Kein pres­se­recht­li­cher Anspruch auf Aus­kunft zu steu­er­li­chen Daten

Die Offen­ba­rung von Daten, die dem Steu­er­ge­heim­nis unter­lie­gen, ist auch bei pres­se­recht­li­chen Aus­kunfts­an­sprü­chen nur zuläs­sig, soweit hier­für ein zwin­gen­des öffent­li­ches Inter­es­se besteht. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te ein Jour­na­list vom Finanz­mi­nis­te­ri­um des beklag­ten Lan­des nähe­re Aus­künf­te zu einem Ein­satz von Poli­zei und Steu­er­fahn­dung in einem Swin­ger-Club im

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Belei­di­gung per Pla­kat – und die pres­se­recht­li­che Ver­jäh­rung

Die pres­se­recht­li­che Ver­jäh­rung rich­tet scih wegen ihres jeden­falls auch pro­zes­sua­len Cha­rak­ters nach dem Recht des Gerichts­orts , d.h. nach dem dort gel­ten­den Lan­des­pres­se­ge­setz. § 22 Abs. 1 des Lan­des­pres­se­ge­set­zes für das Land Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern sieht für die Ver­fol­gung straf­ba­rer Hand­lun­gen, die durch die Ver­öf­fent­li­chung oder Ver­brei­tung von Druck­wer­ken began­gen wer­den, bei Ver­ge­hen

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Gel­tend­ma­chung von Unterlassungs‑, Gegen­dar­stel­lungs- und Rich­tig­stel­lungs­an­sprü­chen – und die Rechts­an­walts­ver­gü­tung

Bei der Gel­tend­ma­chung von Unter­las­sungs, Gegen­­dar­stel­­lungs- und Rich­tig­stel­lungs­an­sprü­chen liegt regel­mä­ßig nicht die­sel­be Ange­le­gen­heit im Sin­ne des § 15 Abs. 2 RVG vor. Die Kos­ten der Rechts­ver­fol­gung und des­halb auch die Kos­ten eines mit der Sache befass­ten Rechts­an­walts, soweit sie zur Wahr­neh­mung der Rech­te erfor­der­lich und zweck­mä­ßig waren, gehö­ren grund­sätz­lich zu dem

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NSU-Akten­schred­dern – und der Aus­kunfts­an­spruch der Pres­se

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln ver­pflich­tet, einem Jour­na­lis­ten weit­ge­hend Aus­kunft zu einem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren im Zusam­men­hang mit der Ver­nich­tung von Akten zu ertei­len, die den NSU betra­fen. Die Vor­gän­ge rund um das jetzt vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ver­han­del­te pres­se­recht­li­che Aus­kunfts­be­geh­ren waren u.a. bereits Gegen­stand eines

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Pres­se­aus­kunfts­an­sprü­che gegen­über der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung

Der Schutz von Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen schließt Pres­se­aus­kunfts­an­sprü­che gegen­über der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung nicht zwin­gend aus. Pres­se­ver­tre­ter kön­nen bei über­wie­gen­dem Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se von der staat­li­chen Lie­gen­schafts­ver­wal­tung Aus­kunft auch über Sach­ver­hal­te ver­lan­gen, die dem Schutz von Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen unter­lie­gen. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall waren die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land

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Ver­dachts­be­richt­erstat­tung – und die spä­te­re Rich­tig­stel­lung

Hat ein Pres­se­or­gan unter Beach­tung der Vor­aus­set­zun­gen einer zuläs­si­gen Ver­dachts­be­richt­erstat­tung über den Ver­dacht einer Straf­tat berich­tet, kann der Betrof­fe­ne bei spä­te­rer Aus­räu­mung des Ver­dachts und Fort­wir­ken der Beein­träch­ti­gung von dem Pres­se­or­gan nicht die Rich­tig­stel­lung der ursprüng­li­chen Bericht­erstat­tung, son­dern nur die nach­träg­li­che Mit­tei­lung (Nach­trag) ver­lan­gen, dass nach Klä­rung des Sach­ver­halts der

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Pres­se­aus­kunfts­er­su­chen – und die Per­sön­lich­keits­rech­te von Staats­an­walt und Ver­tei­di­ger

Die Per­sön­lich­keits­rech­te eines Ver­tei­di­gers und eines Staats­an­walts, die in einem gericht­li­chen Straf­ver­fah­ren mit­ge­wirkt haben, ste­hen regel­mä­ßig der Nen­nung ihres Namens an Pres­se­ver­tre­ter nicht ent­ge­gen. Das Aus­kunfts­be­geh­ren unter­fällt dem Schutz­be­reich der Pres­se­frei­heit gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG. Der Schutz der Pres­se­frei­heit reicht von der Beschaf­fung der Infor­ma­ti­on bis zur Ver­brei­tung der

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Die ursprüng­lich zuläs­si­ge Ver­dachts­be­richt­erstat­tung

Wird bei einer ursprüng­lich zuläs­si­gen Ver­dachts­be­richt­erstat­tung spä­ter der Tat­ver­dacht aus­ge­räumt, hat der Betrof­fe­nen einen Anspruch auf Berich­ti­gung der frü­he­ren Bericht­erstat­tung durch einen ent­spre­chen­den Nach­trag bei dem ursprüng­li­chen Arti­kel, nicht aber auf einen neu­en Arti­kel, in dem über die Aus­räu­mung des Ver­dachts berich­tet wird. Der Klä­ger in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof

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Aus­kunfts­an­sprü­che der Pres­se – effek­ti­ver Rechts­schutz und Eil­rechts­schutz

An die Gewäh­rung von Eil­rechts­schutz bei pres­se­recht­li­chen Aus­kunfts­an­sprü­chen dür­fen kei­ne über­höh­ten Anfor­de­run­gen gestellt werden.Im Grund­satz genügt es nach Art.19 Abs. 4 GG, den Eil­rechts­schutz zu gewäh­ren, wenn ein gestei­ger­tes öffent­li­ches Inter­es­se und ein star­ker Gegen­warts­be­zug der Bericht­erstat­tung vor­lie­gen. Eine Beschrän­kung auf unauf­schieb­ba­re Fäl­le, wie zum Bei­spiel auf die Auf­de­ckung von schwe­ren

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Mit­wir­ken­de an einem Gerichts­ver­fah­ren – und der Aus­kunfts­an­spruch der Pres­se

Einem Aus­kunfts­er­su­chen der Pres­se, das auf Mit­tei­lung der Namen von Per­so­nen gerich­tet ist, die in einem Gerichts­ver­fah­ren mit­ge­wirkt haben, ist regel­mä­ßig statt­zu­ge­ben. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Ver­fah­ren klag­te ein Redak­teur der "Anwalts­nach­rich­ten Aus­­län­­der- und Asyl­recht". Die­ser hat­te den Direk­tor des Amts­ge­richts Nür­tin­gen gebe­ten, ihm die Abschrift

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Spon­so­ring redak­tio­nel­ler Pres­se­ver­öf­fent­li­chun­gen

Ein Pres­se­un­ter­neh­men muss – zumin­dest in Baden-Wür­t­­te­m­berg – einen von einem Unter­neh­men bezahl­ten redak­tio­nel­len Bei­trag in einer Zei­tung deut­lich mit dem Begriff "Anzei­ge" kenn­zeich­nen. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits gibt das "Stutt­gar­ter Wochen­blatt" her­aus. Die Beklag­te ist Ver­le­ge­rin des kos­ten­lo­sen Anzei­gen­blatts "GOOD NEWS". Sie ver­öf­fent­lich­te in der

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Aus­kunft über die "gefun­de­nen" Gur­litt-Bil­der

Nach dem Baye­ri­schen Pres­se­ge­setz hat ein Repor­ter Anspruch auf eine Lis­te der Staats­an­walt­schaft über die Gur­­litt-Bil­­der und auf Mit­tei­lung, zu wel­chen Wer­ken poten­ti­el­le Eigen­tü­mer ermit­telt und kon­tak­tiert wur­den. Dage­gen müs­sen nicht die Namen die­ser mög­li­chen Eigen­tü­mer bekannt­ge­ge­ben wer­den. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Augs­burg in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren bezüg­lich der

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Der Vor­na­me des Show­mas­ter-Kin­des

Ist es zuläs­sig, den Vor­na­men und das Alter des Kin­des eines "pro­mi­nen­ten" Vaters zu ver­öf­fent­li­chen? Der Bun­des­ge­richts­hof bejah­te dies jetzt in einem Fall: Kon­kret ging es um die Adop­tiv­toch­ter des TV-Show­­­mas­­ters Gün­ther J. und sei­ner Ehe­frau Thea S.-J., sie trägt den Namen S. Anläss­lich der Ver­lei­hung der Gol­de­nen Kame­ra an

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Gekauf­te Bei­trä­ge in Print­me­di­en

Das an die deut­schen Print­me­di­en gerich­te­te Ver­bot, gespon­ser­te Bei­trä­ge ohne Kenn­zeich­nung mit dem Begriff „Anzei­ge“ zu ver­öf­fent­li­chen, ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on grund­sätz­lich nicht gegen das euro­päi­sche Uni­ons­recht. Da der Uni­ons­ge­setz­ge­ber für die Print­me­di­en hier­zu noch kei­ne Rechts­vor­schrif­ten erlas­sen hat, blei­ben die Mit­glied­staa­ten zur Rege­lung die­ser

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Bericht­erstat­tung in einem Wochen­blatt

Auch die wahr­heits­wid­ri­ge Pres­se­be­richt­erstat­tung eines Wochen­blatts stellt einen recht­wid­ri­gen Ein­griff in das Per­sön­lich­keits­recht des Betrof­fe­nen dar, wegen dem ein Unter­las­sungs­an­spruch aus §§ 823 Abs. 1, 1004 BGB ana­log besteht. In dem hier vom Land­ge­richt Hei­del­berg ent­schie­de­nen Fall ist die Klä­ge­rin seit 2007 Eigen­tü­me­rin des Anwe­sens B‑Straße … in W., in

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Der voll­stän­di­ge Infor­ma­ti­ons­zu­gang zur Doping­stu­die

Behör­den sind grund­sätz­lich ver­pflich­tet, den Ver­tre­tern der Pres­se die zur Erfül­lung ihrer öffent­li­chen Auf­ga­ben die­nen­den Aus­künf­te zu ertei­len. Der pres­se­recht­li­che Aus­kunfts­an­spruch ist aber allein auf eine infor­ma­ti­ve Mit­tei­lung und auf die Beant­wor­tung kon­kre­ter Fra­gen, nicht aber auf Infor­ma­ti­ons­zu­gang gerich­tet. So kann eine Aus­kunft nicht aus­schließ­lich durch eine Akten­ein­sicht bzw. die

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Bild­be­richt­erstat­tung über eine 11jährige Prin­zes­sin

Ist die Bild­be­richt­erstat­tung über die Teil­nah­me eines 11-jäh­­ri­gen Kin­des an einer Sport­ver­an­stal­tung zuläs­sig? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu war für den Bun­des­ge­richts­hof die Kla­ge einer mone­gas­si­schen Prin­zes­sin: Die Klä­ge­rin, eine Toch­ter von Caro­li­ne Prin­zes­sin von Han­no­ver, nimmt die Beklag­te auf Unter­las­sung der erneu­ten

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Aus­kunfts­pflicht und Scha­dens­be­rech­nung bei Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen

Wie berech­net sich der Scha­dens­er­satz für die unbe­fug­te Ver­öf­fent­li­chung von Bil­dern des Möl­­le­­mann-Abstur­­zes in der Bild-Zei­­tung? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu beschäf­ti­gen. Die Fra­ge, inwie­weit dem Klä­ger ein Scha­dens­er­satz­an­spruch und zur Vor­be­rei­tung der Berech­nung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs ein unselb­stän­di­ger Aus­kunfts­an­spruch zusteht, rich­tet sich nach dem zur Zeit

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Der dann doch nicht mehr aus­sa­ge­be­rei­te Jour­na­list

Hat ein Pres­se­ver­tre­ter als Zeu­ge in Kennt­nis sei­nes Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­rechts in einem Rechts­streit in öffent­li­cher Sit­zung umfas­send zur Per­son eines Infor­man­ten und zu den mit die­sem geführ­ten Gesprä­chen aus­ge­sagt, ohne sich auf sein Zeug-nis­­ver­­wei­ge­­rungs­­­recht gemäß § 383 Abs. 1 Nr. 5 ZPO zu beru­fen, darf er regel­mä­ßig in einem nach­fol­gen­den Zivil­rechts­streit die Zeu­gen­aus­sa­ge

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Der Apol­lo­nia-Pro­zess und die Online-Pres­se-Archi­ve

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof erneut mit der Fra­ge der Zuläs­sig­keit des Bereit­hal­tens von zeit­ge­schicht­lich bedeut­sa­men, den Täter nament­lich nen­nen­den Pro­zess­be­rich­ten über ein Kapi­tal­ver­bre­chen in dem Online-Archiv einer Zeit­schrift zu befas­sen. Anlass war dies­mal aller­dings nicht die Bericht­erstat­tung über dem Sed­l­­mayr-Mord, son­dern der "Apol­­lo­­nia-Pro­­zess" aus den 80er Jah­ren: Das Maga­zin

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Euro­pa­recht­li­che Vor­ga­ben zur Schleich­wer­bung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Aus­le­gung der Richt­li­nie 2005/​29/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 11. Mai 2005 über unlau­te­re Geschäfts­prak­ti­ken im bin­nen­markt­in­ter­nen Geschäfts­ver­kehr zwi­schen Unter­neh­men und Ver­brau­chern und zur Ände­rung der Richt­li­nie 84/​450/​EWG des Rates, der Richt­li­ni­en 97/​7/​EG und 2002/​65/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und

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Pres­se­zu­gang zum Gerichts­saal per Los­ver­fah­ren

Ist es bei einem Gerichts­ver­fah­ren not­wen­dig, den Zutritt zum Sit­zungs­saal des Gerichts für Jour­na­lis­ten zu beschrän­ken und das gewähl­te Los­ver­fah­ren gestat­tet einen glei­chen Zugang zum Aus­wahl­ver­fah­ren für alle inter­es­sier­ten Jour­na­lis­ten, so liegt kei­ne Ver­let­zung der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vor. Mit die­ser Begrün­dung hat der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te in dem hier

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Werb­li­che Ver­ein­nah­mung Pro­mi­nen­ter – "Play­boy am Sonn­tag"

In der Ver­öf­fent­li­chung eines Fotos im redak­tio­nel­len Teil einer Zei­tung, das eine sich unbe­ob­ach­tet wäh­nen­de pro­mi­nen­te Per­son bei der Lek­tü­re einer Aus­ga­be die­ser Zei­tung zeigt, kann ein zur Zah­lung eines ange­mes­se­nen Lizenz­be­trags ver­pflich­ten­der rechts­wid­ri­ger Ein­griff in den ver­mö­gens­recht­li­chen Bestand­teil des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts lie­gen, wenn auch die das Foto beglei­ten­de Wort­be­richt­erstat­tung

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Die Wer­be­sen­dung "Ein­kauf Aktu­ell"

Die Deut­sche Post AG darf auch wei­ter­hin die Wer­be­sen­dung "Ein­kauf Aktu­ell" ver­tei­len. Wett­be­werbs­recht­li­che Beden­ken auf­grund von redak­tio­nel­len Bei­trä­gen im "Ein­kauf Aktu­ell" ste­hen dem nach Mei­nung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht ent­ge­gen. "Ein­kauf Aktu­ell" ist eine Wer­be­sen­dung, die neben dem Fern­seh­pro­gramm auch ver­schie­de­ne Rubri­ken mit redak­tio­nel­len Beträ­gen ent­hält. Sie wird über die Beklag­te,

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Getrenn­te Abmah­nung von Wort- und Bild­be­richt­erstat­tung

Zur Ersatz­fä­hig­keit von Anwalts­kos­ten bei getrenn­ter Abmah­nung der Ver­let­zung des All­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts durch Wort­be­richt­erstat­tung einer­seits und Bild­be­richt­erstat­tung ande­rer­seits hat aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Bei der Beur­tei­lung der Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang der dem Geschä­dig­ten zuste­hen­de Scha­dens­er­satz­an­spruch auch die Erstat­tung von Rechts­an­walts­kos­ten umfasst, ist zwi­schen dem Innen­ver­hält­nis des

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