Der Not­lagen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­rech­nung mit rück­stän­di­gen Bei­trä­gen

Im Not­lagen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist der Ver­si­che­rer nicht gehin­dert, mit rück­stän­di­gen Bei­trä­gen gegen Kos­ten­er­stat­tungs­an­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf­zu­rech­nen. Die Neu­re­ge­lung des so genann­ten Not­lagen­ta­rif gemäß § 193 Abs. 6 bis 9 VVG wur­de mit Wir­kung zum 1.08.2013 durch das Gesetz zur Besei­ti­gung sozia­ler Über­for­de­rung bei Bei­trags­schul­den in der Kran­ken­ver­si­che­rung vom 15.07.2013 ein­ge­führt

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Prä­mi­en­an­pas­sun­gen in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders

Eine vom Ver­si­che­rer mit Zustim­mung eines "unab­hän­gi­gen Treu­hän­ders" gemäß § 203 Abs. 2 VVG vor­ge­nom­me­ne Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht allein wegen einer ggf. zu ver­nei­nen­den Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders als unwirk­sam anzu­se­hen. Ist der zustim­men­de Treu­hän­der gemäß den Vor­schrif­ten des Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­set­zes (hier noch § 12b VAG a.F.) ord­nungs­ge­mäß bestellt

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Die Behand­lung in der Sport­kli­nik – und die Erstat­tungs­pflicht der Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung

Die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung ver­pflich­tet den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das ver­si­cher­te Risi­ko zur Erfül­lung von Ver­pflich­tun­gen aus berech­tig­ten Ansprü­chen Drit­ter erwach­sen sind . Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che der Ver­si­che­rungs­neh­mers aus der Heil­be­hand­lung in einer Sport­kli­nik sind nur in Höhe der nach dem DRG-Sys­­­tem berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen

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Ver­wen­dungs­be­zo­ge­ne Zuschüs­se für eine pri­va­te Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung – als Bar­lohn

Ein vom Arbeit­ge­ber an einen Arbeit­neh­mer gezahl­ter Zuschuss für des­sen pri­va­te Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung wird ange­sichts des durch die För­de­rung des zusätz­li­chen Ver­si­che­rungs­schut­zes für den Arbeit­neh­mer sich erge­ben­den eige­nen Vor­teils nicht im ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chen Inter­es­se des Arbeit­ge­bers erbracht. Zahlt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer einen Zuschuss unter der Bedin­gung, dass die­ser mit

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Dop­pel­ver­si­che­rung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Künst­li­che Befruch­tung bei Unver­hei­ra­te­ten – und die Kos­ten­er­stat­tung

Die Beschrän­kung der Kos­ten­er­stat­tung für eine künst­li­che Befruch­tung auf ver­hei­ra­te­te Ver­si­cher­te ist in den all­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen unwirk­sam. Die Beschrän­kung des Anspruchs auf ins­ge­samt drei Ver­su­che ist dage­gen wirk­sam. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau ent­schie­den, die von ihrer Ver­si­che­rung die Kos­ten der vor­ehe­li­chen Behand­lung

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Eizell­spen­de aus Tsche­chi­en – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Für eine im Aus­land vor­ge­nom­me­ne künst­li­che Befruch­tung mit­tels Eizell­spen­de besteht kein Ver­si­che­rungschutz in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­ne Fall hat­te sich eine kin­der­lo­se Frau im Jahr 2012 in die Tsche­chi­sche Repu­blik zu einem Zen­trum für Invi­­tro-Fer­­ti­­li­­sa­­ti­on (IVF) bege­ben. Dort wur­den meh­re­re Ver­su­che einer Eizell­spen­de mit IVF-Behan­d­­lung sowie

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Las­ik-Augen­ope­ra­ti­on – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Fehl­sich­tig­keit auf bei­den Augen von ‑3 bzw. ‑2,75 Diop­tri­en stellt eine Krank­heit im Sin­ne von § 1 Abs. 2 der Mus­ter­be­din­gun­gen für die Kran­k­heits­­­kos­­ten- und Kran­ken­haus­ta­ge­geld­ver­si­che­rung dar. Der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rer muss des­halb bei Vor­lie­gen der wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen auch die Kos­ten einer Las­ik-Ope­ra­­ti­on zur Besei­ti­gung die­ser Fehl­sich­tig­keit tra­gen. In dem die­sem Urteil

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Tarif­wech­sel und Risi­ko­zu­schlag in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Ein pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­rer ist grund­sätz­lich berech­tigt, beim Wech­sel von einem Tarif mit Pau­schal­prä­mie, in die das durch Vor­er­kran­kun­gen des Ver­si­cher­ten beding­te Risi­ko zuschlags­frei ein­kal­ku­liert war, in einen Tarif mit Grund­prä­mie für ein Basis­ri­si­ko und Risi­ko­zu­schlä­gen einen indi­vi­du­el­len Risi­ko­zu­schlag gemäß § 204 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 203 Abs. 1 Satz

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Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung – und die zwei­te Bein­pro­the­se

Sehen Tarif­be­din­gun­gen zur pri­va­ten Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung vor, dass Leis­tun­gen für "Hilfs­mit­tel glei­cher Art" (nur) ein­mal inner­halb von drei Jah­ren erstat­tungs­fä­hig sind, ist damit der kon­kre­te Ver­wen­dungs­zweck des Hilfs­mit­tels, ins­be­son­de­re bezo­gen auf das jeweils geschä­dig­te Kör­per­teil gemeint. Die Ver­sor­gung eines bein­am­pu­tier­ten Ver­si­che­rungs­neh­mers mit einer Bein­pro­the­se ist medi­zi­nisch not­wen­dig im Sin­ne von §

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Kün­di­gung eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges – und der feh­len­de Anschluss­ver­si­che­rungs­nach­weis

Der sei­nen Prä­mi­en­an­spruch gel­tend machen­de Ver­si­che­rer kann sich nicht auf die Unwirk­sam­keit einer vom Ver­si­che­rungs­neh­mer aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gung wegen Feh­lens eines Anschluss­ver­si­che­rungs­nach­wei­ses gemäß § 205 Abs. 6 VVG beru­fen, wenn er den Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht nach­weis­bar auf des­sen Feh­len hin­ge­wie­sen hat. Die Kün­di­gung einer Pflicht­kran­ken­ver­si­che­rung i.S. des § 193 Abs. 3 Satz 1 VVG setzt

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Kran­ken­haus­kos­ten in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Gemäß § 1 Abs. 1 S. 3 lit.a, Abs. 2 S. 1 MB/​KK 2009 hat die Beklag­te die Auf­wen­dun­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers für die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung einer ver­si­cher­ten Per­son wegen Krank­heit zu erset­zen. Aller­dings ver­pflich­tet die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung als Pas­si­ven­ver­si­che­rung den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das

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Der Wett­be­werb der Kran­ken­ver­si­che­run­gen

Mit dem "Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Finanz­struk­tur und der Qua­li­tät in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung" ste­hen auf die­sem Gebiet wie­der eini­ge Neue­run­gen an. Nach­dem die Rege­lun­gen zum Qua­li­täts­in­sti­tut oder zum Schät­zer­kreis bereits die­sen Som­mer in Kraft getre­ten sind, wird ab dem Jah­res­wech­sel 2014 /​2015 die Sen­kung des all­ge­mei­nen Bei­trags­sat­zes zur gesetz­li­chen

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­nah­me in den Basis­ta­rif

Ein Anspruch auf Auf­nah­me in den Basis­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung besteht nicht für Per­so­nen, die Emp­fän­ger lau­fen­der Leis­tun­gen nach dem Drit­ten, Vier­ten, Sechs­ten oder Sieb­ten Kapi­tel des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch sind, und die ohne den Bezug von Sozi­al­hil­fe der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung im Sin­ne von § 193 Abs.

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und der Basis­ta­rif für Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger

Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger – also Per­so­nen, die lau­fen­de Leis­tun­gen nach dem Zwölf­ten Buch des Sozi­al­ge­setz­bu­ches bezie­hen – und die ohne den Bezug von Sozi­al­hil­fe der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung unter­lä­gen, haben kei­nen Anspruch auf Auf­nah­me in den Basis­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. Das gilt auch für Per­so­nen, deren Leis­tungs­be­zug erst­mals ab dem

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Die Bei­hil­fe­ver­ord­nung des Lan­des Ber­lin – un die die Basis­ta­rif­klau­sel

Die Basis­ta­rif­klau­sel des § 6 Abs. 5 der Bei­hil­fe­ver­ord­nung des Lan­des Ber­lin ver­stößt jeden­falls in den Fäl­len gegen den all­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz des Art. 3 Abs. 1 GG, in denen der Bei­hil­fe­be­rech­tig­te oder der berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ge Ange­hö­ri­ge unfrei­wil­lig im Basis­ta­rif ver­si­chert ist. Dies ist der Fall, wenn er auf­grund der all­ge­mei­nen Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht gehal­ten ist, eine pri­va­te

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Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung in der Insol­venz

Ein pri­va­ter Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­trag wird nicht vom Insol­venz­be­schlag erfasst und unter­liegt daher nicht dem Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO. Zwar fal­len auch Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge als Dau­er­schuld­ver­hält­nis­se, die noch nicht voll­stän­dig erfüllt sind, im Grund­satz unter das Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO , sofern sie vom Insol­venz­be­schlag erfasst wer­den.

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Über­prü­fung der Arzt­rech­nung vor Wei­ter­lei­tung an die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine pri­vat kran­ken­ver­si­cher­te Per­son hat vor Ein­rei­chung einer Rech­nung bei ihrem Ver­si­che­rer zu prü­fen, ob die auf der Rech­nung auf­ge­führ­ten Leis­tun­gen auch tat­säch­lich durch­ge­führt wur­den. Inso­weit besteht zumin­dest eine neben­ver­trag­li­che Pflicht. Wer­den von der Kran­ken­ver­si­che­rung Behand­lungs­kos­ten bezahlt, die nicht erbracht wor­den sind, kann die Ver­si­che­rung den Betrag von der Pati­en­tin

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Die Rabatt­zah­lun­gen an pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen

Die Rege­lun­gen über Rabatt­zah­lun­gen an pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen nach dem AMRabG ver­sto­ßen nicht gegen die Berufs­frei­heit gemäß Art 12 Abs. 1 GG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Mün­chen I in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Arz­nei­mit­tel­her­stel­le­rin gegen ein pri­va­tes Kran­ken­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men abge­wie­sen, die kei­ne Zah­lun­gen nach dem Gesetz über Rabat­te für

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Die Höhe der Bei­hil­fe beim Stan­dard­ta­rif in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Der im Stan­dard­ta­rif pri­vat ver­si­cher­te Beam­te hat einen Anspruch auf die qua­li­ta­tiv glei­che medi­zi­ni­sche Betreu­ung wie ein im Nor­mal­ta­rif pri­vat ver­si­cher­ter Beam­ter; Unter­schie­de bestehen ledig­lich bei der Liqui­da­ti­on der erbrach­ten ärzt­li­chen Leis­tun­gen. Die Rege­lung in der rhein­­land-pfäl­zi­­schen Bei­hil­fe­ver­ord­nung, nach der die Gewäh­rung von Bei­hil­fe durch den Dienst­herrn im Krank­heits­fall eben­falls

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Die Qual der Wahl bei der Kran­ken­ver­si­che­rung

In Deutsch­land ist es seit eini­gen Jah­ren Deutsch­land Pflicht, Mit­glied ent­we­der einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung oder einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se zu sein. Die Kran­ken­ver­si­che­rung tritt ein, um Kos­ten einer Behand­lung bei Erkran­kun­gen oder bei Unfäl­len zu über­neh­men. Von der Kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen dabei ent­we­der finan­zi­el­le Leis­tun­gen (so etwa das Erstat­tungs­sys­tem in der pri­va­ten

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§ 204 VVG: Tarif­wech­sel erspart PKV-Ver­si­cher­ten hohe Bei­trä­ge

Ein Tarif­wech­sel inner­halb der eige­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft zur Kos­ten­re­du­zie­rung muss heu­te kei­ne unüber­wind­ba­re Hür­de mehr sein. Mit dem Para­gra­fen 204 des Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­set­zes (VVG) hat der Gesetz­ge­ber eine recht­li­che Grund­la­ge dafür geschaf­fen und es Ver­brau­chern leich­ter gemacht, die­sen Schritt durch­zu­set­zen. In dem besag­ten Para­gra­fen heißt es näm­lich, dass der Ver­si­che­rungs­neh­mer vom

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Die Wahl der Kran­ken­kas­se

Seit ein paar Jah­ren ist es in Deutsch­land Pflicht, Mit­glied ent­we­der einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung oder einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se zu sein. Die Kran­ken­ver­si­che­rung tritt ein, um Kos­ten einer Behand­lung bei Erkran­kun­gen oder bei Unfäl­len zu über­neh­men. Von der Kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen in eini­gen Län­dern nicht nur finan­zi­el­le Leis­tun­gen son­dern auch Sach­leis­tun­gen über­nom­men

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Streit­wert eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges

Gemäß den §§ 3 und 9 ZPO wird der Wert eines Streits über das Bestehen eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges nach der 3,5fachen Jah­res­prä­mie abzüg­lich eines Fest­stel­lungs­ab­schlags von 20% fest­ge­setzt. Mit 50% in der Wert­fest­set­zung sind ange­kün­dig­te und ander­wei­tig rechts­hän­gi­ge Leis­tungs­an­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers aus dem Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis ein­zu­stel­len. So der Beschluss des Bun­des­ge­richts­hofs in

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Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung und Pfle­ge­ver­si­che­rung

Die seit dem 1. Janu­ar 2009 gel­ten­de Bestim­mung des § 206 Abs. 1 Satz 1 VVG schließt nicht jede außer­or­dent­li­che Kün­di­gung eines Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, der eine Ver­si­che­rungs­pflicht nach § 193 Abs. 3 Satz 1 VVG erfüllt, durch den Ver­si­che­rer aus. § 206 Abs. 1 Satz 1 VVG ist nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs teleo­lo­gisch dahin­ge­hend zu redu­zie­ren,

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