Fußball

Die Corona-bedingte Unterbrechung der Fußball-Bundesligen – und die Fernsehrechte

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat es abgelehnt, einen Schiedsspruch aufzuheben, in dem die Unwirksamkeit einer wegen Corona-bedingter Unterbrechung des Spielbetriebs der Bundesliga ausgesprochenen außerordentlichen Kündigung eines Fernsehverwertungsvertrags festgestellt worden war.  Nach den Feststellungen des Schiedsgerichts begründet die Unterbrechung des Spielbetriebs der Bundesliga und der 2. Bundesliga infolge der Corona-Pandemie

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Fußballstadion

Kein gemeinnütziger Profifußball

Ein Profifußballverein ist nicht wegen Gemeinnützigkeit von bestimmten Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung befreit, wenn das Finanzamt ihn als körperschaftssteuerpflichtig eingestuft hat.  In dem vom Bundessozialgericht entschiedenen Fall hatte der klagende Profifußballverein nach seiner Neugründung eine Erste Herrenmannschaft sowie eine Kinder- und Jugendabteilung. Das Finanzamt bescheinigte dem Verein zunächst insgesamt –

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Polizeigebühren für Hochrisiko-Fußballspiele

Für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass einer kommerziellen Hochrisiko-Veranstaltung (hier: eines Fußballspiels zwischen Werder Bremen und dem HSV) darf grundsätzlich eine Gebühr erhoben werden, wie jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied. Nach § 4 Abs. 4 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes wird von Veranstaltern einer gewinnorientierten Großveranstaltung unter bestimmten Umständen

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Landgericht Leipzig

Das Krebsgeschwür des internationalen Fußballs

Das Landgericht Düsseldorf hat eine Unterlassungsklage der Qatar Football Association gegen den ehemaligen Präsidenten des Deutschen Fußballbundes, Dr. Theo Zwanziger, erstinstanzlich abgewiesen. Die Qatar Football Association kann damit von Zwanziger nicht die Unterlassung der Äußerung „Ich habe immer klar gesagt, dass Katar ein Krebsgeschwür des Weltfußballs ist.“ verlangen. Diese Aussage

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Bundesfinanzhof

Der Bundesligaverein – und der Vorsteuerabzug aus Spielervermittler-Rechnungen

Das Finanzgericht Düsseldorf hat der Klage eines Bundesligavereins auf Berücksichtigung von Vorsteuerbeträgen aus Rechnungen von Spielervermittlern weitgehend stattgegeben. Das beklagte Finanzamt hatte den Vorsteuerabzug unter Hinweis auf den fehlenden Leistungsaustausch zwischen Spielervermittler und Verein versagt. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte der dagegen gerichteten Klage des Vereins im ersten Rechtsgang stattgegeben und

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Das Fußball-Abo – und die Ticketbörse

Ein Jahreskarten-Abo kann vom Fußballverein jederzeit ordentlich gekündigt werden. In dem hier entschiedenen Fall war der Kläger seit 1994 Mitglied des FC Bayern München und seitdem auch Inhaber einer Dauerkarte für Heimspiele des Vereins. Der Kläger besuchte als treuer Anhänger nahezu sämtliche Heimspiele in der Bundesliga sowie im DFB Pokal

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Werbungskosten eines Profifußballspielers

Bei einem Profifußballspieler sind die Kosten für ein Premiere-Abonnement, Sportbekleidung und einen Personal Trainer nicht ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend beruflich sondern auch privat veranlasst. Mit dieser Begründung hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Profifußballspielers abgewiesen, der seine Auwendungen für einen Personal Trainer, ein

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Abstieg im Profifußball: Training nur mit der 2. Mannschaft

Ist im Arbeitsvertrag eines Fußballprofis festgehalten, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen, ist diese vertragliche Bestimmung rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend. Der Spieler hat keinen Anspruch auf die Teilnahme am Training der Lizenzmannschaft. So hat das Arbeitsgericht Berlin in dem hier vorliegenden Fall eines Fußballprofis von Hertha

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Meniskusschäden als Berufskrankheit eines Fußballprofis

Der unter professionellen Bedingungen betriebene Fußballsport stellt in den obersten vier Spielklassen eine die Kniegelenke überdurchschnittlich belastende Tätigkeit im Sinne der Berufskrankheit Nr. 2102 (Meniskusschaden) dar. Mit dieser Begründung hat das Hessische Landessozialgericht in dem hier vorliegenden Fall entschieden, dass die Berufsgenossenschaft den Meniskusschaden eines Profifußballspielers als Berufskrankheit anzuerkennen hat.

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Spielervermittler im Profifußball – und der Vorsteuerabzug

Ein Vorsteuerabzug eines Profifußballvereins aus ihm von Spielervermittlern erteilten Rechnungen setzt voraus, dass der Verein –und nicht etwa der betreffende Spieler– Empfänger der in Rechnung gestellten Leistungen ist. Ein Profifußballverein kann daher die Vorsteuer aus Rechnungen von Spielervermittlern nur abziehen, wenn (und soweit) der Verein und nicht ausschließlich der betreffende

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Wenn der Berufsfußballer seine Ablöse zahlt…

Einigen sich ein Fußballspieler und sein Verein, das bestehende befristete Arbeitsverhältnis (Vertragsspielervertrag) gegen Zahlung einer Ablöse durch den Spieler aufzulösen, so kann der Fußballspieler später die tatsächlich von ihm gezahlte Ablösesumme nicht zurückfordern. Die Verpflichtung zur Zahlung einer Entschädigung in Form einer Ablösesumme war nicht nach § 138 Abs. 1

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