Poli­zei­ge­büh­ren für Hoch­ri­si­ko-Fuß­ball­spie­le

Für den beson­de­ren Poli­zei­auf­wand aus Anlass einer kom­mer­zi­el­len Hoch­­­ri­­si­­ko-Ver­­an­stal­­tung (hier: eines Fuß­ball­spiels zwi­schen Wer­der Bre­men und dem HSV) darf grund­sätz­lich eine Gebühr erho­ben wer­den, wie jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schied. Nach § 4 Abs. 4 des Bre­mi­schen Gebüh­­ren- und Bei­trags­ge­set­zes wird von Ver­an­stal­tern einer gewinn­ori­en­tier­ten Groß­ver­an­stal­tung unter bestimm­ten Umstän­den eine Gebühr

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Das Krebs­ge­schwür des inter­na­tio­na­len Fuß­balls

Das Land­ge­richt Düs­sel­dorf hat eine Unter­las­sungs­kla­ge der Qatar Foot­ball Asso­cia­ti­on gegen den ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten des Deut­schen Fuß­ball­bun­des, Dr. Theo Zwan­zi­ger, erst­in­stanz­lich abge­wie­sen. Die Qatar Foot­ball Asso­cia­ti­on kann damit von Zwan­zi­ger nicht die Unter­las­sung der Äuße­rung "Ich habe immer klar gesagt, dass Katar ein Krebs­ge­schwür des Welt­fuß­balls ist.“ ver­lan­gen. Die­se Aus­sa­ge

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Der Bun­des­li­ga­ver­ein – und der Vor­steu­er­ab­zug aus Spie­ler­ver­mitt­ler-Rech­nun­gen

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat der Kla­ge eines Bun­des­li­ga­ver­eins auf Berück­sich­ti­gung von Vor­steu­er­be­trä­gen aus Rech­nun­gen von Spie­ler­ver­mitt­lern weit­ge­hend statt­ge­ge­ben. Das beklag­te Finanz­amt hat­te den Vor­steu­er­ab­zug unter Hin­weis auf den feh­len­den Leis­tungs­aus­tausch zwi­schen Spie­ler­ver­mitt­ler und Ver­ein ver­sagt. Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te der dage­gen gerich­te­ten Kla­ge des Ver­eins im ers­ten Rechts­gang statt­ge­ge­ben und

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Das Fuß­ball-Abo – und die Ticket­bör­se

Ein Jah­­res­­kar­­ten-Abo kann vom Fuß­ball­ver­ein jeder­zeit ordent­lich gekün­digt wer­den. In dem hier ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger seit 1994 Mit­glied des FC Bay­ern Mün­chen und seit­dem auch Inha­ber einer Dau­er­kar­te für Heim­spie­le des Ver­eins. Der Klä­ger besuch­te als treu­er Anhän­ger nahe­zu sämt­li­che Heim­spie­le in der Bun­des­li­ga sowie im DFB Pokal

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Wer­bungs­kos­ten eines Pro­fi­fuß­ball­spie­lers

Bei einem Pro­fi­fuß­ball­spie­ler sind die Kos­ten für ein Pre­­miè­­re-Abon­­ne­­ment, Sport­be­klei­dung und einen Per­so­nal Trai­ner nicht aus­schließ­lich oder zumin­dest weit­aus über­wie­gend beruf­lich son­dern auch pri­vat ver­an­lasst. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Pro­fi­fuß­ball­spie­lers abge­wie­sen, der sei­ne Auwen­dun­gen für einen Per­so­nal Trai­ner, ein

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Abstieg im Pro­fi­fuß­ball: Trai­ning nur mit der 2. Mann­schaft

Ist im Arbeits­ver­trag eines Fuß­ball­pro­fis fest­ge­hal­ten, auch an einem Trai­ning der 2. Mann­schaft teil­zu­neh­men, ist die­se ver­trag­li­che Bestim­mung rechts­wirk­sam und für bei­de Ver­trags­par­tei­en bin­dend. Der Spie­ler hat kei­nen Anspruch auf die Teil­nah­me am Trai­ning der Lizenz­mann­schaft. So hat das Arbeits­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Fuß­ball­pro­fis von Her­tha

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Menis­kus­schä­den als Berufs­krank­heit eines Fuß­ball­pro­fis

Der unter pro­fes­sio­nel­len Bedin­gun­gen betrie­be­ne Fuß­ball­sport stellt in den obers­ten vier Spiel­klas­sen eine die Knie­ge­len­ke über­durch­schnitt­lich belas­ten­de Tätig­keit im Sin­ne der Berufs­krank­heit Nr. 2102 (Menis­kus­scha­den) dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass die Berufs­ge­nos­sen­schaft den Menis­kus­scha­den eines Pro­fi­fuß­ball­spie­lers als Berufs­krank­heit anzu­er­ken­nen hat.

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Spie­ler­ver­mitt­ler im Pro­fi­fuß­ball – und der Vor­steu­er­ab­zug

Ein Vor­steu­er­ab­zug eines Pro­fi­fuß­ball­ver­eins aus ihm von Spie­ler­ver­mitt­lern erteil­ten Rech­nun­gen setzt vor­aus, dass der Ver­ein –und nicht etwa der betref­fen­de Spie­ler– Emp­fän­ger der in Rech­nung gestell­ten Leis­tun­gen ist. Ein Pro­fi­fuß­ball­ver­ein kann daher die Vor­steu­er aus Rech­nun­gen von Spie­ler­ver­mitt­lern nur abzie­hen, wenn (und soweit) der Ver­ein und nicht aus­schließ­lich der betref­fen­de

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Wenn der Berufs­fuß­bal­ler sei­ne Ablö­se zahlt…

Eini­gen sich ein Fuß­ball­spie­ler und sein Ver­ein, das bestehen­de befris­te­te Arbeits­ver­hält­nis (Ver­trags­spie­ler­ver­trag) gegen Zah­lung einer Ablö­se durch den Spie­ler auf­zu­lö­sen, so kann der Fuß­ball­spie­ler spä­ter die tat­säch­lich von ihm gezahl­te Ablö­se­sum­me nicht zurück­for­dern. Die Ver­pflich­tung zur Zah­lung einer Ent­schä­di­gung in Form einer Ablö­se­sum­me war nicht nach § 138 Abs. 1 BGB

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