht ent­ge­gen. Das Aus­kunfts­be­geh­ren unter­fällt dem Schutz­be­reich der Pres­se­frei­heit gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG. Der Schutz der Pres­se­frei­heit reicht von der Beschaf­fung der Infor­ma­ti­on bis zur Ver­brei­tung der

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Auskunftsansprüche der Presse - effektiver Rechtsschutz und Eilrechtsschutz

Aus­kunfts­an­sprü­che der Pres­se – effek­ti­ver Rechts­schutz und Eil­rechts­schutz

An die Gewäh­rung von Eil­rechts­schutz bei pres­se­recht­li­chen Aus­kunfts­an­sprü­chen dür­fen kei­ne über­höh­ten Anfor­de­run­gen gestellt werden.Im Grund­satz genügt es nach Art.19 Abs. 4 GG, den Eil­rechts­schutz zu gewäh­ren, wenn ein gestei­ger­tes öffent­li­ches Inter­es­se und ein star­ker Gegen­warts­be­zug der Bericht­erstat­tung vor­lie­gen. Eine Beschrän­kung auf unauf­schieb­ba­re Fäl­le, wie zum Bei­spiel auf die Auf­de­ckung von schwe­ren

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Mitwirkende an einem Gerichtsverfahren - und der Auskunftsanspruch der Presse

Mit­wir­ken­de an einem Gerichts­ver­fah­ren – und der Aus­kunfts­an­spruch der Pres­se

Einem Aus­kunfts­er­su­chen der Pres­se, das auf Mit­tei­lung der Namen von Per­so­nen gerich­tet ist, die in einem Gerichts­ver­fah­ren mit­ge­wirkt haben, ist regel­mä­ßig statt­zu­ge­ben. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Ver­fah­ren klag­te ein Redak­teur der "Anwalts­nach­rich­ten Aus­­län­­der- und Asyl­recht". Die­ser hat­te den Direk­tor des Amts­ge­richts Nür­tin­gen gebe­ten, ihm die Abschrift

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Die Bikini-Frau neben dem Prominenten

Die Biki­ni-Frau neben dem Pro­mi­nen­ten

Ist es zuläs­sig, ein Foto in der Pres­se zu ver­öf­fent­li­chen, das mit Biki­ni beklei­de­te Frau zufäl­lig neben einem Pro­mi­nen­ten zeigt? Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ver­neint dies und spricht der auf dem Foto abge­bil­de­ten Frau einen Unter­las­sungs­an­spruch gemäß § 1004 BGB i.V. mit § 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB, § 22 KUG

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Der Sinn einer Presseveröffentlichung

Der Sinn einer Pres­se­ver­öf­fent­li­chung

Bei der Deu­tung des Sin­nes einer in einer Pres­se­ver­öf­fent­li­chung ent­hal­te­nen Äuße­rung ist die Äuße­rung stets in dem Zusam­men­hang zu beur­tei­len, in dem sie gefal­len ist. Sie darf nicht aus dem sie betref­fen­den Kon­text her­aus­ge­löst einer rein iso­lier­ten Betrach­tung zuge­führt wer­den. Zu den Schutz­gü­tern des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts zählt die sozia­le Aner­ken­nung

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Das Kind des Fernsehmoderators

Das Kind des Fern­seh­mo­de­ra­tors

Wird das Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung eines Kin­des durch Bekannt­ga­be des zwi­schen ihm und einem bekann­ten Fern­seh­mo­de­ra­tor bestehen­den Kind­schafts­ver­hält­nis­ses ver­letzt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und eine Ver­let­zung ver­neint: Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt zunächst, dass die Toch­ter durch die Bekannt­ga­be ihres Vor­na­mens, ihres Alters und

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Medienäußerungen eines Landesdatenschutzbeauftragten

Medi­en­äu­ße­run­gen eines Lan­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­ten

Das Unab­hän­gi­ge Lan­des­zen­trum für Daten­schutz (ULD) ist grund­sätz­lich befugt, bei einem begrün­de­ten Gefah­ren­ver­dacht für den Schutz per­sön­li­cher Daten sich gegen­über der Pres­se zu äußern – unter Wah­rung der hier­bei gebo­te­nen Sach­lich­keit und Ver­hält­nis­mä­ßig­keit. Das gilt auch für kri­ti­sche Medi­en­äu­ße­run­gen zur Pra­xis eines der baye­ri­schen Daten­schutz­auf­sicht unter­lie­gen­den Apo­the­ken­re­chen­zen­trums. So das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche

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Die Barschel-Unterlagen des BND

Die Bar­schel-Unter­la­gen des BND

Das Bun­des­ar­chiv­ge­setz kann es jedem ermög­li­chen, Unter­la­gen ein­zu­se­hen, die älter als 30 Jah­re sind. Das Bun­des­ar­chiv­ge­setz sieht eine Ver­kür­zung die­ser Frist nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf Ein­sicht­nah­me in Unter­la­gen zu Uwe Bar­schel ver­neint. Geklagt hat­te ein Jour­na­list, der vom

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Die Auskunftspflicht der Finanzverwaltung

Die Aus­kunfts­pflicht der Finanz­ver­wal­tung

Die Senats­ver­wal­tung für Finan­zen in Ber­lin muss einem Pres­se­ver­lag Aus­kunft geben, soweit es um orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen der Finanz­ver­wal­tung zur Sicher­stel­lung der Rück­for­de­rung der den Ban­ken gewähr­ten Steu­er­ermä­ßi­gun­gen nach § 17 Ber­lin­för­de­rungs­ge­setz im Fal­le vor­zei­ti­ger ban­ken­sei­ti­ger Kün­di­gung des Dar­le­hens geht. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den,

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Einsicht in die vollständigen Handelsregisterakten

Ein­sicht in die voll­stän­di­gen Han­dels­re­gis­ter­ak­ten

Einem Ange­hö­ri­gen eines Pres­se­or­gans ist für eine – ver­deck­te – Recher­che die Ein­sicht­nah­me in die voll­stän­di­gen Han­dels­re­gis­ter­ak­ten einer Fir­ma zu gestat­ten (Son­­der- und Haupt­band). Zum Schutz der Recher­che kann es gebo­ten sein, der betrof­fe­nen Fir­ma das Akten­ein­sichts­ge­such nicht mit­zu­tei­len. Einen sol­chen Fall hat­te das Ober­lan­des­ge­richt Hamm zu ent­schei­den: Der Antrag­stel­ler

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Keine Sitzplätze in München - und keine Ersatzbestellung via Karlsruhe

Kei­ne Sitz­plät­ze in Mün­chen – und kei­ne Ersatz­be­stel­lung via Karls­ru­he

Die Pos­se um die Ver­ga­be fes­ter Sitz­plät­ze für Jour­na­lis­ten für das NSU-Straf­­ver­­­fah­­ren beim Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ist um zwei Karls­ru­her Kapi­tel rei­cher: Der Online-Jour­­na­­list Am 1. Mai (kein Witz, dass Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat offen­sicht­lich am Tag der Arbeit gear­bei­tet) schei­ter­te ein Online-Jour­­na­­list mit sei­nem Wunsch für einen Sitz­platz, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt lehn­te sei­nen

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Das NSU-Verfahren und die türkische Presse

Das NSU-Ver­fah­ren und die tür­ki­sche Pres­se

Karls­ru­he hat gespro­chen – und das Mün­che­ner NSU-Ver­­­fah­­ren ver­kommt bereits vor sei­nem Beginn zumin­dest in der öffent­li­chen Wahr­neh­men end­gül­tig zu einem Schau­pro­zess: Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt der Antrag der Sabah, einer tür­ki­schen Zei­tung, auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung teil­wei­se erfolg­reich. Vier wei­te­re Anträ­ge auf einst­wei­li­ge Anord­nun­gen hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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Presseberichte über den Vergewaltigungsprozess gegen K.

Pres­se­be­rich­te über den Ver­ge­wal­ti­gungs­pro­zess gegen K.

Vor dem Bun­des­ge­richts­hof ist jetzt der Wet­ter­mo­de­ra­tor J.K. end­gül­tig mit sei­ner Kla­ge gegen den Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag wegen der Bericht­erstat­tung auf dem Inter­­net-Por­­tal der Bild-Zei­­tung über sei­nen Mann­hei­mer Pro­zess geschei­tert. Der Klä­ger war bis zu sei­ner Ver­haf­tung im März 2010 wegen des Ver­dachts der Ver­ge­wal­ti­gung einer dama­li­gen Freun­din als Fern­seh­mo­de­ra­tor und Jour­na­list

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Der dann doch nicht mehr aussagebereite Journalist

Der dann doch nicht mehr aus­sa­ge­be­rei­te Jour­na­list

Hat ein Pres­se­ver­tre­ter als Zeu­ge in Kennt­nis sei­nes Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­rechts in einem Rechts­streit in öffent­li­cher Sit­zung umfas­send zur Per­son eines Infor­man­ten und zu den mit die­sem geführ­ten Gesprä­chen aus­ge­sagt, ohne sich auf sein Zeug-nis­­ver­­­wei­­ge­­rungs­­­recht gemäß § 383 Abs. 1 Nr. 5 ZPO zu beru­fen, darf er regel­mä­ßig in einem nach­fol­gen­den Zivil­rechts­streit die Zeu­gen­aus­sa­ge

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Persönlichkeitsrecht eines Zeugen - und die PKH-Verweigerung

Per­sön­lich­keits­recht eines Zeu­gen – und die PKH-Ver­wei­ge­rung

Nach Art 6 Abs. 1 EMRK besteht kei­ne Ver­pflich­tung, für alle Strei­tig­kei­ten in Zivil­ver­fah­ren Pro­zess­kos­ten­hil­fe bereit­zu­stel­len. So ist es mög­lich, Bedin­gun­gen für die Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe auf­zu­stel­len, vor­aus­ge­setzt, das Pro­zesskostenhilfesystem bie­tet dem Ein­zel­nen aus­rei­chen­de Garan­tien, die ihn vor Will­kür schüt­zen. Lehnt ein inner­staat­li­ches Gericht Pro­zess­kos­ten­hil­fe ab für eine Kla­ge auf Geld­ent­schä­di­gung wegen

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Werbliche Vereinnahmung Prominenter -

Werb­li­che Ver­ein­nah­mung Pro­mi­nen­ter – "Play­boy am Sonn­tag"

In der Ver­öf­fent­li­chung eines Fotos im redak­tio­nel­len Teil einer Zei­tung, das eine sich unbe­ob­ach­tet wäh­nen­de pro­mi­nen­te Per­son bei der Lek­tü­re einer Aus­ga­be die­ser Zei­tung zeigt, kann ein zur Zah­lung eines ange­mes­se­nen Lizenz­be­trags ver­pflich­ten­der rechts­wid­ri­ger Ein­griff in den ver­mö­gens­recht­li­chen Bestand­teil des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts lie­gen, wenn auch die das Foto beglei­ten­de Wort­be­richt­erstat­tung

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Veröffentlichung von Geschäftsführergehältern

Ver­öf­fent­li­chung von Geschäfts­füh­rer­ge­häl­tern

Das Inter­es­se der Öffent­lich­keit an einer Trans­pa­renz der Gehäl­ter bei geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­ga­nen, die sich in öffent­li­cher Trä­ger­schaft befin­den, geht dem Recht des Betrof­fe­nen auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung nicht ohne Wei­te­res vor. Die gesetz­lich gere­gel­te Hin­wir­kens­pflicht der Kom­mu­nen, dass jedes Mit­glied eines geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­gans ver­trag­lich ver­pflich­tet wird, sein Gehalt zur Ver­öf­fent­li­chung mit­zu­tei­len,

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Persönlichkeitsverletzungen im Internet und die Zuständigkeit deutscher Gerichte

Per­sön­lich­keits­ver­let­zun­gen im Inter­net und die Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te

Mit der inter­na­tio­na­len Zustän­dig­keit deut­scher Geri­che bei Per­sön­lich­keits­rechts­ver­let­zun­gen durch Inter­net­ver­öf­fent­li­chun­gen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu bot – wie­der ein­mal – die Pres­se­be­richt­erstat­tung zum Sed­l­­mayr-Mord. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits wur­de im Jahr 1993 zusam­men mit sei­nem Bru­der wegen Mor­des an dem Schau­spie­ler Wal­ter

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Pressefoto des Unfallopfers

Pres­se­fo­to des Unfall­op­fers

Mit der Fra­ge, ob den Eltern einer bei einem Ver­kehrs­un­fall Getö­te­ten eine Geld­ent­schä­di­gung zusteht, wenn die Pres­se über das Unfall­ge­sche­hen berich­tet und dabei ein ihr von drit­ter Sei­te über­ge­be­nes neu­tra­les Por­trät­fo­to des Unfall­op­fers ver­brei­tet hat, obwohl die Eltern die Ver­öf­fent­li­chung eines Bil­des ihrer Toch­ter abge­lehnt hat­ten, hat­te sich jetzt der

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Fotografierverbot bei Polizeibeamten eines Spezialeinsatzkommandos

Foto­gra­fier­ver­bot bei Poli­zei­be­am­ten eines Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­dos

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat aktu­ell ent­schie­den, dass ein von der Poli­zei gegen­über Mit­ar­bei­tern einer Zei­tung aus­ge­spro­che­nes Ver­bot rechts­wid­rig war, Poli­zei­be­am­te des Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­dos wäh­rend eines Ein­sat­zes zu foto­gra­fie­ren. Beam­te des Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­dos der Poli­zei waren beauf­tragt, den der gewerbs­mä­ßi­gen Geld­wä­sche beschul­dig­ten mut­maß­li­chen Sicher­heits­chef einer rus­si­schen Grup­pie­rung orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät aus der Unter­su­chungs­haft

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Zeitungszeugen und

Zei­tungs­zeu­gen und "Mein Kampf"

Ein Werk zu kür­zen und mit Anmer­kun­gen und Erläu­te­rungs­tex­ten zu ver­se­hen, gibt kein eige­nes Nut­zungs­recht an dem gekürzt ver­viel­fäl­tig­ten und ver­brei­te­ten Ori­gi­nal­werk. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Mün­chen I nun die einst­wei­li­ge Ver­fü­gung bestä­tigt, mit der es einer bri­ti­schen Ver­lags­ge­sell­schaft ver­bo­ten wor­den ist, in Deutsch­land Aus­zü­ge aus dem Buch "Mein

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Verpixelte Bilder aus dem Gerichtssaal

Ver­pi­xel­te Bil­der aus dem Gerichts­saal

Darf der Vor­sit­zen­de einer Straf­kam­mer eine sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nung gegen­über dem anwe­sen­den Bild­re­por­ter einer Tages­zei­tung tref­fen, wonach Ange­klag­te, Zeu­gen und Neben­klä­ger in einem Straf­ver­fah­ren nur „ver­pi­xelt“ abge­bil­det wer­den dür­fen? Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sieht hier kei­nen Grund, mit­tels einst­wei­li­ger Anord­nung für Abhil­fe zu sor­gen: Die vor­lie­gend bereits erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist weder von vorn­her­ein

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"Mein Kampf" als "Zei­tungs­zeu­ge"

Der Frei­staat Bay­ern kann als Inha­ber der Urhe­ber­rech­te nach wie vor die Publi­ka­ti­on von kom­men­tier­ten Aus­zü­gen aus „Mein Kampf“ unter­sa­gen. Die Ver­öf­fent­li­chung von Aus­zü­gen ist auch nicht als Zitat­recht zuläs­sig. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Land­ge­richt Mün­chen I im Wege der eins­wei­li­gen Ver­fü­gung die Ver­öf­fent­li­chung der für die­se Woche geplan­ten Aus­ga­be

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Pressearbeit der Polizei in NRW

Pres­se­ar­beit der Poli­zei in NRW

Das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Innen­mi­nis­te­ri­um in Düs­sel­dorf hat in einem Rund­erlass Grund­sät­ze für die Pres­­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit der Poli­zei in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len neu auf­ge­stellt: All­ge­mei­ne Zie­le und Maß­stä­be Die Pres­­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit ori­en­tiert sich an fol­gen­den Zie­len und Maß­stä­ben: Sie erfüllt ihre Infor­ma­ti­ons­ver­pflich­tung nach § 4 Lan­des­pres­se­ge­setz NRW und schafft die Grund­la­ge für eine

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