Parteipolitik per Pressemitteilung - heute: die Bildungsministerin und die AfD

Parteipolitik per Pressemitteilung – heute: die Bildungsministerin und die AfD

Das Bundesverfassungsgericht hat am Samstag der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, aufgegeben, die Pressemitteilung mit dem Titel “Rote Karte für die AfD” aus dem Internetauftritt ihres Bundesministeriums zu entfernen. Ein entsprechender Antrag der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) auf Erlass einer einstweiligen Anordnung hatte damit Erfolg.

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Die englischsprachige Pressemitteilung - und der deutsche Gerichtsstand

Die englischsprachige Pressemitteilung – und der deutsche Gerichtsstand

Für eine Klage wegen eines behaupteten Verstoßes gegen § 4 Nr. 7 UWG durch eine herabsetzende oder verunglimpfende Internetveröffentlichung ist wie auch sonst bei Wettbewerbsverletzungen im Internet – eine internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte gemäß Art. 5 Nr. 3 Brüssel-I-Verordnung unter dem Gesichtspunkt des Erfolgsortes nur begründet, wenn sich der Internetauftritt

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Schlagworte vs. Sachlichkeit - die Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft

Schlagworte vs. Sachlichkeit – die Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft

Das Sachlichkeitsgebot wird von der Staatsanwaltschaft gewahrt, wenn in der Veröffentlichung über eine Anklageerhebung Schlagworte verwendet werden, die seit Monaten der interessierten Öffentlichkeit bereits bekannt sind und einen hohen Wiedererkennungswert haben. So das Verwaltungsgericht Berlin in dem hier voriegenden Fall eines Antragstellers, der die verwendeten Begriffe in einer Pressemitteilung für

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Der Generalstaatsanwalt und der "Vertuschungsvorwurf"

Der Generalstaatsanwalt und der “Vertuschungsvorwurf”

Bei dem von der Staatsanwaltschaft in Bezug auf Herrn Wulff und Herrn Groenewold in der Presse geäußerten Satz, dass David Groenewold versucht habe, “Beweise aus der Welt zu schaffen”, muss dem Durchschnittsleser klar gewesen sei, dass die im Zeitungsartikel in Bezug genommene Presseberichterstattung keineswegs vom Generalstaatsanwalt oder der zuständigen Staatsanwaltschaft

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Vorverurteilungen per staatsanwaltschaftlicher Pressemitteilung

Vorverurteilungen per staatsanwaltschaftlicher Pressemitteilung

Dass eine Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgrund von Presseberichten aufnimmt, ist nicht ungewöhnlich. Aber darf die Staatsanwaltschaft (bzw. der Generalstaatsanwalt) daraufhin in einer Pressemitteilung auch direkt – ohne weitere Überprüfung – verlauten lassen, dass der Angeschuldigte versucht, “Beweise aus der Welt zu schaffen”? Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Hannover ist das kein Problem.

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